Caine (9) Kartaan
  Autor: Gerry Streberg und Günter Merlau
  Produktion: Lausch    2009
  Regie: Günter Merlau
  Musik: Die So Fluid, Günter Merlau und UPPM
  Länge: 49 Min.
 


Mitwirkende:

Steven Caine: Torsten Michaelis
Kartaan: Lutz Riedel
Torrkan: Klaus Sonnenschein
Linda Watkins: Claudia Urbschat-Mingues
Janathea: Simona Pahl
Kilkenny: Karl Schulz
Art Jeffries: Günter Merlau
Dhalarin: Reinhilt Schneider
Josh: Wolfgang Bahro
Doktor Nobu: Gilbert-Andre Ehoulan
Djamilla & Schwester Bagozi: Dayan Kodua
Katinka Springborn, Phillip Otto, Uwe Hügle, Bernd Hölscher, Achim Buch, Jens Pfeifer, Andreas Krämer, Frederik Bolte, Kim Pfeifer, Peter Weis, Jürgen Holdorf und Frieder Schölpple


Inhalt:

Linda Watkins und Art Jeffries sind noch immer auf der Suche nach der tickende Zeitbombe Collin Drake, dessen Tod ganz San Francisko ins Chaos stürzen kann. Kilkenny, Dhala’Rin und Caine sind derweil mit der Weltenwanderin Mordendyk zur Erde zurückgekehrt. Doch die Freude der Heimkehrer wird schnell getrübt: Kartaan ist es gelungen, sich endgültig aus den Fängen des Penumbra zu befreien und Steven Caine seinerseits in der Zwischen-Welt des Amuletts zu verbannen. Der entfesselte Schlächter beginnt einen wahren Triumphzug aus Terror, Tod und Zerstörung. Wer soll das in Panik geratende Cisco jetzt noch retten?


Bemerkungen: Die Reihe setzt zum Sprung ins Finale an. In dieser vorletzten Folge der Reihe werden hierfür die Weichen gestellt und so leidet die Handlung hier ein wenig am Übergangsprozedere. Die Enttäuschung hierüber hält sich in Grenzen, da diese Folge durch eine gelungene Einbindung, der für diese Serie besonderen Elemente, überzeugt. Das Derbe, das Harte und den daraus resultierende Unterhaltungswert ist zur Genüge vorhanden und wird insbesondere durch die Szenen mit Figuren wie Kartaan und Kilkenny erstklassig ans Ohr gebracht. Lutz Riedel und Karl Schulz rocken diese Folge, während Torsten Michaelis hier leider etwas in der Versenkung verschwindet und hier quasi zur Nebenfigur degradiert wird. Dass das kein Nachteil sein muss, zeigt diese Folge recht eindrucksvoll. Tempo und Unterhaltungswert stimmen und letztlich trübt hier, neben dem vergleichsweise etwas zu dünn geratenen inhaltlichen Fortschritt, die mit knapp 45 Minuten sehr kurze Spielzeit den guten Eindruck.

Wie erwähnt glänzen hier insbesondere Lutz Riedel und Karl Schulz, die natürlich auch den Vorteil haben, hier Rollen spielen zu dürfen, bei denen man auch mal richtig in die Vollen gehen kann. Hinter den beiden steht ein insgesamt sehr solide agierendes Ensemble. Die Leistungen sind auch hier nicht zu beanstanden, auch wenn sie ein wenig im Schatten von Riedel und Schulz stehen.

Musikalisch gibt es wieder einmal - sehr passend zur Story - deftig zu. Neben bekannten Stücken gibt es auch etwas von "Die So Fluid" auf's Ohr, die auch den Bonustrack beisteuern.

Insgesamt eine Folge, die ein bisschen weniger Fleisch als üblich besitzt, dies aber mit den üblichen deftigen und unterhaltsamen Elementen recht gut kaschieren kann. Der Unterhaltungswert stimmt, und diese Folge macht - nicht nur aufgrund ihres Endes - Lust auf das Serienfinale "Apocalypso".
   
Meine Wertung: + + + +
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