Danger 4 - Tikals Erwachen
  Autor: Andreas Masuth
  Produktion: maritim 2008
  Regie: Michael Garke, Günther Hoppenstedt
  Länge: 78 Minuten
  Cover

Mitwirkende:

Dr. Aaron Chatfield, Archäologe: Walter von Hauf
Dr. Jeff Brace, Kommunikationsingenieur: Michael Scherntaner
Dr. Inez McPherson, Archäologin: Dagmar Dempe
Professor Perucho Morante Archäologe: Eckard Dux
Mr. Oates, Museumdirektor: Neels Clausnitzer
Pilot: Charles Rettinghaus
Funker: Volker Brandt
Captain: Andreas Borcherding
Astronaut 1: Phillipp Brammer
Astronaut 2: Ole Pfennig
Sprecher ( Nachrichten ): Christian Mey
Soldat 1: Norbert Gastell
Soldat 2: Ben Münchow
Itzamna, Sonnengott: Michael Habeck

Inhalt:

Es war eine düstere Prophezeiund, die 3113 Jahr v. Chr. in Stein gehauen wurde. Nun steht der Tag ihrer Erfüllung unmittelbar bevor. Im Dezember 2012 endet der "Long-Count", das Kalendersystem der Maya. Mit dem Ende des fünften Zeitalters droht der Menschheit die Apokalypse. Dr. Aaron Chatfield und Dr. Jeff Brace, Experten auf diesem Gebiet sind deshalb zu einer der großen Kultstätten der Maya nach Guatemala gereist: Tikal. Im Schatten der Pyramiden und Tempel warten sie mit modernster Ausrüstung darauf, dass irgendetwas passiert. Auch, wenn beide nicht so recht von der Sache überzeugt sind, so haben sie doch eines im Hinterkopf - die Vorhersagen der Maya blieben nie ohne Erfüllung...

Bemerkungen:

Diesmal begibt sich die Reihe "Danger" in die Themenwelt eines Erich von Däniken. Viele Elemente sind insofern nicht wirklich originell. Auch die Story verläuft - für meinen Geschmack - viel zu gradlinig. Überraschende Wendungen fehlen völlig. Für diese recht einfache Story fällt dann letztlich einfach viel zu viel Spielzeit an. Viele Dialoge sind unnötig aufgebläht, was zum Teil auch noch dazu führt, dass man Phasen, in denen die Personen in der Handlung hektische agieren müssten, verwässert und so unglaubwürdig macht.

Gerade am Anfang dauert es viel zu lange, bis die Geschichte mal interessant wird. Auch wenn der "Startschuss" recht früh gegeben wird, bis die Spannung beim Hörer angekommen ist, ist bereits ein Gutteil der Spielzeit vorbei.

Die Sprecher agieren im Rahmen der Möglichkeiten zu Anfang auf solidem Niveau. Allerdings passen sich einige später den Änderungen in der Handlung zu wenig an. Gerade Eckart Dux und Dagmar Dempe agieren oft leidenschaftslos und sind insofern - gerade in den dramatischen Elementen - unglaubwürdig.

Die Untermalung ist ebenfalls mit Licht und Schatten behaftet. Gut gezeichnet sind beispielsweise die Außenszenen im Dschungel; die Handlung in der Pyramide lässt allerdings insofern zu wünschen übrig. Hier gelingt es leider nicht ein plastisches Bild der Kulisse zu zeichnen.

Entsprechendes gilt für die Musik. Auch hier werden oft sehr passende Stücke eingesetzt, einige allerdings laufen den Szenen geradezu zuwider und sorgen so im Extremfall für einige Irritationen beim Hörer.

Bis auf das interessante Thema sind leider alle Bereiche mit leichten bis schweren Mängeln behaftet. Ausmaß und Anzahl zeigen, dass man nicht an der Kritik der bisherigen Folgen gearbeitet hat, sondern sogar noch ein Stück mehr Potential liegen lässt. Damit ist "Tikals Erwachen" der bisher schwächste Eintrag in dieser Reihe.

 

Meine Wertung:

 


 

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