| Das Haus am Kanal |
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Autor: |
Georges Simenon |
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Produktion: |
WDR 2007 |
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Regie: |
Uwe Schareck |
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Bearbeitung: |
Uwe Schareck |
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Länge: |
55 Min. |
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Mitwirkende: |
Marie: Katharina Schüttler

Bild: WDR/Sibylle Anneck
Fred: Serdar Somuncu
Joop: Christian Friedel
Mia: Claude De Demo
Onkel Louis: Thierry van Werveke
Tante: Camille van Lunen
Kommissar: Hartmut Stanke
Staatsanwalt: Gregor Höppner
Arzt: Volker Weidlich
Doktor: Karlheinz Tafel
Polizeiarzt: Gerhard Fehn
1. Bäuerin: Insa Backe
2. Bäuerin: Inez Boogaarts
3. Bäuerin: Chantal Phlips
4. Bäuerin / Rose: Frauke Poolman
Lautsprecher / Bauer / Mann: Patrick Phlips
Knecht / Mann: Jan Kersjes
Pfarrer / Bahnhofansage: Suitbert Kempkes
Blonde: Anja Laïs
Schaffner / Suffkopp / Fuhrmann / Männer: Elmar Wiesenmüller
Junge: Danyal Yasarman
Alice: Susan Yasarman
Wirtin: Ellen Yasarman
Akkordeon / Volkslieder: Elmar Wiesenmüller
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Inhalt: |
Maries Mutter ist schon lange tot; als sie 16 ist, stirbt auch ihr Vater. Das
junge Mädchen kann sich ein Leben in Brüssel nicht leisten und wird deshalb von
seinem Vormund zu Verwandten ins flämische Hinterland geschickt, in ein
einsames, am Kanal stehendes Haus.
Auch hier ist kurz vor ihrer Ankunft
das Oberhaupt der Familie durch einen Unfall ums Leben gekommen, und jetzt steht
ihr Cousin Fred, ältester Sohn unter den sechs Kindern, der Familie vor und
führt die Geschäfte seines Vaters weiter. Anfangs versucht Marie, sich so gut es
geht in die Verhältnisse einzufügen. Doch ihre Anpassungsbereitschaft hat ein
Ende, als sie sich der Macht bewusst wird, die sie über die Männer hat. Ein
Spiel mit dem Feuer?
Georges Simenon (1903-1989) hat ein Werk von rund
500 Romanen und Erzählungen hinterlassen, wurde aber vor allem durch seine
Kommissar-Maigret-Romane weltberühmt. |
Bemerkungen: |
Wer hier einen typischen Simenon erwartet, der wird sicherlich überrascht sein -
denn die Geschichte ist zwar ein Krimi - hat aber weniger die Tat an sich,
sondern das langwierige Wachsen des Motivs an sich im Hintergrund.
Simenon
schildert hier die Geschehnisse seit dem Auftauchen von Marie auf dem Hof ihrer
Verwandten - mit der das Unheil seinen Lauf nimmt, dies aber nicht alleiniger
Grund und Anlass dafür ist.
Eine sehr eindrucksvolle Geschichte, die Uwe
Schareck hier sehr stimmungsvoll in Szene gesetzt hat. |
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