Caine 5 - Rebellion
  Autor: Günter Merlau nach Patrick Grieser
  Produktion: Lausch 2007
  Regie: Güner Merlau
  Musik: BMG Zomba / Mnemic
  Länge: 69 Min.
  Cover

Mitwirkende:

Caine: Torsten Michaelis
Kartaan: Lutz Riedel
Torkaan: Klaus Sonnenschein
Kilkenny: Karl Schulz
Linda Watkins: Claudia Urbschat Mingues
Dhalarin: Reinhilt Schneider
McGevarn: Bernhard Völger
Collin Drake: Gerald Paradies
Bob Spineza: Wolf Frass
Wachowski: Wolfgang Berger
Nikolas Kilkenny: Rainer Schmitt
Cyril: Peter Tabatt
Art Jeffries: Günter Merlau
Elisa Spineza: Katinka Springborn
Sean als Kind: Mats Peter Milchgiesser
und Kim Frank, Sten Bruss, Oliver Kahr, Jan Vilbrandt, Günter Merlau sen., Carlheinz Heitmann, Jana Pfeifer, Güter Kütemeyer und Friedrich Bolte

Inhalt:

Nach dem blutigen Kampf in den Verbotenen Hallen von Kyan‘kor, ahnen Steven Caine und Torrkan, dass sie gegen die heran tobende Armee von Scheren Dämonen nur eine Chance haben: Sich selbst!

Während Colin Drake auf der Erde einen Plan von apokalyptischer Tragweite verfolgt, schließt Sergant Killkenny auf dem unwirtlichen Heimatplaneten der Aganoi eine unerwartete Allianz im Kampfe gegen den übermächtigen und allgegenwärtigen Gegner.

Bemerkungen:

Folge 5 der Serie Caine zeigt, dass sich Lausch noch nicht ganz ausgetobt hat. Hier geht es noch mal einen Zacken bunter und wilder zu, als bisher. Das führte bei mir dazu, dass ich nach dem ersten Hören überhaupt nicht wusste, was ich dazu sagen sollte. Aber Caine ist ja auch nichts für den einmaligen Gebrauch, das darf und muss öfter genossen werden.

Caine verzeiht nichts, schon gar nicht eine kurze Ablenkung beim Hören - denn schneller als man denkt, ist man aus der Geschichte draußen. Gleich vier Erzählstränge fordern den Hörer schon ordentlich. Immerhin kann man diese aber gut einordnen, da sie aus den vorhergehenden Folgen entwickelt wurden und man insofern kein vollkommenes Neuland betritt.

Auch wenn die Geschichte um Caine dadurch etwas an den Rand gedrängt wurde, hat man mit der Geschichte um Sean Kilkenny doch einen ordentlichen Platzhalter gefunden. In unterhaltsamen Sprüchen steht er dem Killer in nichts nach. Zudem nutzen Caine und vor allem Kartaan ihre verbleibende Redezeit ja mehr als ordentlich, um ihrem markigen Ruf gerecht zu werden.

Die Sprecher überzeugen erneut wieder allesamt. Man hat wirklich das Gefühl, dass hier alle Beteiligten einen riesigen Spaß bei der Arbeit hatten - denn hier klingt jeder motiviert bis in die Haarspitzen. Allen voran diesmal Karl Schulz als Sean Kilkenny, den der Hörer innerhalb kürzester Zeit ins Herz schließt.

Auch beim Sound geht es da weiter, wo man aufgehört hat. Fett und drückend, aber auch mal still und leise, je nachdem, wie und wo es gebraucht wird. Lausch schafft hier eine perfekte Atmosphäre, gibt jedem Handlungsstrang eine maßgeschneiderte Kulisse und überzeugt so mal wieder auf ganzer Linie.
Auch musikalisch geht man bekannte, aber auch neue Wege - für letztere sorgt die Band Limbogott, die ihre sehr passenden Weisen hier zu Gehör bringen.

Natürlich wird das - gerade musikalisch - nicht jedermanns Geschmack sein, es passt jedoch wie die Faust aufs Auge.

Wem die ersten vier Folgen schon nicht zugesagt haben, der sollte erst gar nicht versuchen, die fünfte zu mögen - für diejenigen ist die Serie dann einfach nicht gemacht. Die Fans dürfen sich aber gerne in die "Rebellion" stürzen!

Caine hält den Level weiterhin oben und wird endgültig zum heißen Anwärter auf die Krone der besten Serie.

 

 

Meine Wertung: + + + + +

 

Link zur Hörprobe


 
Link zum Lausch-Special auf hoerspiel-freunde.de

 

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