Das dunkle Meer der Sterne (6) - Sanctuary
  Autor: Dane Rahlmeyer
  Produktion: Pandoras Play 2009
Regie: Dane Rahlmeyer
  Länge: 64 Min.
 
 

Mitwirkende:

Erzähler : Andreas Bötel
Kim Hunter: Katja König
Joshua Moon: Bernhard Selker
Jeremy: René Dawn-Claude
Vamina: Sabine Kuse

sowie Elga Schütz, Tilmar Kuhn, Falk T. Puschmann, Ralf "Searge" Pappers, Roman Ewert und Nils Hensel
 

Inhalt:

Knapp vom Planeten Daedalus entkommen, erwarten Kim, Käpt’n Moon und Jeremy ganz neue Schwierigkeiten: Lebensmittel werden allmählich rar an Bord des Sternenschiffs Vimana und sie müssen dringend Nachschub besorgen. Als sie die uralte Raumstation Sanctuary finden, glauben sie, all ihre Probleme gelöst zu haben – dabei fangen die Probleme erst an …


Bemerkungen: Wie schon in der vierten Folge der Reihe, stellt man mit "Sanctuary" den technischen Aspekt dieses Weltraumabenteuers etwas beiseite. Die Titel gebende Raumstation bietet die Kulisse, die mit sehr vielen phantasievollen Elementen zu einer ganz eigentständigen und originellen Erzählwelt wird. Damit bleibt auch diese Episode angenehm frei von üblichen Science-Fiction-Klischees.

Der Plot selbst bringt ein grundsolides Abenteuer mit einigen unterhaltsamen Wendungen. Diese werden dadurch begünstigt, dass man die Protagonisten trennt und damit zwei Handlungstränge nutzen kann, die man abwechselnd erzählt und so jeweils auch mit kleinen Cliffhangern interessant gestaltet.

Die Rahmenhandlung dieser Reihe bekommt hier nur wenige Impulse. Der eigentliche Grund der Reise, die Suche nach Kims Großvater, wird nur als Erklärung erwähnt. Dafür gibt es einen kleinen, aber bösen Cliffhanger am Schluss, der die noch immer drohende Gefahr der Verfolger nochmal in Erinnerung ruft.

So besonders die Geschichte, so auch die Darstellung. Wer die Reihe oder andere Produktionen kennt, wird den Stil schnell wiedererkennen, der den Produktionen von Pandoras Play eigen ist.
Diese besteht auch hier aus einer gelungenen Soundkulisse, die die Geschichte gut untermalt. Man verzichtet dabei auf knallige Effekte und überbordende Hintergrundsounds, sondern schafft mit angenehm zurückhaltendenden - aber keinesfalls zu laschen - Untermalungen eine sehr stimmige Kulisse.

Die Sprecherleistungen können sich hören lassen. Wenngleich man hier nicht mit den "Stimmen großer Hollywoodstars" aufwartet, gelingt doch eine sehr überzeugende und glaubwürdige Performance. Das Duo Katja Brügger und Bernhard Selker hat mir auch hier wieder gut gefallen, auch wenn sie nur wenige gemeinsame Passagen haben. René Dawn-Claudes Leistung ist eigentlich nicht zu beanstanden, allerdings gelingt es ihm nur bedingt, der Rolle Profil zu geben.

Auch diese Episode aus dem "Dunklen Meer der Sterne" hat mir recht gut gefallen. Das liegt insbesondere an der originellen Kulisse und der klischeearmen Geschichte. Das Niveau der vorherigen Folge wird gehalten, auch wenn man das der vierten Episode nicht ganz erreicht.

Meine Wertung: + + +
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