Gestatten, mein Name ist Cox - Mord ist strafbar
  Autor: Rolf Becker
  Produktion: BR 1977 - der hörverlag 20007
  Regie: Peter M. Preissler
  Musik: Frank Duval
  Länge: 146 Min.

Mitwirkende:

Paul Cox: Reiner Schöne
Margit Simmons: Heidelinde Weis
Inspektor Carter: Harald Leipnitz
Sergeant Collins: Rüdiger Bahr
Mrs. Chataway: Eva Vaitl
Mr. Peacock: Karl Maldek
Henry Montague: Amadeus August
Mr. Fitzgerald: Hans Quest
Pit Fitzgerald: Horst Abraham
Herbert Wallings: Hans Caninenberg
Richardson: Michael Degen
Nat: Wolfgang Hess
Polizeiarzt: Manfred Schott
Sergeant: Fred Berhoff
Dirigent: Alexander Malachovsky
Lora Crowfield: Eva Berthold
Helen Bernard: Gerlinde Locker
Wäscherin: Katharina de Bruyn
Fahrer: Oliver Domnick
Wachtmeister: Achim Höppner
Polizist: Roland Astor
Stimme: Robert Atzorn
Wirt: Harry Kalenberg
Radioansagerin: Birgit Koch
Schaffnerin: Christine Sand
u.a.

Inhalt:

Rechtsanwalt Herbert Wallings wurde ermordet und der Verdacht fällt auf Paul Cox, der sich dummerweise in dessen Wohnung befindet, als die Leiche entdeckt wird. Um das Übel perfekt zu machen, wurde die Tat auch noch mit Cox' Messer durchgeführt.
Paul Cox gelingt jedoch die Flucht und natürlich versucht er, sich aus dem Schlamassel zu befreien und den wahren Übeltäter zu finden...

Bemerkungen:

Mit "Mord ist strafbar" bringt der hörverlag den ersten Paul-Cox-Fall in die Regale. Im Gegensatz zur ursprünglichen Version des NWDR von 1952 hat der BR hierbei die Handlung zusammengestrichen und um fast eine Stunde gekürzt.. Das tat dem Werk insgesamt richtig gut, denn die gestraffte Handlung erhöht die Spannung und den Unterhaltungswert deutlich. Trotzdem hat man zu keiner Zeit das Gefühl, etwas verpasst zu haben.

Bei den Sprechern fährt man ebenfalls ordentliche "Geschütze" auf. Reiner Schöne gefällt mir als Paul Cox hier um einiges besser, als das "Original" Carl-Heinz Schroth. Irgendwie wirkt Schöne erheblich agiler und damit passender zum quirligen Protagonisten.
Aber auch bspw. Heidelinde Weis oder insbesondere Michael Degen liefern hier eine hervorragende Arbeit ab.

Das Frank Duval sich um die Musik gekümmert hat, stellt man bereits nach den ersten Takten fest. Seine Handschrift ist auch hier unverkennbar. Sie wirkt im ersten Moment etwas befremdlich, da man bei Cox doch eigentlich "ältere" Klänge erwartet. Dennoch schafft es die Musik, die Gewöhnungsphase recht kurz zu halten und für ordentliche Krimistimmung zu sorgen.

Mein bisheriger Lieblings-"Cox" - der gehört auf alle Fälle in jede (Krimi-)hörspielsammlung.

 

 

Meine Wertung: + + + + +

 


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