| Der Fall Arbogast |
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Autor: |
Thomas Hettche |
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Produktion: |
NDR 2003 |
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Regie: |
Ulrich Lampen |
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Bearbeitung: |
Ulrich Lampen |
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Länge: |
110 Min. |
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Mitwirkende: |
Erzähler: Christian Redl
Hans Arbogast: Christian Berkel
Katja Lavans:
Andrea Sawatzki
Ansgar Klein: Gerhard Hinze
Fritz Sarrazin: Peter
Fitz
Horst Lindner: Stephan Schwartz
Bernhard Curtius: Volker
Hanisch
Marie: Anna-Maria Kuricová
Elke: Brita
Subklev-Hildebrandt
Journalist: Kai Hufnagel
Wärter: Klaus
Dittmann
Kaser: Wilfried Freitag |
Inhalt: |
Die junge Marie Gurth wird am 1. September 1953 ermordet. Ihr mutmaßlicher
Mörder, Hans Arbogast, im darauffolgenden Prozess zu lebenslänglicher Haft
verurteilt, bei einer Wiederaufnahme des Verfahrens 1969 allerdings
freigesprochen.
Als Arbogast 48-jährig das Gefängnis verlässt, das er mit
32 Jahren betreten hatte, kehrt das Leben nur langsam in ihn zurück. Die
Pathologin Katja von der Ostberliner Charité ahnt, dass ihn mit Marie etwas
besonderes verbunden haben muss. Marie, die Hans Arbogast vor 16 Jahren ermordet
haben soll, was er bestreitet. Auf den Fotos von Maries Leiche sieht Katja, dass
sie glücklich war, als sie starb. Katja kennt sich mit Leichen aus. Sie will
herausfinden, was damals tatsächlich passiert ist und fährt mit Arbogast zu den
Orten im Schwarzwald, wo Marie und er für nur wenige Stunden
aufeinandergetroffen waren.
Die Frage nach seiner Schuld ist bis heute
nicht zweifelsfrei geklärt. Auch Thomas Hettche beantwortet sie nicht. In
eindringlichen Szenen rekonstruiert er einen beunruhigenden Kriminalfall,
erzählt ein Stück deutscher Justiz- und Nachkriegsgeschichte aus den Jahren 1953
bis 1969, zwischen Schwarzwald und Tessin, Frankfurt und Ostberlin. Ein
Vertreter für Billardtische, dem das Zuchthaus in vierzehn Jahren zur zweiten
Haut wird, Publizisten, Anwälte, eine Gerichtsmedizinerin aus dem Osten - sie
alle sind in den Fall verstrickt und werden in diesem Hörspiel zu neuem Leben
erweckt. |
Bemerkungen: |
Das Hörspiel lebt von dem realen Hintergrund und wird durch ihn erst richtig
interessant. Irgendwo liegt die Produktion zwischen Doku und Krimi. Sie besticht
durch die detaillierte Entwicklung der Historie des Falles. |
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