Caine (8) Torrkan
  Autor: Gerry Streberg und Günter Merlau
  Produktion: Lausch    2008
  Regie: Günter Merlau
  Musik: Devils Gift, Günter Merlau und UPPM
  Länge: 57 Min.
 


Mitwirkende:

Caine: Torsten Michaelis
Kartaan: Lutz Riedel
Torrkan: Klaus Sonnenschein
Linda Watkins: Claudia Urbschat-Mingues
Kilkenny: Karl Schulz
Art Jeffries: Günter Merlau
Dhalarin: Reinhilt Schneider
Wachowski: Wolfgang Berger
Cyrill: Peter Tabatt
Mordendyk: Katinka Springborn
Joel Grady: Martin Sabel
sowie Frederik Bolte, Jens Pfeifer, Achim Buch, Carlheinz Heitmann


Inhalt:

Linda Watkins befindet sich immer noch in der Gewalt des Aganoi Kolaborrateurs Grady, der sie mit ihren schlimmsten Alpträumen konfrontiert, um an geheime Informationen zu gelangen. Jeffries und Wachowski suchen derweil in der unterirdischen Basis des zerstörten Outpost 31 nach Collin Drake, denn nur mit seiner Hilfe kann es ihnen gelingen die endgültige Zerstörung von San Francisco aufzuhalten. Und auch auf Kyan’kor wir die Zeit knapp. Während Caine, Killkenny und Torrkan sich auf die letzte, große Schlacht vorbereiten, haben Dhala’rin und der Priester endlich mit der Beschwörung der Elementar Dämonen begonnen. Doch werden diese Wesen tatsächlich die lang ersehnte Wende im Krieg gegen die Aganoi herbeiführen? Und dann ist da noch Kartaan, der in das Penumbra gebannte Schlächter von Kyan’kor, der mit einem Mal ganz eigene Pläne verfolgt – Pläne bei denen die Erde eine entscheidende Rolle spielt....


Bemerkungen: "Caine" ist eine der Serien, bei der ich auf jede Veröffentlichung brenne. Entsprechend hoch ist die Erwartungshaltung. Bislang war es für Lausch kein Problem, diese zufrieden zu stellen und auch mit der achten Folge schafft man dies - zumindest in großen Teilen.
Ein kleines Manko bleibt: Irgendwie schreitet die Handlung nur wenig voran. Das ist schon allein der recht kurzen Spielzeit geschuldet - wenn man das Bonusinterview mit "Art Jeffries", Eingangs- und Ausgangsmusikstück und Caines kurze - aber sehr unterhaltsame -  Zusammenfassung abzieht, bleiben dafür vielleicht vierzig Minuten übrig.

Dafür punktet das Hörspiel beim Unterhaltungswert. Sehr positiv wirkt es sich aus, dass Caine, Kartaan und Kilkenny gemeinsam agieren und sich so ein paar nette Spielbälle ergeben, die für den berüchtigten derben Humor sorgen. Der lockere Text schlägt auch in der Stimmung der Protagonisten durch, die hier mit hörbarem Spaß bei der Sache sind.

So derbe die Texte allein schon sind, die Soundkulisse legt da noch ein Schippchen drauf. Die Untermalung ist wieder einmal sehr passend und insbesondere die eingesetzte Musik hält das Tempo oben.
Diese Gestaltung macht klar, dass Caine nichts für Zartbesaitete ist.

Auch wenn es inhaltlich etwas dünner zugeht, der Hörspaß ist bei dieser Produktion wieder ordentlich hoch. Für diejenigen, die in der Reihe den Faden verloren haben, gibt es eine launige Zusammenfassung des Protagonisten, die schon alleine sehr hörenswert ist. Inhaltlich - in Bezug auf den Fortgang der Geschichte -  bleibt man ansonsten etwas hinter den Erwartungen zurück, ansonsten ist man in allen Bereichen auf dem gewohnt guten Niveau der Serie.
meine Wertung : + + + +
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