| Der Orden 1 - Die Reliquie |
| |
Autor: |
Thomas Tippner |
| |
Produktion: |
Canora Media 2007
|
| |
Regie: |
Thomas Tippner, Mario Cuneo und Jörg Schuler |
| |
Musik: |
Mario Cuneo |
| |
Länge: |
71 Min. |
| |
|
 |
Mitwirkende: |
Erzähler: Eckart Dux
Gerard: Douglas Welbat
Fabian: Jens Wendland
Konstanze: Katja Brügger
Yilidir: Andreas von der Meden
Ohrhan:
Mario Hassert
Deluggi: Lutz Mackensy
Azizi: Martin Schäfer
Aman:
Claus Fuchs
Hanife: Toula Savvidou
Miguel: Julien Haggege
Marco:
Karl-Heinz Kaul
Bote: Thomas Friebe
Benedikt v. Nursia: Jörg Schuler
Mann 1: Tobias Kluckert
Mann 2: Hans-Georg Körbel
Mann 3: Christoph
Rudolf |
Inhalt: |
Seltsames passiert in einem kleinen Dorf in der Nähe Akkons: Ein Bergarbeiter
verschwindet spurlos, und der Mann, der bei ihm war, ist von Sinnen und redet
von bösen Geistern, die sich in der Mine ausgebreitet haben. Die Tempelritter
Gerard Gampanie und Fabian von Hohenzollern machen sich auf, um das Rätsel zu
lösen, und stoßen auf ein Geheimnis, das die Christenheit seit über tausend
Jahren beschäftigt. Und plötzlich sind die beiden Jäger selbst
Gejagte.. |
Bemerkungen: |
Mit dieser ersten Folge zur Serie "Der Orden" präsentiert das Label Canora Media
seine Erstlingsproduktion. Man wandelt hier auf recht originellen, aber auch
vielversprechenden Pfaden, da die Thematik in Hörspielen noch relativ
unverbraucht ist, in anderen Medien aber für ordentlichen Absatz sorgt. Zur Wahl
des Plots kann man insofern schon mal gratulieren.
Dazu ist das Skript an
sich auch sehr gut. Man hat hier schon eine spannende Geschichte zu erzählen,
die ausreicht, um die Folge über die Spielzeit mit Leben zu füllen. Natürlich
dauert es ein wenig, bis das Ganze in Gang kommt, schließlich muss der Hörer
erst an die Charaktere gewöhnt werden. Aber auch das gelingt hier recht gut,
unauffällig und vor allem unterhaltsam.
Richtig Fahrt nimmt die
Geschichte aber dann gegen Ende auf. Nach einem packenden Showdown lässt man
sich noch zwei Türen für künftige Anknüpfpunkte offen.
Bei den Sprechern
verlässt man sich bei den zentralen Rollen auf Bewährtes. Sprecher, wie Dux, von
der Meden oder Welblat und andere bekannte Namen machen hier schon Eindruck. Das
war sicherlich ein guter Schachzug, denn hier gibt es wirklich solide Leistungen
zu hören. Es hat allerdings den Nachteil, dass der ein oder andere
Amateursprecher schon etwas mehr auffällt. So ergibt sich insgesamt ein recht
breites Spektrum an Sprecherleistungen.
Die Atmosphäre, die durch
Geräusch- und Musikuntermalung entsteht, ist durchweg solide. Die Untermalung
ist dem jeweiligen Thema sehr angepasst, wirkte auf mich zum Teil aber auch sehr
zeitlos. Das ist zwar kein Nachteil, entsprach allerdings nicht dem, was ich
erwartet habe.
Insgesamt ist diese Auftaktfolge durchaus zu empfehlen,
hier und da gibt es Verbesserungsbedarf, dem man einer Auftaktfolge,
insbesondere einem Labelerstling durchaus nachsehen kann.
Die Story bietet
auf jeden Fall viel Interessantes und sorgt für ordentlichen Appetit auf weitere
Folgen, die hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lassen.
|
|