| Das Karparthenschloss |
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Autor: |
Jules Verne |
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Produktion: |
martim 2007 |
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Bearbeitung: |
Andreas Masuth |
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Musik: |
Studio Maritim |
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Länge: |
70 Min. |
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Bewertung: |
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Mitwirkende: |
Nicolas Böll, Michael Pan, Torsten Münchow, Thomas Kästner, Helmut Krauss und
Fritz von Hardenberg |
Inhalt: |
Worrak und Mattei, zwei "Geisterkundige", die mit dem Aberglauben der
Landbevölkerung ihr Geld verdienen, haben in einem Dorf in den Karpathen wieder
ordentlich Kundschaft für sich gewinnen können. Eigentlich wollten sie am
nächsten Morgen weiter nach Bistriz. Doch es kommt anders. In der Nacht kommt es
in der verlassenen Burg des Fürsten Corudscha, die dem Dorf gegenüberliegt, zu
unheimlichen Geistererscheinungen.
Der Bürgermeister kann die Worrak und
Mattei tags darauf dafür gewinnen, dem Spuk in der Burg ein Ende zu setzen.
Natürlich gegen klingende Münze.
Da beide an eine natürliche Ursache für die
nächtlichen Ereignisse glauben, machen sie sich auch auf den Weg zur
Burg.
Aber unheimliche Zwischenfälle lassen die beiden schon sehr bald an
ihrem gesunden Verstand zweifeln.
Während sie sich mit Geisterspuk
konfrontiert sehen, kommt ein weiterer Fremder ins Dorf.
Als dieser von den
Dörflern erfährt, was sie seit einiger Zeit in der Burg beobachtet haben, macht
sich noch des nachts auf den Weg dorthin.
Er ist seit 4 Jahren auf der Suche
nach dem Mann, der seine Frau samt seiner Erfindungen entführt hat. Und er
erkennt, dass der Spuk, von dem ihm die einfachen Dorfleute erzählt haben, nur
einen Urheber haben kann. Seinen Erzfeind, den Baron. Den Mann, den er schon so
lange sucht. Nach überstandenen Abenteuern und tödlichen Fallen stehen die
beiden Geisterkundigen und der Erfinder dem wahnsinnigen Baron gegenüber.
Es
kommt zur überraschenden Auflösung sämtlicher, unerklärlicher
Spukerscheinungen. |
Bemerkungen: |
Das Karpathenschloss (müsste es nicht konsequenterweise "Karpartenschloss" oder
Karparthenschloß heißen?) ist einer der eher unbekannteren Geschichten aus der
Feder Jules Vernes. Wenn man es hört, merkt man gleich, dass das daran liegen
könnte, dass es auch eine recht ungewöhnliche Geschichte ist, die man so bei
diesem Autor nicht vermutet - erst gegen Ende schließt sich der Kreis und man
erkennt "seinen" Jules Verne auch wieder.
Obwohl ungewöhnlich, ist es
aber dennoch eine sehr spannende Geschichte, deren Umsetzung man als durchaus
gelungen ansehen muss. Richtig gute Hörspielunterhaltung, spannend, ohne große
Handlungslöcher - rundum eine Geschichte, die einen von der ersten Minute im
Bann hat.
Das Duo Mattei und Worrak ergänzen sich hier erstklassig. Hier
sitzen die Dialoge wirklich gut, sowohl bei den lustigen, als auch bei den
ernsteren Stellen. Die Mischung macht hier einen großen Teil des
Unterhaltungswertes aus. Trotz der Länge von 70 Minuten kommt hier keinerlei
Langeweile auf, denn die Story wirkt trotzdem noch extrem dicht und ist vor
allem so ansprechend erzählt, dass man dem Ganzen auch noch länger lauschen
könnte.
Einfach ein richtig schönes Hörspiel mit hohem
Unterhaltungswert!
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