Caine 3 - Collin Drake und die Bruderschaft
  Autor: Günter Merlau nach Patrick Grieser
  Produktion: Lausch 2007
  Regie: Güner Merlau
  Musik: BMG Zomba / Mnemic
  Länge: 57 Min.
  Cover Caine 3

Mitwirkende:

Caine: Torsten Michaelis
Kartaan: Lutz Riedel
Torkaan: Klaus Sonnenschein
Moretti: Kaspar Eichel
Linda Watkins: Claudia Urbschat Mingues
Setho: Peter Groeger
Kilkenny: Karl Schulz
Art Jeffries: Günter Merlau
Vincence: Bernahrd Völger
Collin Drake: Gerald Paradies
Josh: Wolfgang Bahro
Joel Brady: Martin Sabel
Richard Solomon: Roland Floegel
Rio: Andreas Sparberg
und Wolfgang Berger, Helmut Gentsch, Katja Brügger, Udo Baumhögger, Patricia Nigiani; Maren Garn, Janet Sunsic, Frederik Bolte, Jens Pfeifer, Caspar von Hollander, Gwenyth Dimonye, Peter Tabatt und Jürgen Holdorf

Inhalt:

Profikiller Caine liegt in einem Dämmerzustand zwischen Realität und Erinnerungen in seinem Motel. Die Ereignisse vor seiner Inhaftierung und der Hinrichtung, von der er vom Volk der Kyan’Kor gerettet wurde, vermischen sich zu einem beängstigenden Alpdruck. Erst als Linda Watkins ihn aus seinen Visionen weckt, kommt Caine wieder zu Kräften, allerdings in einem Ausmaß, das sich beide so nicht vorgestellt haben.


Bemerkungen:

Caine wirbelt jetzt mal alles ordentlich durcheinander, Vergangenheit und Gegenwart, das "Hier" und Kyan'Kor - da fällt es zunächst schwer, den Überblick zu behalten. Dies ist u. a. auch dadurch bedingt, dass man die einzelnen Ebenen ohne separaten Erzähler ansteuert.
Ich empfand sogar die Notwendigkeit, Folge 1 und 2 nochmals zu hören, was ja ob deren Qualität, zum Glück keine vertane Zeit ist.

Durch den großen Anteil des Rückblicks, tritt der Plot etwas auf der Stelle, macht dies aber wett, indem er ein paar neue Aspekte bringt.

Ziemlich auffällig ist, dass es noch einen Schlag derber, insbesondere im verbalen Bereich, zur Sache geht. Die Altersempfehlung "ab 15 Jahren" ist hier sicherlich kein Werbegag, sondern ein wirklich ernstgemeinter Ratschlag.

Auch die Sprecher können erneut überzeugen, allen voran Torsten Michaelis, der wieder Stephen Caine bis ins Detail perfekt mit Leben füllt.

Aber nicht nur hier hat Günter Merlau ein gutes Händchen bewiesen, auch sein Talent mit Sounds den Hintergrund zu füllen und Atmosphäre zu schaffen, lässt er hier erneut aufblitzen. Er zeigt, dass man hier weder auf den Lorbeeren ausruht, noch den bislang geschaffenen Level nur halten will, sondern die ohnehin hohe Qualität der Serie ausbauen will.

Was soll man sagen: Hammergeil! Ein Hörspiel, das zurzeit vermutlich nur die Konkurrenz aus dem eigenen Hause fürchten muss.

 

 

Meine Wertung: + + + + +

 


 

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