Das dunkle Meer der Sterne (4
& 5) - Daedalus Teil 1 und 2
|
|
| |
Autor: |
Dane Rahlmeyer |
|
| |
Produktion: |
Pandoras Play 2009 |
|
|
Regie: |
Dane Rahlmeyer |
|
| |
Länge: |
NN |
|
| |
|
|
|
Mitwirkende: |
Erzähler : Andreas Bötel
Kim Hunter: Katja König
Joshua Moon: Bernhard Selker
Vimana: : Sabine Kuse
Jeremy: : René Dawn-Claude
Cassiel: : Berry Vitusek
Premierministerin Holmqusit: Cornelia Diesing-Vonau
Passant: : Roland Kremer
Passantin: Katja Behnke
Valea: : Stephanie Harrer
Ariel: : Mila da Veela
Dr. Mubawe: Ralf Okunick
Veritas: : Rieke Werner
Immanuel: Marco Göllner
|
Inhalt: |
Teil 4:
Auf dem abgelegenen Planeten Albion haben Kim
und
Käpt'n Moon die Chance, eine Spur zu finden, die zu Kims
verschollenem Großvater führt. Doch bald
müssen sie
feststellen, das sie nicht die einzigen Besucher dieser Welt sind...
Teil 5:
Nach ihrer Gefangennahme auf Albion werden Kim und Moon nach Daedalus
gebracht, der Thronwelt von Kaiserin Valea, auf der sie als
Verräter exekutiert werden sollen. Eine Flucht scheint
unmöglich und während die beiden Sternfahrer
verzweifelt nach
einer Chance zu entkommen suchen, rückt ihre Hinrichtung
unaufhaltsam näher...
|
|
|
Inhalt:
|
Die
vielgelobte Space-Opera aus dem Hause "Pandoras Play" geht mit dem
Zweiteiler "Daedalus" in die vierte und fünfte Runde. Die
Geschichte um Kim Hunter, die sich mit dem zwielichtigen Kapitän
Joshua Moon auf die Suche nach ihrem verschollenen Großvater auf
eine Reise quer durch die Galaxis begibt, hatte mich schon in den
ersten drei Teilen überzeugt. Man servierte dem
Hörer gut inszenierte Hörspiele, die mit interessanten
Geschichten zu unterhalten wussten.
Auch in dieser aktuellen Produktion wird dieses Level gehalten. Gerade
die erste Folge und die dort beschriebene Welt Albion ist ein
Paradebeispiel dafür, dass hier die Mischung aus Weltraumklischee
und originellem Plot stimmt und in einem - nicht nur für SF-Fans -
unterhaltsamen und spannendem Abenteuer mündet.
"Albion" ist für den Hörer nicht einordenbar und schwebt
irgendwo zwischen mittelalterlicher Kulisse, Industrialisierung und
Moderne. Dane Rahlmeyer beschreibt eine Kulisse, die nach
irdischen Gesichtspunkten nicht schlüssig, aber aufgrund der
Verwendung bekannter Elemente vorstellbar ist. So schafft man eine
perfekte Kulisse für ein außerirdisches Abenteuer.
Im zweiten Teil wechselt man von dort nach Daedalus. Hier sind die
Kulissen schon deutlich mehr dem Genre entlehnt und werden sicherlich
dem eingefleischten SF-Fan zu gefallen wissen.
Die Geschichte bleibt auch hier richtig spannend. Die Helden
müssen einige üble Täler durchschreiten. Ihre Lage
spitzt sich immer mehr zu, bis schließlich das wendungsreiche
Finale ansteht.
Auch die Umsetzung kann sich hören lassen. Katja König und
Bernhard Selker sind eine gute stimmliche Wahl für ihre Rolle. Sie
schaffen es ihren Figuren sowohl von Stimmfarbe, als auch vom
-ausdruck, das richtige Leben einzuhauchen.
Überhaupt kann das Ensemble mit einer insgesamt soliden Leistung überzeugen.
Bei der Soundkulisse bekommt man zwar kein "Hollywood für die
Ohren", aber dies wird auch hier nicht verlangt. Die eingesetzten
Sounds genügen absolut, um die Geschichte glaubwürdig zu
erzählen. Die eingesetzten Effekte funktionieren, und die
verwendeten Musiken schaffen durchweg die Stimmung, die in den
jeweiligen Szenen gebraucht wird. Insgesamt eine gelungene, da
glaubhafte und nachvollziehbare, Inszenierung.
Die Doppelfolge "Daedalus" ist nach gut eineinhalb Jahren Pause eine
nicht nur langersehnte, sondern auch würdige Rückkehr der
Reihe "Das dunkle Meer der Sterne". Nicht nur, dass man das gute Niveau
über die Zeit retten konnte, man konnte sogar inhaltlich -
insbesondere bei Daedalus I - noch ein gutes Schippchen drauflegen. |
|
|