| Die Asche des Bruders |
| |
Autor: |
Karlheinz Knuth |
| |
Produktion: |
WDR 2002 |
| |
Regie: |
Dieter Carls |
| |
Länge: |
54 Min. |
| |
|
|
Mitwirkende: |
Christian Bordau: Jürg Löw
Frau: Susanne Bredehöft
Prof. Caspar Berg /
Rene Berg: Heinrich Giskes
Annabella Müller-Herfurth: Jele Brückner
Irene
Maybach: Karin Anselm
Mann: Christian Schramm
|
Inhalt: |
Annabell ist offensichtlich krank. Schon einmal war sie in einem psychiatrischen
Krankenhaus, aber noch immer geistern ihre geliebten Geschwister Jeremias, Jim
und Florentin, den sie manchmal Florentina nennt, durch ihren Kopf. Sie
behauptet sogar, einer ihrer Brüder habe bei ihr gewohnt und sei nun
verschwunden, vermutlich ermordet. Professor Davidson ist sich sicher, dass
seine Patientin an schizophrenen Schüben leidet und eine gespaltene
Persönlichkeit ist. Als Kommissar Bordau auf Bitten einer befreundeten
Staatsanwältin den rätselhaften Behauptungen Annabells nachgeht, ist er
allerdings weniger vom Verhalten der jungen Frau irritiert als vielmehr von den
Methoden und Äußerungen des Professors, dessen Herkunft niemand kennt.
|
Bemerkungen: |
Dieser Fall besitzt ein ordentliches Potential an Ideen und Originaltität. Damit
lässt sich eigentlich schon die übliche Radiostunde gut füllen. Allein, dass die
Geschichte auch etwas wirr an den Hörer gebracht wird, hinterlässt einen etwas
faden Beigeschmack. Daher wird auch nicht jeder Spaß an dieser Geschichte haben,
andere indes, denen Krimis oft zu gradlinig sind, sollten hier ruhig mal ein Ohr
riskieren. |
|