| Der Joker |
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Autor: |
Edgar Wallace |
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Produktion: |
SWF 1988 - DAV 2008 |
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Regie: |
Rolf Dienewald |
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Bearbeitung: |
Florian Pauer |
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Musik: |
Max Steiner |
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Länge: |
93 Min. |
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Mitwirkende: |
Chefinspektor Higgins: Horst Frank
Superintendent Barbara Lane: Brigitte
Kollecker-Frank
Sir John (Chef von Scotland Yard): Wolfgang Reinsch
Ann
Pattison (seine Sekretärin): Angela Strak
Billy Reynolds: Frank
Scholze
Josua Harras: Willy Schneider
Sergeant Hooper: Berth
Wesselmann
Lady Smith: Ingeborg Steiert
Theodor Goldmann: Walter
Laugwitz
Tankwirtin: Helene Elcka
Mr. Tanner: Josef Meinertzhagen
Klaus
Spürkel, Gerd Andresen, Andreas Szerda |
Inhalt: |
Unter dem Decknamen "Joker" terrorisiert ein skrupelloser Erpresser die Londoner
Unterwelt. Sobald ein Ding gedreht wird, fordert er unter Mordandrohung neunzig
Prozent der Beute. Ein halbes Dutzend Gauner fielen ihm schon zum Opfer. Sir
John, Chiefinspector Higgins und Superintendant Barbara Lane von Scotland Yard
wissen nur: der geheimnisvolle Unbekannte fährt einen schwarzen Jaguar,
hinterläßt bei seinen Mordopfern eine Jolly-Joker-Karte und muß einen
Mittelsmann haben, über den er immer als erster von den Raubzügen der Gauner
erfährt. Während Higgins und Barbara nach dem Joker suchen, hat er sie längst
gefunden...
Auf der Jagd nach dem "Joker" stoßen Chiefinspector Higgins und
Superintendant Barbara Lane auf den Nachtclub "Montmartre" und seinen
zwielichtigen Eigentümer Carpenter. Im "Montmartre" trifft sich die Unterwelt,
zum Beispiel Tom Silkwood, genannt "der Amerikaner", der einen ganz großen Coup
plant. Eine andere Spur führt zu Lady Smith, der Leiterin des Sanatoriums "Home
of Peace". Ihr Sekretär Josua Harras wurde ermordet, weil er offensichtlich
zuviel wußte. Und der Heiminsasse Theodor Goldman scheint mehr zu wissen, als er
vorgibt. Auf der Suche nach dem schwarzen Jaguar kommt Chiefinspector Higgins zu
einer baufälligen Hochgarage. Vielleicht kann ihm der alte Garagenbesitzer
Tanner weiterhelfen... |
Bemerkungen: |
Ein Krimi nach Edgar Wallace im Radio - das hat Seltenheitswert. Und nicht nur
deshalb sollte man das Radio anschalten. Zudem gibt es ein Wiederhören mit Horst
Frank, dem die Rolle des Chefinspektor Higgins wie auf den Leib geschneidert
scheint. Allerdings muss man bei der tatsächlichen Leistung Abstriche machen.
Horst Frank war leider zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht mehr der Sprecher, der
er früher einmal war. Er kann hier seinem guten Ruf nicht gerecht werden.
Die anderen Sprecher sind aber durch die Bank durchweg sehr hörenswert
und lassen zusammen mit der sehr schönen Inszenierung ein perfektes
Edgar-Wallace-Feeling aufkommen.
Ein Manko hat die Story an sich: Sie
ist leider nur mit den üblichen Wallace-Inhalten bestückt, die man schon von
anderen Krimis aus der Feder des Autors kennt und kann daher kaum Überraschendes
bieten.
Trotzdem das Flair reißt die durchschnittliche Story schon etwas
nach oben. So, dass es für Wallace-Fans ein Muss, für alle anderen, zumindest
ein Anspieltipp ist.
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