Der uralte Weg (2) Von Freunden
und Feinden
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Autor: |
Paul-Simon Ramm |
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Produktion: |
Farelia? Records |
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Regie: |
Paul-Simon Ramm |
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Länge: |
74 Min. |
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Mitwirkende: |
Telwyn en Luminon: Leiff Schmidt
Felia Todorian: Lena Maisenbacher
Teris Tontracol: Andreas Klein
Sirma Todorian: Iris Krüger
Fendor Todorian: Paul Simon Ramm
Dedo: Monika Radke
Lullemie, die Katze: Jessica Ramm
Gregor, der Wolfshund: Heiko Hülsebus
Meister Sendwise Pfiffling: Stephan Pfeiffer
Die dunkle Eminenz: Oliver Hildebrand
u. a.
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Inhalt: |
Jenseits der Barriere zum sagenumwobenen
Silberlichtwald gerät die Schicksalsgemeinschaft um Felia und
Teris in wahrhaft rätselhafte Ereignisse und schreckliche
Herausforderungen. Die Orckhorden des Mardock hinter sich, die auf
einen Weg sinnen, ebenfalls die Barriere zum verbotenen Wald
überwinden zu können um der Schriftrollen habhaft zu
werden,
die sich im Besitz der sechs Flüchtlinge befinden; und vor
sich
ein unendlich geheimnisvolles Grün voller unbekannter
Gefahren, in
dem es erst einmal gilt den nächsten Tag zu überleben.
Also kein leichtes Los für unsere Nomraschfreunde.
Glücklicherweise kommt es aber auch noch zu einer Begegnung
der
ganz besonderen Art …"
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Bemerkungen:
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Mit
"Der uralte Weg" wandelt Farelia? auf den etwas ausgetretenen
Fantasy-Pfaden, die dort entlang laufen, wo "Der Herr der Ringe" die
breite Schneise geschlagen hat. Tatsächlich ähnelt hier
vieles dem bekannten Vorbild, was eher ein Problem des gesamten Genres,
denn dieser Reihe alleine wäre. Denn diesbezüglich wird
die "Fantasy" ihrem Namen nicht wirklich oft gerecht.
Mit "Von Freunden und Feinden" beweist man aber auch, dass es für
den einen oder anderen guten Einfall reicht. Die Idee mit Katze und
Hund beispielsweise ist sehr originell, wenngleich man ihr Potential
nicht ganz ausschöpfen kann.
Ein größeres Problem ist aber die Geschichte an sich. Hier
passiert über weite Strecken nur sehr wenig. Es wird viel geredet
und viel zu wenig agiert. Ein Punkt, der in der ersten Folge noch
deutlich besser war.
Erst gegen Ende kommt etwas mehr Leben in den Plot und versöhnt
ein wenig mit dem langwierigen Vorgeplänkel. Es reicht aber leider
nicht, um diese Geschichte in den positiven Bereich zu rücken.
Die Sprecher kennt man nur aus den Produktionen des Labels. Durch die
Bank handelt es sich hier um engagierte Amateure, denen man beide
Begriffe anhört. Man ist mit Herz bei der Sache, und die Leistung
ist, wenn auch nicht mit professionellen Sprechern vergleichbar, aber
insgesamt stimmiger, als es bei anderen Produktionen des Hauses
Farelia? der Fall ist.
Die Umsetzung überzeugt zwar nicht mit einem ausgefeilten
Sounddesign, genügt aber, um die Geschichte zu transportieren. Die
ausgewählten Musikstücke sind recht stimmig und sorgen
weitestgehend für das passende Flair.
Im zweiten Teil der Geschichte um den "uralten Weg" tritt man leider
etwas zu sehr auf der Stelle, um hier an die solidere erste Folge
anzuknüpfen. Auch von der Umsetzung hat man sich nicht wesentlich
weiterentwickelt, so dass man auch diesbezüglich, wenig Positives
zu vermelden hat.
Die Geschichte an sich bleibt zudem nur etwas für hartgesottene
Fantasyfans, denen nette, originelle Details in einer eher
gängigen Story zum Hörglück genügen. |
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