Caine 1 - Das Amulett von K'yan Kor
  Autor: Günter Merlau nach Patrick Grieser
  Produktion: Lausch 2006
  Regie: Günter Merlau
  Musik: BMG Zomba
  Länge: 49 Min.
  Cover Caine 1

Mitwirkende:

Caine: Torsten Michaelis
Kartaan: Lutz Riedel
Torkaan: Klaus Sonnenschein
Moretti: Kaspar Eichel
Sethe: Peter Groeger
Sanders: Karl Schulz
Miller: Frank Hildebrandt
Art Jeffries: Günter Merlau
Vincence: Bernahrd Völger
Collin Drake: Gerald Paradies
Josh: Wolfgang Bahro
Rio: Andreas Sparberg
und Step Laube, Janet Sunsic, Tanya Kahana, Martin Schubert

Inhalt:

Die Geschichte des Auftragskillers Steven Caine, der bei seiner Hinrichtung, von einer dunklen Macht, dem Volk von Kyan`Kor vor dem sicheren Tod gerettet wird. Dieses Volk lebt seit Jahrtausenden im Verborgenen, von wo es die Geschicke der Erde lenkt. Caine ist dazu auserkoren, der neue Träger des Penumbra-Amulettes zu werden, in dem der Geist eines der grausamsten Kämpfer der Kyan`Kor gebannt ist. Mithilfe dieses überirdische Kräfte verleihenden Amulettes soll sich Caine den Feinden der Kyan`Kor, den schrecklichen Aganoi stellen, die ebenfalls um die Herrschaft auf der Erde kämpfen.

Aber auch die Colin-Drake Bruderschaft und andere Gruppierungen wissen um dieses verborgene Ringen. Caine gerät tiefer und tiefer in diesen mörderischen Konflikt und erfährt eine immer größer werdende psychische Abhängigkeit zu dem grausamen Geist des Amulettes. Wird er an dieser unmenschlichen Aufgabe zerbrechen?

Bemerkungen:

Da taucht mal so heimlich still und leise Anfang 2006 ein Label auf und legt eine Produktion vor, die so klingt, als hätten die schon hundert Jahre nichts anderes als Hörspiele gemacht.
Caine 1 ist technisch auf Augenhöhe mit den "Großen" in der Manege und damit auf Anhieb wesentlich weiter, als man es von einem Newcomer erwarten würde.

Was sich zunächst als Thriller der härteren Gangart anlässt, kriegt allmählich einen etwas befremdlich wirkenden Fantasyanstrich, an den man sich erstmal gewöhnen muss. Auch wenn man zwischendurch mal den Kopf schüttelt, am Ende ist die Story wieder rund genug.

Erstklassige Sprecher, eine fantastisch dicke Soundkulisse, und eine gelungene Inszenierung übertönen den vielleicht etwas geringen Inhalt der Geschichte an sich. Die überschaubare Handlung ist zudem in viel "Geschehen" eingepackt, so dass man der Produktion schon recht aufmerksam lauschen muss, um am Ball zu bleiben.

Wer das tut, belohnt sich mit einer wirklich guten Produktion, bei der Lausch alles richtig gemacht hat und zeigt, dass man aus einem Groschenroman deutlich mehr herausholen kann, als es die Konkurrenz oftmals vermag.

Ein Auftakt nach (nein besser: über) Maß - Hut ab!

 

 

Meine Wertung: + + + +

 

 
   
Eine Hörprobe gibt es hier


 

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