| Das kleine Gespenst |
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Autor: |
Ottfried Preußler |
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Produktion: |
Karussell 2008 |
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Regie: |
Jürgen Nola |
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Musik: |
Marco Nola |
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Länge: |
ca. 130 Min. |
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Mitwirkende: |
Erzähler: Peter Striebeck
Das kleine Gespenst: Michael Habeck
Uhu Schuhu:
Fritz Lichtenhahn
Holzinger: Claus Fuchs
Bürgermeister, Festredner: Peter
Kaempfe
Torstenson: Hans-Peter Kurr
Lehrer Thalmeyer, Zeitungsverkäufer,
Lehmann: Markus Stolberg
Burgverwalter, Müller: Horst Breiter
Leiter der
Stadtpolizei, Stimme: Hans Kemner
Schutzmann: Heinz Lieven
Stimme, Frau
Schneider: Susanne Schrader
Offizier: Guido Gallmann
Zuschauer: Christian
Bergmann
Gräfin, Zuschauerin: Petra-Janina Schultz
Aufseher: Marco
Nola
Mädchen: Julia Niedzwiecki
Soldat: Tilmann Lüdktke
Jutta: Femke
Jovi
Junge, Herbert: Tim Felix Sievers
Junge, Günther: Wilko
Bruns |
Inhalt: |
Auf der Burg Eulenstein haust seit uralten Zeiten ein kleines Gespenst, das mit
seinen dreizehn Schlüsseln immer pünktlich um Mitternacht durch die alten
Gemäuer spukt. Doch wie gerne würde das kleine Gespenst die Welt einmal bei Tag
sehen. Als dieser Wunsch durch unerwartetes Ereignis endlich in Erfüllung geht,
sorgt das für reichlich Aufregung Städtchen Eulenberg.
Doch kann das
kleine Gespenst jemals wieder in die Burg und zu seinem alten Freund, dem Uhu
Schuhu, zurückkehren? Die drei Kinder des Apothekers eilen jedoch zur Hilfe und
hecken einen raffinierten Plan aus. |
Bemerkungen: |
Karussel begnügt sich nicht mit einem Relaunch der
alten Ottfried Preußler-Hörspiele, sondern produziert nach
und nach die beliebten Geschichten neu. Nun also auch "Das kleine
Gespenst", das das Team von Jürgen Nola neu umgesetzt hat. Der
Grund erschließt sich nicht dem Hörer nicht wirklich, hat
man doch die Geschichte - zum Glück - wenig modernisiert. Im
Gegenteil so traditionell wie sie erdacht wurde, so findet sie sich in
dieser Produktion auch wieder. Selbst die eingestreuten - allerdings
wenig eingänglichen - Lieder sind dem ursprünglichen
Flair angepasst.
Die Produktion erfindet so zwar nicht das Rad neu, legt aber immerhin
eine Umsetzung vor, die die Buchvorlage angemessen transportiert.
Die Besetzung ist in den Hauptrollen nicht zu beanstanden. Peter
Striebeck führt als Erzähler gekonnt durch die Geschichte.
Für den ein oder anderen wird sein Part etwas zu
großzügig bemessen sein, aber auch hier trägt man damit
der Vorlage Rechnung. Michael Habeck als "kleines Gespenstes" ist
in Ordnung, wenngleich Besetzung und Interpretation schon ein wenig an
andere Hörspielgespenster erinnert.
Nicht ganz so glücklich bin ich zum einen mit den diversen
Doppelbesetzungen, auch wenn die Rollen jeweils nur kleine Anteile
haben, aber auch leider mit den Besetzungen der Kinderstimmen. Da wirkt
vieles leider viel zu steif und abgelesen.
Die technische Umsetzung versucht der Vorlage Rechnung zu tragen. Viel
passiert hier nicht, da es nur eine sehr dezente Geräuschkulisse
gibt, die nur die einzelne Akzente der Geschichte hörbar macht.
Etwas mehr tut sich da im Bereich Musik, auch wenn hier oft nur das
wiederkehrende Thema erklingt. Insgesamt genügt die gesamte
Kulisse der Geschichte zwar, ist aber für heutige
Verhältnisse etwas unterdimensioniert.
Die nette und unterhaltsame Geschichte aus der Feder Ottfried
Preußlers wird hier im Flair der Vorlage ans Ohr des Hörers
gebracht. Auch wenn es in der Umsetzungen ein paar Schwächen gibt,
reicht es aber durchaus für eine Wertung im positiven Bereich . |
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