| Der brennende Schatten |
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Autor: |
Kai Meyer |
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Produktion: |
WDR 2005 / Lübbe Audio - Wellenreiter 2007 |
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Regie: |
Jörg Schlüter |
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Musik: |
Rainer Quade |
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Länge: |
102 Min. |
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Mitwirkende: |
Erzähler: Peter Fitz
Unke: Laura Maire
Arcimboldo: Florian
Seigerschmidt
Umberto: Martin Bross
Meerhexe: Mechthild
Großmann
Kapitän Christo: Maximilian Hilbrand
Professor Burbridge: Ernst
August Schepmann
Anastasia Kerzenbaum: Sophia Jaluros
Mattul: Bernd
Kuschmann
Kalfater: Axel Gottschick
Dieb: Horst Mendroch
Messieur
Augard: Jean Faure
Sigrid Bode, Michaela Breit, Judith Evers, Walter
Gontermann, Fabian Sattler, Markus Scheumann, Lisa Sommerfeldt, Nicole Unger,
u.a. |
Inhalt: |
Venedig, 1830. Magie ist alltäglich. Stadtgardisten reiten auf steinernen Löwen
durch die Gassen. Arcimboldo, der 15-jährige Lehrling eines Spiegelmachers,
findet am Ufer der Lagune eine schwer verletzte Meerjungfrau namens Unke. Er
erkennt sie am typischen Haifischmaul - allerdings ist ihr Fischschwanz
verschwunden und wurde durch ein paar menschliche Beine ersetzt. Um Unkes
Geheimnis zu entschleiern, begibt sich Arcimboldo auf eine gefährliche Reise: An
der Seite von Meerjungfrauen und kauzigen Unterseeforschern steigt er hinab in
die See, streift durch die Ruinen der Subozeanischen Kulturen, stellt sich einer
Meerhexe zum Kampf und betritt das Reich der Fließenden Königin ... |
Bemerkungen: |
Ein bisschen "kleine Meerjungfrau", ein bisschen "20.000 Meilen unter den
Meeren" und eine Prise "Venedig" - mit diesen Zutaten zaubert Kai Meyer ein
wunderschönes Fantasywerk für Jugendliche. Auch wenn er mit diesen etwas
auffällig stibitzten Segmenten nicht das Rad neu erfinden kann, gute
Unterhaltung gelingt ihm allemal.
Gerade im ersten Teil fängt er den
Hörer mit viel Fantasie und Spannung ein. Im zweiten Teil lässt das zwar leicht
nach - dennoch gibt es auch hier einige sehr spannende Momente, die dies wieder
auffangen.
Dem WDR ist es hier mal wieder gelungen, eine sehr passende
Umsetzung zu gestalten. Jörg Schlüter hat hier ordentlich mit Klängen und Musik
gearbeitet, um jeder Szene die entsprechende Atmosphäre einzuhauchen.
Bei den Sprechern setzt man neben altbekannten Hörspielsprechern wie
Fitz oder Schepmann auf viele junge und frische Stimmen. Aber egal, wie groß die
Hörspielerfahrung ist, die Sprecher agieren durch die Bank auf einem guten
Niveau, das aller Ehren wert ist.
Interessanterweise gibt es diese
Vorgeschichte zum Buch "Die fließende Königin" nur als Hörspiel. Zum Glück ist
allerdings beides unabhängig voneinander konsumierbar und auch wenn es für das
Gesamtverständnis sinnvoll ist, beides zu kennen, ist dies kein absolutes
Muss.
Auch wenn Kai Mayers Geschichte vielleicht nicht das Zeug zum
absoluten Klassiker hat, ist diese Hörspielumsetzung auf jeden Fall ein Ohr
wert. Allein die Umsetzung ist wirklich sehr gelungen und wer das Genre mag,
sollte sich ruhig einmal in die Fantasy-Welt Kai Meyers in dieser Produktion
entführen lassen. |
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