| Danger Part 2 - Das Ding aus der Tiefe |
| |
Autor: |
Andreas Masuth |
| |
Produktion: |
maritim 2007 |
| |
Regie: |
Michael Garke, Günther Hoppenstedt |
| |
Länge: |
74 Min. |
| |
|
 |
Mitwirkende: |
Svetlana Kapinski, Biologin: Sandra Schwittau
Oleg, Ingenieur: Philipp
Bramer
Micha Woroschilow, Taucher: Tobias Lelle
Fjodor, Pilot: Ulf
Sömisch
Walerij, Arzt: Michael Brennecke
Alexeij, Geologe: Manfred
Erdmann
Boris, Arbeiter: Hartmut Neugebauer
Arbeiter: Michael Habeck,
Fritz von Hardenberg, Norbert Gastell
Beamter: Volker Brandt
|
Inhalt: |
Unter dem ewigen Eis der Antarktis endecken russische Satelliten einen See von
gigantischen Ausmaßen. Seit über einer halben Millionen Jahre von der
Außenwelt isoliert.
Ein Forschungsteam arbeitet sich durch den 3000 Meter
dicken Eispanzer, um dem prähistorischen Gewässer seine langgehüteten
Geheimnisse zu entreißen. Und die Mühe wird belohnt. Die Wissenschaftler
werden fündig.
Aber das, was sie aus den Tiefen mit nach oben bringen, hätte
niemals aus seinem Gefängnis befreit werden dürfen..
|
Bemerkungen: |
Diese Folge büßt im Gegensatz zu ihren Vorgängern etwas an Originalität ein,
konnte man in Part 0 und 1 noch mit recht neuen Ideen aufwarten, lässt sich hier
der Eindruck nicht verwehren, dass dem grundsätzliche Thema schon etwas der Lack
abhanden gekommen ist. Dennoch sagt mir diese Story erheblich mehr zu als die
der Vorgängerfolge, denn "runder" ist diese hier allemal!
Allerdings
genügt auch hier die Geschichte erneut nicht, die Spielzeit über ihre gesamte
Dauer unterhaltsam zu füllen. Das Problem ist nicht neu und daher werden
diejenigen, die sich mit den ersten Folgen anfreuden konnten, hierbei auch nicht
stolpern.
Das große Plus der letzten Maritim-Produktionen ist das gut
eingespielte Sprecherteam. Das kann man als positiven Aspekt sehen, wer mehrere
Folgen der Serie oder des Labels hintereinander hört, dem wird es wohl etwas
störend auffallen, dass hier stets die gleichen Stimmen zu hören sind. Auch wenn
die Leistung in Ordnung ist, etwas Frische in der Sprecherliste wäre vielleicht
angebracht.
Bezüglich des Sounds fährt man hier leider nur auf Standgas.
Obwohl die Folge ja gerade bei den Außenszenen viel Potential für entsprechende
Geräuschkulissen bietet, fällt diese etwas dünn aus.
Obwohl es einige
Mängel zu beklagen gibt, bleibt die Folge noch immer hörbar. Wer den Stil der
Serie mag, wird auch hier nicht enttäuscht werden. Dennoch sollte maritim
durchaus ein Auge darauf haben, die "Luft nach oben" künftig mehr zu füllen.
|
|