| Charlies Himmelfahrt |
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Autor: |
Sabine Bohnen, Bernd Breitbach |
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Produktion: |
DLR Kultur 2005 |
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Regie: |
Wolfgang Rindfleisch |
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Länge: |
53 Min. |
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Mitwirkende: |
Charlie Chaplin: Jürgen Thormann
Nadine: Linda Olsansky
Inspektor: Stefan
Witschi
Eddy: Waldemar Kobus
Küsel: Gottfried Breitfuß
Neumann: Ernst
Konarek
Radiosprecher 1: Michael Speer
Radiosprecher 2: Rudolf
Guckelsberger
Donata Höffer |
Inhalt: |
Eddy, Küsel und Neumann sind ein glückloses Team. Beim letzten Einbruch haben
sie wieder nur 17 Mark und ein paar alte Zeitungen erbeutet. "Es muss einfach
mal was klappen", beschließt Eddy beim Bier und kommt auf die Idee, den Sarg des
unlängst verstorbenen Charlie Chaplin zu entführen.
Ein todsicherer
Coup, weil das Opfer weltberühmt ist und als tote Geisel keine Schwierigkeiten
machen kann. So fahren die drei Ganoven in die Schweiz zum Friedhof am Genfer
See. Frei nach dem authentischen Fall, der im März 1978 weltweit Schlagzeilen
machte, ist eine Kriminalkomödie entstanden, an der Chaplin seinen Spaß gehabt
hätte. |
Bemerkungen: |
Eine Kriminalgrosteske, die sicherlich nicht überall breite Zustimmung finden
wird. Das Spiel mit der Leiche des in der Geschichte frisch verstorbenen Charlie
Chaplin, hinterlässt einen etwas bitteren Beigeschmack. Auch wenn hinter dem
Ganzen reale Fakten stehen - der Sarg Chaplins wurde 1978 ja tatsächlich
entführt - zweifle ich, ob eine solche Aufarbeitung hier der richtige Umgang mit
der Thematik ist.
Aber das ist eine reine Geschmacksfrage, die jeder gerne
für sich selbst beantworten darf.
Ein erwähnenswerter Aspekt ist
jedenfalls, dass die Rolle des verstorbenen Chaplins von Jürgen Thormann
gesprochen wird, der - entgegen der Rollencharakteristik - hier ziemlich
lebendig wirkt und deutlich aus den übrigen Sprechern herausragt.
Das
Hörspiel an sich ist allerdings weniger interessant, als der Plot vermuten
lässt. Irgendwie kommt man nicht wirklich in die Gänge. So richtig packt einen
das Ganze nicht.
Wer auf schwarze Kommödien steht, sollte hier mal
reinschnuppern, richtig vom Hocker hauen wird ihn das Hörspiel allerdings auch
nicht. |
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