Caine: Torsten Michaelis
Kartaan: Lutz Riedel
Kilkenny: Karl Schulz
Linda Watkins: Claudia Urbschat-Mingues
Art Jeffries: Günter Merlau
Dhalarin: Reinhilt Schneider
Josh: Wolfgang Bahro
Torrkan: Klaus Sonnenschein
Janathea: Simona Pahl
Cyrill: Peter Tabatt
Joel Orady: Martin Sabel
JonJon: Hennes Bender
Setno: Peter Groeger
Sarah McCall: Janet Sunjic
Mordendyk: Katinka Springborn
sowie Jürgen
Holdorf, Martin Schleiss, Frieder Schölpple, Gwenyth Dimonye,
Cornelia Dürr, Henning Rudat
Inhalt:
Die Welt steht vor dem Abgrund: Der Tod von
Collin Drake hat einen Selbstzerstörungsmechanismus mit
globalen Folgen in Gang gesetzt, den nur Linda, Jeffries und Josh noch
aufhalten können; Die Aganoi haben ihren verbannten Gott Yog
Sabeth befreit und beginnen nun mit der endgültigen Invasion
und auch die Kyan’Kor sind gezwungen, ihr Volk zu evakuieren
und auf die Erde zu bringen. Doch was das Schlimmste ist: der dunkle
Prophet hat alle Ketten und Schranken hinter sich gelassen und treibt
die Welt der letzten, alles umfassenden Katastrophe entgegen. Und wo
zum Teufel steckt Steven Caine?
Bemerkungen:
Schluss! Aus! Ende!
Es is also vorbei - der Serienkiller Steven Caine verabschiedet sich
aus dem Diesseits. Und egal, wie kotzbrockig der Typ auch ist, man wird
ihn wohl vermissen....
Denn mit Steven Caines Tod endet auch diese zehnteilige Serie, die zwar
polarisiert hat, aber auch zum Originellsten und qualitativ
Beständigstem gehörte, was der Hörspielmarkt
in der
jüngsten Vergangenheit hervorbrachte.
Lausch spendiert dem Abschluss dieser Reihe nochmal ein ordentliches
Feuerwerk. Die maximale CD-Spielzeit wird hier genutzt, um der Serie
einen würdigen Abschluss zu geben, nochmal alle Fäden
aufzugreifen und zu Ende zu führen und natürlich noch
den
einen oder anderen coolen Spruch zu drücken.
Dass Steven Caine seine Abschlussfolge nicht wirklich
überlebt,
war ja im Vorfeld bekannt, wie alles andere ausgeht, werde ich
natürlich nicht verraten, aber es bleibt zumindest nichts in
der
Luft hängen.
In dieser sehr tempo- und actionreichen Inszenierung gibt es wieder
erstklassige Sprecherleistungen. Allen voran das Dreigestirn Michaelis,
Schulz und Riedel, die sich hier einen sehr ordentlichen Showdown
liefern. Dazu kommen noch viele weitere hörenswerte
Leistungen,
denn man lässt hier noch mal alle Figuren, die es bislang
geschafft haben, am Leben zu bleiben, zu Wort kommen.
Die Inszenierung sitzt wie ein Maßanzug. Hier passt wirklich
alles zueinander - Musik, Geräusche, Tempo und Sprechereinsatz
sind auf den Punkt. Es gibt keinen Leerlauf, in einer rasanten
Achterbahnfahrt geht es in Richtung Ziellinie.
Mit dieser Episode setzt Lausch der Serie "Caine" einen mehr als
würdigen Schlusspunkt; "Apocalypso" ist insoweit ein
perfekter (Sarg-)Deckel auf dieser großartigen, aber
eigenwilligen Serie.