Dr. Aaron Chatfield, Archäologe: Walter von Hauf
Dr. Jeff Brace,
Kommunikationsingenieur: Michael Scherntaner
Dr. Inez McPherson, Archäologin:
Dagmar Dempe
Professor Perucho Morante Archäologe: Eckard Dux
Mr. Oates,
Museumdirektor: Neels Clausnitzer
Pilot: Charles Rettinghaus
Funker:
Volker Brandt
Captain: Andreas Borcherding
Astronaut 1: Phillipp
Brammer
Astronaut 2: Ole Pfennig
Sprecher ( Nachrichten ): Christian
Mey
Soldat 1: Norbert Gastell
Soldat 2: Ben Münchow
Itzamna,
Sonnengott: Michael Habeck
Inhalt:
Es war eine düstere Prophezeiund, die 3113 Jahr v. Chr. in Stein gehauen wurde.
Nun steht der Tag ihrer Erfüllung unmittelbar bevor. Im Dezember 2012 endet der
"Long-Count", das Kalendersystem der Maya. Mit dem Ende des fünften Zeitalters
droht der Menschheit die Apokalypse. Dr. Aaron Chatfield und Dr. Jeff Brace,
Experten auf diesem Gebiet sind deshalb zu einer der großen Kultstätten der Maya
nach Guatemala gereist: Tikal. Im Schatten der Pyramiden und Tempel warten sie
mit modernster Ausrüstung darauf, dass irgendetwas passiert. Auch, wenn beide
nicht so recht von der Sache überzeugt sind, so haben sie doch eines im
Hinterkopf - die Vorhersagen der Maya blieben nie ohne Erfüllung...
Bemerkungen:
Diesmal begibt sich die Reihe "Danger" in die Themenwelt eines Erich von
Däniken. Viele Elemente sind insofern nicht wirklich originell. Auch die Story
verläuft - für meinen Geschmack - viel zu gradlinig. Überraschende Wendungen
fehlen völlig. Für diese recht einfache Story fällt dann letztlich einfach viel
zu viel Spielzeit an. Viele Dialoge sind unnötig aufgebläht, was zum Teil auch
noch dazu führt, dass man Phasen, in denen die Personen in der Handlung
hektische agieren müssten, verwässert und so unglaubwürdig macht.
Gerade
am Anfang dauert es viel zu lange, bis die Geschichte mal interessant wird. Auch
wenn der "Startschuss" recht früh gegeben wird, bis die Spannung beim Hörer
angekommen ist, ist bereits ein Gutteil der Spielzeit vorbei.
Die
Sprecher agieren im Rahmen der Möglichkeiten zu Anfang auf solidem Niveau.
Allerdings passen sich einige später den Änderungen in der Handlung zu wenig an.
Gerade Eckart Dux und Dagmar Dempe agieren oft leidenschaftslos und sind
insofern - gerade in den dramatischen Elementen - unglaubwürdig.
Die
Untermalung ist ebenfalls mit Licht und Schatten behaftet. Gut gezeichnet sind
beispielsweise die Außenszenen im Dschungel; die Handlung in der Pyramide lässt
allerdings insofern zu wünschen übrig. Hier gelingt es leider nicht ein
plastisches Bild der Kulisse zu zeichnen.
Entsprechendes gilt für die
Musik. Auch hier werden oft sehr passende Stücke eingesetzt, einige allerdings
laufen den Szenen geradezu zuwider und sorgen so im Extremfall für einige
Irritationen beim Hörer.
Bis auf das interessante Thema sind leider alle
Bereiche mit leichten bis schweren Mängeln behaftet. Ausmaß und Anzahl zeigen,
dass man nicht an der Kritik der bisherigen Folgen gearbeitet hat, sondern sogar
noch ein Stück mehr Potential liegen lässt. Damit ist "Tikals Erwachen" der
bisher schwächste Eintrag in dieser Reihe.