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Frankenstein (3) Die Horror-Braut von Burg Frankenstein |
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Autor: |
Dan Shocker |
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Bearbeitung:
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Alexander Kath und Thomas Birker |
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Produktion: |
Dreamland Productions 2009 |
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Regie: |
Thomas Birker |
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Musik: |
Tom Steinbrecher |
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Länge: |
79 Min. |
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Mitwirkende: |
Erzähler: Christian Rode
Robert Nordan: Rainer Schmitt
Kommissar Berkmann: Andreas von der Meden
Charlotte von Bargont: Gabriele Wienand
Caine: Costa "Illmatic" Meromianakis
Erika Meyser: Gisela Trowe
Viktor von Frankenstein: Peter Joseph Schmitz
Dr. Hoppe: Carsten Bohn
Candy: Gilda Mempel
Brenda Dawson: Kerstin Dräger
Bill Dawson: Norbert Langer
Dominique Rensch: Eisabeth von Glasenapp
Junge Frau: Sabine "Eni" Mestan
Wolfgang: Mario Cuneo
Herr Scheele: Dirk Heinrich
Herr Mathias: Jörg Schlarmann
Terence: Marcus Görner
Glen: Patrick Holtheuer
Polizist: Erik Albrodt
Regisseur: Tom Steinbrecher
und Thorsten Schwantzer, Claudia Meyer, Fabian Münzer, Thomas Birker
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Inhalt: |
Ist das Monster-Frankensteins wirklich
vernichtet? Robert Nordan, der Reporter des Unheimlichen, bekommt einen
Anruf der ihn daran zweifeln lässt. Er beginnt zu ermitteln
und trifft dabei auf die blutrünstige Charlotte von Bargont,
die einst die Braut Baron Viktor von Frankensteins war. Wird es ihm
gelingen der Blutgräfin das Handwerk zu legen?
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| Bemerkungen: |
Von
den Fans bereits lange ersehnt, kommt nun endlich die dritte Folge im
Februar 2009 in den Handel. Nicht nur das: Diese enthält zudem
auch noch den abschließenden Teil 4. Da beide Folgen zusammen die
Spielzeit einer CD nicht überschreiten, musste man sich technisch
nicht verbiegen. Aber Hut ab vor der Entscheidung, die den Fans zwei
Hörspiele zum Preis von einem gönnt.
Die damit straffe Bearbeitung beider Geschichten tut der
Hörbarkeit gut. Langeweile kommt zumindest diesbezüglich hier
keine auf. Natürlich ist die Vorlage Dan Shockers literarisch
nicht erste Wahl, selbst im Groschenheftgenre sind diese Geschichten
bestenfalls Durchschnittsware. Man rührt hier eine dicke
Gruselsuppe an, die viele Elemente des Genres enthält. Heraus
kommt genau das, was man hier erwartet: unterhaltsamer Gruseltrash.
Sehr positiv ist, dass die Darstellung nicht bierernst wirkt. Die
Geschichte ist mit einigen netten Gags angereichert, was dem
Unterhatlungswert sehr zu Gute kommt. Allerdings kommt es auch vor,
dass ein Gag daneben geht, weil offenbar den Sprechern nicht klar war,
dass da überhaupt eine Pointe war.
Ein Blick in die Sprecherliste deutet daraufhin, dass man auch
diesbezüglich nicht ganz die Professionalität zur obersten
Tugend gemacht hat. Neben den großen Namen in den Haupt-, sind
viele kleine Nebenrollen mit Amateueren, beziehungsweise Fans besetzt.
So tummeln Labelkollegen, Rezensionsschreiber und auch ein paar weitere
Namen, bei denen man nicht sofort den Begriff "Hörspielsprecher"
im Kopf hat, im Cast. Entsprechend reicht die Bandbreite der Leistung
von "sehr ordentlich" bis "naja". Im Großen und Ganzen ist die
Mischung aber für ein Hörspiel dieser Art durchaus in Ordnung.
Auch die Umsetzung weiß in Bezug auf die Musik zu gefallen. Fast
noch deutlicher als bei der Gruselserie lehnt sich die Musik an die
"gute alte Bohn-Mucke" an. Sie ist zudem auch sehr passend in der
Auswahl der Stücke, als auch beim Einsatz in den entsprechenden
Szenen.
Die Geräuschkulisse ist mir hingegen oftmals zu wenig
detailverliebt. Gerade in den Actionszenen, bei denen den
Geräuschen ja eine besondere Bedeutung zukommt, erschließt
sich die Handlung nicht unmittelbar aus dem Gehörten.
Der Abschluss der Reihe "Burg Frankenstein" bildet auch gleich die
beste Folge der Reihe. Wenngleich man natürlich die Zielsetzung
und den Anspruch dieser Produktion im Auge haben muss. Im Vergleich zu
anderen aktuellen Produktionen kann "Die Horror-Braut" allein schon
inhaltlich nicht mithalten. Wer allerdings auf Grusel-Trash, aufgepeppt
mit ein paar lockeren Sprüchen steht, der wird hier sicherlich
ordentlich unterhalten. |
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