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Scripta
Obscuritatis - Die dunklen Schriften zu Gladbach
Der Pilwiz Ein Phantastik-Hörspiel mit geschichtlichem Hintergrund vom Mönchengladbacher Phantastik-Autor Carsten Steenbergen HaroVerlag 2010 90 Min. |
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![]() Hörprobe |
Im Jahre des Herrn 1256. Heinrich, Sohn des Grafen Wilhelm von Kessel, wird mit einer mörderischen Schreckensgestalt konfrontiert, die auf den Feldern des Bauern Bruno Menschen tötet. Das Oberhaupt der Abtei zu Gladbach, Abt Theoderich, verweigert jedoch jegliche Hilfe, denn der Neubau des Münsterchors durch den Kölner Dombaumeister Gerhard ist ihm wichtiger. Als dann ein weiterer Mord passiert und Katharina, die Tochter Brunos, entführt wird, nimmt Heinrich den Kampf gegen den tödlichen Dämon auf. Ihm zur Seite steht sein Mentor Bruder Cornelius, ein Benediktinermönch der Münsterabtei. Gemeinsam decken sie ein erschütterndes Geheimnis aus Rache, Habgier und Teufelsbeschwörung auf. Mit Sprecher: Bodo Venten Chronist der »scripta obscuritatis«: Bert Stevens Bernhard, Opfer des ersten Angriffs: Uwe Deussen Anton, Katharinas Onkel: Carsten Steenbergen Georg, Opfer des ersten Angriffs: Lukas Wittekind Wohkittel Bruno, Katharinas Vater: Erwin Bethke Katharina: Anke Foltin Agnes, Katharinas Mutter: Astrid Weyers Graf Heinrich von Kessel: Peter Reibel Dombaumeister Gerhard von Riehl: Günther Dicks Bruder Cornelius: Stephan Lenzen Baumeister Wenzel von Jüchen: Horst D. Scheel Abt Theoderich: Arno Topüth Bruder Lothar, Stellvertreter des Abts: Pfarrer Ulrich Clancett |
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| Bemerkungen: Mit der ersten Episode "Scripta Obscuritatis - Die dunklen Schriften zu Gladbach" widmet sich Autor Carsten Steenbergen der Legende eines Korngeist, dem Pilwiz, der während des Bau des Gladbacher Münsters sein Unwesen treibt. Er erzählt diese Legende mit viel Spannung und Gefühl für den historischen Stoff. Für den Plot genügt die recht lange Spielzeit mehr als ausreichend. Dennoch gibt es hier keine nennenswerten Längen. Auch das Tempo ist stets hoch genug, so dass hier das Interesse des Hörers immer erhalten bleibt. Beim Sprecherensemble muss man allerdings einige Abstriche machen. Die Leistungen der einzelnen Akteure schwanken doch in der Qualität ziemlich stark. Neben recht guten Leistungen, gibt es einige doch sehr durchwachsene Einsätze. Darunter leidet dann nicht nur der Unterhaltungswert, sondern letzlich auch die Glaubwürdigkeit der Geschichte. Grundsätzlich gut gefallen hat mir die Dialekteinbindung. Allerdings wurde dies nicht konsequent durchgehalten, so sprechen Figuren, die aus dem gleichen sozialen Umfeld stammen, zum Teil hochdeutsch, zum Teil im Dialekt. Aus beiden Gründen wirkt daher das Ensemble nicht homogen genug. Deutlich solider ist die Soundgestaltung. Hier überzeugt man mit zum Teil erstklassigen Einsätzen von Musik und Geräuschkulisse. Man schafft gute, dem Stück angemessene Kulissen. Die erste Episode der "Scripta Obscuritatis" zeigt, dass in dieser Reihe sehr viel Potential steckt. Da ist viel Licht in Punkto Story und soundtechnische Gestaltung, aber leider auch einiges an Schatten, was das Sprecherensemble und letztlich die Regie betrifft, die hier den Cast mehr auf eine Linie hätte bringen müssen.. Meine Wertung: + |
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