Danger - Part 3 - Begegnung im Eis
  Autor: Andreas Masuth
  Produktion: maritim 2007
  Regie: Michael Garke, Günther Hoppenstedt
  Länge: 76 Minuten
  Cover

Mitwirkende:

Prof. Cornelius Lembach: Hartmut Neugebauer
Dr. Stig Rangström: Pascal Breuer
Gerda Rangström: Daniela Hoffmann
Bihendra: Jürgen Thormann
Abt: Friedrich Schoenfelder
sowie: Peter Groeger, Fritz von Hardenberg, Christian Rode,
Torsten Münchow, u.a.

Inhalt:

Die Karte eines buddhistischen Klosterabtes führt die Archäologen Stig und Gerda Rangström in die abgelegene Gebirgswelt Nepals. Gemeinsam mit ihrem Freund, Professor Lembach rüsten sie eine Expedition aus. Ihr Zweck ist die Erforschung jenes Wesens, das als "Schneemensch" seit Jahrzehnten immer wieder für Aufsehen sorgt. Es gilt, viele Höhenmeter in den Hängen des Himalayas und tödliche Fallen, die unter dem ewigen Gletschereis lauern zu überwinden. Am Ende seiner Kräfte erreicht das Forscherteam schließlich das Ziel der Reise: Ein Hochplateau, umgeben von schroffen Bergketten. Aber der Anblick, der sich den Wissenschaftlern bietet, lässt sie das eigentliche Forschungsobjekt schnell vergessen.
Vor ihnen liegt das Wrack einer Passagiermaschine, tief unter Schnee begraben. Doch wo sind die Leichen?
Als sie sich erneut für die Nacht rüsten, ahnen die Expeditionsteilnehmer nicht, dass sie schon lange beobachtet werden. Und dass die Legende, der sie nachjagen, bald bedrohliche Gestalt annehmen wird...

Bemerkungen:

Auch in dieser Folge hat man es wieder versäumt, aus einer richtig guten Idee auch eine entsprechend richtig gute Produktion zu machen. Das Thema ist im Hörspielbereich relativ unverbraucht, die Geschichte weißt spannende Aspekte auf und auch dass die Möglichkeit einer gelungenen technischen Umsetzung besteht, hat maritim ja auch schon in letzter Zeit bewiesen.

Dennoch lässt man viele Chancen ungenutzt. Eines der Hauptprobleme ist auch hier wieder einmal die zu langatmige Bearbeitung. Es dauert viel zu lange, bis die Geschichte ins Laufen kommt. Wenn dieser Punkt dann aber erreicht ist, funktioniert es dafür aber auch richtig gut. Gerade die Wendungen am Ende fand ich sehr gelungen, und diese können zumindest teilweise für den behäbigen Auftakt entschädigen.

Erfreuliches gibt es bei den Sprechern zu vermelden. Hier hat man die übliche Riege um ein paar frische Stimmen ergänzt. Die Leistungen sind größtenteils richtig gut. Hier und da erlaubt man sich allerdings schon mal den ein oder anderen Lapsus - das reißt zwar die Qualität nicht sonderlich nach unten, bleibt aber unschön und hätte vor allem von einer aufmerksameren Regie vermieden werden können.

Sound und Effekt überzeugen mich in dieser Folge eher weniger. Gerade bei der gewählten Kulisse, wäre hier atmosphärisch doch Einiges mehr drin gewesen. Das Gehörte wirkt hier jedoch meist etwas platt und genügt nur in den seltensten Fällen, die Geschichte zu unterstützen. Diesbezüglich hat man schon deutlich Besseres leisten können.

Die gute Idee und der spannende Schluss reißen letztlich die Wertung noch deutlich nach oben. Rein technisch wäre das eher ein bis zwei Notenwerte schlechter anzusiedeln, so kann ich mir dann aber gerade noch ein drittes "Plus" abringen.

 

 

Meine Wertung: + + +

 

 
   

 

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