Die Alster-Detektive - Eklige Fracht
Autor: Katrin Wiegand, Kai Schwind
Produktion: Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg
Regie:
Oliver Rohrbeck
Dauer: 44 Min.



Mitwirkende:

Opa Jost / Erzähler: Jochen Schröder
Koko: Shirin Westenfelder
Johanna: Jodie Blank
Marek: Sebastian Kluckert
Lukas: Daniel Claus
Frau Nolde: Tanja Fornaro
Herr Nolde: Oliver Rohrbeck
Jörg Strasser: Jens Wawrczeck
Kommissar Bredeke: Dietmar Wunder
sowie Peter Gröger (Henning), Till Hagen (Herr Claasen), Karin David (Kommissarin Präger), Simon Jäger (Wasserschutzpolizist), Janusz Cichocki (polnischer Arbeiter) und Marion Musiol (Imbisswirtin).


Inhalt:

»Ist das nicht der Wagen von Kommissar Bredeke?«
»Hallo ihr Vier! Wie ich sehe, haben die großen Detektive schon wieder einen neuen Fall? Ich dachte, jetzt in den Ferien habt ihr auch mal Freizeit!«
»Das Verbrechen schläft eben nie, das wissen Sie doch, Herr Kommissar.«
»Ja, das kannst du laut sagen.«

Detektive müssen hellwach sein, brauchen Ausdauer für Recherchearbeit, aber auch Mut und etwas Glück.

In ihrem dritten Fall geht es für die Alster-Detektive in dunkle Ecken am Hafen und später dann ins Rathaus, wo der Abgeordnete Strasse ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht. Denn auf der Elbe, unter Wasser, lauert Gefahr.

Bemerkungen: Das dritte Abenteuer der Alsterdetektive erinnert in vielerlei Hinsicht an die "guten, alten" Hörspielzeiten der 80er Jahre, in denen keine der unzähligen Reihen ohne einen Fall mit Giftmüllfässern auskam.

Das Problem gibt es zwar sicherlich nach wie vor, auch wenn es ein wenig aus der Mode gekommen ist. Für ein Hörspiel, das in Hamburg spielt, ist es aber sicherlich ein adäquates Thema, um auch mal die Hafenkulisse auch über Opa Josts Boot hinaus zu bemühen.

Es eignet sich zudem, um den eigentlichen Aufhänger des Hörspiels Genüge zu tun: Immerhin handelt es sich hier um ein "Werbehörspiel" der Hamburger Bürgerschaft, die hiermit die politsche Arbeit in der Hansestadt, der jüngeren Generation näher bringen wollen. Die Einbindung gelingt auch hier wieder, ohne bemüht zu wirken.

Der Fall ist allerdings etwas überschaubar. Der obligatorische Bösewicht steht schnell fest und so geht es letztlich hier nur zum Großteil nur noch darum, ihn dingfest zu machen. Das genügt für die kurze Spielzeit, dennoch hätte es gern auch etwas kniffliger sein dürfen.

Auch die Umsetzung überzeugt. Oliver Rohrbeck lässt - wie immer-  ein hörenswertes Ensemble agieren und inszeniert die Geschichte unspektakulär, aber spannend und interessant genug.


Ein kurzes, aber nettesAbenteuer der Alsterdetektive, die nunmehr schon ihren dritten Fall lösen dürfen. 


Meine Wertung: + + +
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