| Dem
Täter auf der Spur (8) Der Säulenheilige;
Tauschgeschäft; Pyramide 2000 |
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Autor: |
Georg K. Berres, Tom
Blaffert |
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Produktion: |
BR 2002, Argon Verlag
2008 |
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Regie: |
Erwin Weigel |
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Musik: |
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Länge: |
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Mitwirkende: |
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Inhalt: |
Jeder noch so raffinierte Täter
hinterlässt Spuren ... Drei spannende Verbrechen rund um den
Globus:
Die syrische Wüste im 4./5. Jahrhundert. Pilger versammeln
sich zu Füßen von Symeon, der auf einer meterhohen
Säule sein Leben verbringt. Ein Diebstahl erschüttert
die Gefolgschaft - wer hat ihn begangen?
Der obskure Arzt und Apotheker Michel de Notredame, besser bekannt als
Nostradamus, wird durch seine Prophezeiungen rasch berühmt.
Welchen Anteil trägt der dunkle Seher am Mord im Hause
Scagerac?
Die eindrucksvollen Pyramiden von Gizeh beflügeln die
Phantasie von Baumeistern in Ägypten im Jahre 2000 vor
Christus. Utschatep plant eine Konstruktion, die sie noch
übertreffen soll. Wer stiehlt die Pläne?
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| Bemerkungen: |
Nach der guten
Auswahl der siebten Folge macht man mit dieser Ausgabe einen kleinen
Rückschritt. Die Fälle sind thematisch nur bedingt in einen
Zusammenhang zu bringen und überzeugen ebenfalls nicht gerade
inhaltlich. Gerade mal der erste Fall kann noch in Punkto Spannung und
Nachvollziehbarkeit halbwegs punkten. Der zweite Fall ist trotz des
interessanten Nostradamus-Thema irgendwie nicht ansprechend genug
gestaltet, die Geschichte packt den Hörer kaum und überzeugt
so nur bedingt.
Der letzte Fall, der im alten Ägypten spielt, hat beim Thema
Hörspaß die besten Karten. Allerdings bleibt hier auch die
Falllösung etwas hinter den Erwartungen zurück. Das Motiv ist
lustig, aber es erschließt sich dem Hörer nicht zwingend.
Das ist gerade für eine Mitratefolge etwas frustrierend.
Die schauspielerische Leistung indes, ist auf dem wie üblich
guten, wenngleich natürlich etwas possenhaftem, Niveau. Das
Augenzwinkern, dass die Geschichten mitbringen, ist auch in den Stimmen
zu hören. So wirkt das Ganze zwar leicht "drüber", passt aber
letztlich sehr gut.
Bei der Soundkulisse gibt man sich alle Mühe, mit geeigneten
Musiken und Geräuschen die jeweiligen Szenen ins richtige
historische Licht zu rücken. Das gelingt in allen drei Folgen
recht gut und so gibt es auch in diesem Punkt keinen Grund zur Klage.
Von der Umsetzung bewegt man sich auf dem gewohnt guten Niveau. Leider
sind die drei Fälle inhaltlich eher etwas schwachbrüstig bzw.
Überzeugen in der Lösung nicht so sehr, wie man es von der
Reihe bislang gewohnt war.
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