| Gruselkabinett 22 - Der fliegende Holländer |
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Autor: |
Marc Gruppe nach Heinrich Heine |
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Produktion: |
Titania-Medien |
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Regie: |
Stephan Bosenius und Marc Gruppe |
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Länge: |
53 Minuten |
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Mitwirkende: |
Prinz Albert Victor: Simon Jäger
Junger Albert Victor: Nicolas Artajo
John
Neale Dalton: Wolfgang Condrus
Wachhabender Offizier: Tommy
Morgenstern
Ausguck: Thomas Nero Wolff
Kapitän: Uli Krohm
Donald
Mackenzie: Roland Hemmo
Katharina: Dascha Lehmann
Großmutter: Barbara
Adolph
Holländer: David Nathan
Steuermann: Heinz Ostermann |
Inhalt: |
Bis in alle Ewigkeit verflucht, muss das Geisterschiff des fliegenden Holländers
die Weltmeere auf der Suche nach der ersehnten Erlösung der Mannschaft
durchstreifen. Unheil droht demjenigen, der dem rotglühenden Dreimaster in
stürmischer Nacht begegnet. Verderben hingegen wird dem zuteil, der sich mit dem
verfluchten Kapitän des Seglers einlässt... |
Bemerkungen: |
Mit dem "Fliegenden Holländer" kehrt das Gruselkabinett, nach einem kurzen
Ausflug in ein moderneres Thema, wieder zu den klassischen Geschichten zurück.
Gerade die Stoffe, die in diesem Genre ungewöhnlich sind, überzeugen mich in
dieser Serie am meisten.
Hier ist es nun die Geschichte um den Fliegenden
Holländer, die Marc Gruppe wiederum in ein exzellentes Hörspielskript umgesetzt
hat.
Die Geschichte wird als Erzählung in der Erzählung dargestellt und
bekommt so einen sehr realistisch wirkenden Anstrich.
Das Hörspiel sorgt
für eine schaurige Atmosphäre und hält diese auch über die gesamte Spielzeit.
Allerdings hätte hier der Anfangssequenz ein bisschen mehr Aktion, sowohl vom
Sound als auch von den Sprechern, gut getan. Ansonsten gibt es aber an der
Gestaltung nichts auszusetzen.
Die Sprecher sind im Übrigen, sowohl was
die Besetzung, als auch die Leistung angeht, einfach großartig. Hier wird
Qualität bis in die kleinste Rolle geboten. Es ist ein Genuss, diesen Stimmen zu
lauschen.
Auch musikalisch kann das Hörspiel erneut überzeugen. Marc
Gruppe und Stephan Bosenius haben diesbezüglich in der Serie noch keine
Schwachstellen offenbart. Auch hier wählt man passende, klassische Motive, die
die Handlung perfekt untermalen und unterstützen.
Wieder einmal eine sehr
gelungene Produktion, man muss sich hier schon anstrengen, um ein Haar in der
Suppe zu finden. Letztlich gab es nur eine einzige Szene, die ich als etwas
schwächer empfunden habe. Und selbst das fällt nur aufgrund des perfekten Rests
auf.
Mal wieder: Meine absolute Empfehlung!
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