Der Fall des Hauses Ascher
  Autor: Edgar Allan Poe
  Produktion: DRS 1988
  Regie: Barbara Liebster
  Bearbeitung: Arno Schmidt
  Länge: 55 Min.
 

Mitwirkende:

Ernst Jacobi

Inhalt:

Schauerliches geht im Hause Ascher vor: Roderick, letzter Spross eines degenerierten Adelsgeschlechts und ganz den okkulten Wissenschaften verschrieben, fühlt sich zunehmend bedroht durch geheimnisvoll-schreckliche Kräfte, die den rissigen Mauern seines düsteren Heims zu entströmen scheinen. Also bittet er einen Jugendfreund, ihm einige Zeit Gesellschaft zu leisten. Der Besuch wird zum Albtraum. Edgar Allan Poes Meistererzählung von 1839 ist einer der ersten Psychothriller der Weltliteratur.

Bemerkungen:
 
 
Diese Lesung des DRS bietet leider wenig über das bloße Erzählen der Geschichte hinaus. Ernst Jacobi gelingt es hier - trotz der sehr guten Vorlage - kaum, das Interesse des Hörers zu wecken. Auch die wenigen eingestreuten Musikfragmente helfen hierbei wenig.

An der Qualität der Geschichte besteht hier kein Zweifel, diese wirkt nahezu alleine. Insofern ist es ein wenig schade, dass man bei der Umsetzung hier nicht mehr daraus machen konnte oder wollte.


 

Meine Wertung: -

 

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