| Die Dame ist leichtfertig |
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Autor: |
Lester Powell |
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Produktion: |
SR 1971 |
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Regie: |
Albert C. Weiland |
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Musik: |
Manfred Minnich |
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Länge: |
224 Min. |
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Mitwirkende: |
Philip Odell: Albert C. Weiland
Heather McMarra: Brigitte Dryander
Henry
Ballard: Fritz Haneke
Margaret Gough: Ursula von Manescul
Malcolm Green:
Robert Seibert
Paula Ballard: Monika Barth
Inspektor Bocage: Enno
Spielhagen
Georg Ballard: Heinz Schlage
Derek Chase: Lothar
Rollauer
Monsieur Magdalino: Wolfgang Bieger
Portier: Hans-Joachim
Steindamm
Peter Magdalino: Wolfgang Bieger
Hector Fuest: Friedrich von
Bülow
Simone: Antje Roosch
Doktor Barreau: Eberhard Johow
Nico: Heinz
Pielbusch
Inspektor Green: Robert Seibert |
Inhalt: |
Teil 1: Paula Ballard, die 18-jährige Nichte eines erfolgreichen Londoner
Versicherungsunternehmers, wird seit zwei Wochen vermißt. Am Tag vor ihrem
Verschwinden stahlen Unbekannte Bilder im Wert von einer viertel Million Pfund
aus einer bedeutenden Kunstgalerie. Der Einbruch erfolgte vom Gebäude des
Modehauses Tulloch aus, in dem ausgerechnet Paula Ballard als Fotomodell
arbeitet, bzw. gearbeitet hat.
Alles nur ein Zufall? Der Londoner
Privatdetektiv Philip Odell, muß von einem Zusammenhang zwischen beiden
Vorfällen ausgehen. Doch nicht nur beruflicher Ehrgeiz treibt ihn. Als seine
Arbeits- und Lebenspartnerin Heather entführt wird, stellt Odell fest, daß er
selbst Teil eines verbrecherischen Plans geworden ist.
Teil 2:
Privatdetektiv Philip Odell reist nicht ganz freiwillig nach Paris, im Gepäck
eine brisante Fracht, neben sich jedoch die attraktive Privatsekretärin seines
Auftraggebers Ballard, Margaret Gough. Während seines Aufenthaltes kommt Odell
nicht nur seiner charmanten Begleitung näher, sondern trifft auch seine
Partnerin Heather überraschend wieder.
Wie sich herausstellt, halten sich
aber noch mehr alte Bekannte in der Stadt auf, unter ihnen Inspektor Green von
Scotland Yard. Dessen allzu großes Interesse an Odells Person, seinem Fall und
vor allem seinem Wagen kann er nicht mehr länger zerstreuen - doch die Bilder
sind verschwunden. Während Odell noch versucht, die undurchsichtigen
Familienverhältnisse der Ballards und damit vielleicht auch den Kunstraub
aufzudecken, macht er in der Wohnung, in der er die letzte Nacht mit Margaret
Gough verbrachte, eine grausige Entdeckung...
Teil 3: Der Mord an Margaret
Gough läßt Philip Odell keine Ruhe. Vor allem das mysteriöse Verschwinden von
mehreren Personen aus dem Umkreis der Ballards in Krankenwagen einer namenlosen
Privatklinik läßt ihn weitere Morde befürchten. Zudem hat er durch einen
Kollegen in Erfahrung gebracht, daß die Ballards ihren aufwendigen Lebensstil
unmöglich aus dem Versicherungsunternehmen finanzieren können. Auch die
Familienverhältnisse erweisen sich als überraschend konstruiert. Paula ist
nämlich erst kürzlich von ihrem Vater Georg Ballard adoptiert worden, und ihr
Verhältnis zueinander beschränkt sich keinesfalls auf das eines Vaters zu seiner
Tochter. Und der Kunstraub - tatsächlich nur der übermütige Streich eines
verwöhnten jungen Mädchens?
Odells Zweifel erhalten weitere Nahrung, als
seine Partnerin Heather erneut entführt wird - auch sie in einem Krankenwagen
ohne Schriftzug...
Teil 4: In dieser Folge wird Odell selbst zum Opfer der
seltsamen Krankentransporte in eine zweifelhafte Privatklinik. Nach einem langen
Chlorophorm-Rausch trifft er hier die Brüder Ballard wieder, die ihm unter
Mitarbeit eines dubiosen Doktors einreden wollen, seine Erlebnisse und vor allem
der Mord an Margaret Gough seien nur die Halluzinationen seines kranken Geistes
gewesen. Mit Hilfe von Paula, die inzwischen den wahren Charakter ihres
Adoptivvaters erkannt hat, gelangt er zu Heather, die in einem Turm gefangen
gehalten wird. Gemeinsam beschließen die drei zu fliehen. Doch Odells Kollege,
der Privatdetektiv Fuest, ist noch in der Gewalt der Entführer. Kann Odell ihn
einfach zurücklassen?
Teil 5: Odell wird von den Brüdern Ballard zum
Frühstück geladen. Bald muß Odell bemerken, daß das seine Henkersmahlzeit sein
soll. Nun nimmt er kein Blatt mehr vor den Mund und bezeichnet die Ballards als
Schwerkriminelle und Mörder. Bevor sie sich absetzen mit dem Sarg, in dem
angeblich die "verstorbene" Margaret Gough in ihr Heimatland Irland überführt
werden soll, sperren sie Odell und Heather in den Turm des Hauses ein. Das
Zischen des ausströmenden Gases macht ihnen bewußt, welches Schicksal ihnen
zugedacht ist. |
Bemerkungen: |
Für alle Freunde von Philip Odell, nein, für alle Freunde des guten alten
Radiokrimis, ist "Die Dame ist leichtfertig" ein absolutes Muss. Die Story ist
lang, aber niemals langweilig und schafft mit dem ihm eigenen Flair eine
wunderbar behagliche Krimiatmosphäre.
Die Philip Odell-Krimis leben auch
natürlich von der Coolness des Protagonisten, die hier noch ein Stück mehr
ausgeprägt ist, als bei Kollege Temple. Die hier gebotene Story fährt viele
spannende Details und Wendungen auf, die Spannung vom Anfang bis zum Ende
garantieren. Allerdings muss man hier und da schon mal bei der Logik ein Auge
zudrücken, das schmälert aber den Unterhaltungswert nicht wirklich.
Ein
Hörspiel aus der großen Zeit des SDR - ein Klassiker, der einfach in jedes Ohr
gehört - Fürs Regal gibt es ihn ja leider noch nicht - ein Grund mehr, das Radio
einzuschalten.
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