| Die Biene Maja |
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Autor: |
Waldemar Bonsels |
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Produktion: |
Funkhaus Berlin 1991 - DAV 2008 |
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Regie: |
Werner Gronow |
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Bearbeitung: |
Irmelin Diezel |
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Musik: |
Uwe Hilprecht |
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Länge: |
83 Min. |
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Mitwirkende: |
Gerd Grasse, Simone von Zglinicki, Jutta Wachowiak, Joachim Kaps, Johanna
Schall, Ulrich Voß, Angelika Waller, Hans Teuscher, Margit Bendokat, Reinhard
Michalke, Lothar Förster, Carl-Martin Spengler, Reiner Heise, u.a. |
Inhalt: |
An einem herrlichen Frühlingstag schlüpft eine junge Biene in die Welt.
"Willkommen im Leben", begrüßt ihre Erzieherin sie, "dich wollen wir Linda
nennen!". Doch die neue Bewohnerin des Bienenstockes will lieber Maja heißen.
Sie hat von Anfang an ihren eigenen Kopf. Die vielen Pflichten einer Biene
gefallen ihr überhaupt nicht. Schon beim ersten Ausflug fliegt sie allen davon,
um das freie Leben zu erkunden. Und sie staunt überall.
Eine Stubenfliege
zeigt ihr die Menschen, Fritz, der Kohlweißling, erzählt von seinem Raupenleben,
und als Maja in ein Spinnennetz gerät, befreit sie Mistkäfer Kurt in letzter
Minute.
Als die Hornissen einen Angriff auf den Bienenstock planen,
beschließt Maja ihr Ausreißerdasein zu beenden und ihr Volk zu
retten... |
Bemerkungen: |
Der DAV hat wieder einmal ein schönes Radiohörspiel aus den Archiven befreit und
die Umsetzung des Romans "Die Biene Maja" durch den Rundfunk der DDR aus dem
Jahr 1991 ins Programm genommen.
Die hier vorliegende Geschichte erzählt
von der Ausreißerin Maja, die auf der Wiese die verschiedensten Tiere und deren
Sicht des Lebens kennenlernt. Sie erfährt vieles über die Tierwelt und den
Menschen.
Viele werden die Protagonisten ja nur von der gleichnamigen
Fernsehzeichentrickserie kennen und daher überrascht sein, dass diese Maja doch
nur wenig mit der ursprünglichen Figur zu tun hat. Feste Figuren, die Maja über
die Handlung begleiten gibt es beispielsweise nicht - die Handlung findet in
Episoden statt - meist sind es nur Dialoge zwischen Maja und einem anderen
Insekt. Richtige Abenteuer sind selten, ein Umstand, der aber das Interesse an
der Geschichte nicht mildert. Denn der Hauptaspekt sind die netten, humorvollen
und zum Teil sehr hintergründigen Gespräche die sich zwischen Maja und den
anderen entwickeln.
Das Hörspiel ist sehr liebevoll inszeniert und macht
es dem Hörer sehr angenehm, die für ihn vielleicht etwas unvertraute Geschichte
anzunehmen. Die Sprecher agieren gut und sind durch die Bank in der Lage, ihre
Rolle glaubwürdig auszufüllen.
Alles in allem ist "Die Biene Maja" eine
sehr hörenswerte Umsetzung der Romanvorlage, die herrlich wenig mit der
"Fernsehbiene" gemein hat. Eine liebevolle Produktion mit hohem
Unterhaltungswert. |
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