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Die Dr3i

 

 

 

Nach dem großen Crash zwischen Kosmos und der Sony/BMG sind die Hörspieltage der Drei Fragezeichen zunächst einmal gezählt. Hierzu noch etwas zu sagen, wäre müßig, es ist so wie es ist. Die Fragezeichen sind Hörspielgeschichte, jetzt kommen „die dr3i“.

Da ich ein Fan der frühen Hörspiele der alten Serie bin, habe ich unter dem Ende der Serie nicht wirklich groß gelitten. Vielmehr hatte ich die Hoffnung, dass man gezwungenermaßen zu den „roots“ zurückkehrt. Allerdings wurden meine Hoffnungen nicht erfüllt.

Die neue Serie baut auf dem Serienkonzept der letzten amerikanischen Folgen auf. Was den Vorteil hat, dass man die bekannten und vor allem beliebten Sprecher der drei Protagonisten auch weiterhin zu hören bekommt.

Es ist eine neue Serie, deshalb setze ich auch jetzt die ???-Brille ab und versuche mich ganz unvoreingenommen an den ersten Folgen

 

 

Zu Folge 1 

Zu Folge 2 

Zu Folge 3

Zu Folge 4

Zu Folge 5

Zu Folge 6

Zu Folge 7

Zu Folge 8

 

 

 

Die Dr3i - 1 – Das Seeungeheuer

 

 

Autor:

Hendrik Buchna

 

Produktion:

Europa 2006

 

Regie:

Heikedine Körting

 

Bearbeitung:

André Minninger, Leonie Berger

 

Musik:

Michael Berg & SzinaTonstudio EUROPA

 

 

Die Dr3i Folge 1aDie Dr3i Folge 1b


Mitwirkende:

 

Erzähler: Thomas Fritsch
Jupiter Jones: Oliver Rohrbeck
Peter Crenshaw: Jens Wawrczeck
Bob Andrews: Andreas Fröhlich
Inspektor Milton: Holger Mahlich
Mrs. Ashby: Sabine Hahn
Charles Prendergast: Rolf Nagel
Richard Crandall: Konstantin Graudus
Kirk Prendergast: Wolf Frass
Blacky: Heikedine Körting
Jonathan Godfrey: Eric Schäffler


Inhalt:

 

Ein Anwalt mit düsterer Vergangenheit, ein einsames Küstenhaus mit einem furchtbaren Geheimnis und ein rätselhaftes Testament....
Die Belastbarkeit von Jupiter, Peter und Bob wird diesmal wahrlich auf eine harte Probe gestellt. Doch damit nicht genug.
Während ihrer Nachforschungen wird das Trio mit der Aufklärung eines mysteriösen Schiffsunglücks beauftragt. Unheilvolle Vermutungen werden bald zur schrecklichen Gewissheit: Aus den finsteren Tiefen des Ozeans ist ein riesenhaftes Monstrum aufgetaucht!
Werden die Drei die tödliche Gefahr von Kaliforniens Küste abwenden können?

 

Meine Meinung:

Da ist sie nun, die erste Folge der lang erwarteten neuen Serie. Als erstes springt einem natürlich die Titelmelodie ans Ohr, aber vor allem auch ins Ohr – Das Ding macht schon mal einen viel besseren Eindruck als die Vorgängerversion. Überhaupt habe ich  an dieser Folge musikalisch überhaupt nichts zu meckern. Das passt, das klingt gut, das macht Laune.

 

Auch die Sprecher, allen vor ran die drei Hauptakteure machen ihren Job eigentlich recht ordentlich. Fröhlich ist wie gewohnt gut, Wawrczeck bleibt etwas dahinter. Oliver Rohrbeck indes macht einen erheblich besseren Eindruck als in den letzten Folgen der alten Serie. Sein gefürchtetes Overacting hat er hier schon deutlich mehr im Griff.

 

Die Story hätte ich mir zum Auftakt schon etwas besser gewünscht. Zwar kriegt man hier als kleines Schmankerl gleich ein Hörspiel über eine Länge von zwei CDs, aber leider reicht die Spannung in der Story für diesen Zeitraum bei weiten nicht aus. Das Hörspiel ist nicht nur lang, sondern auch –atmig. Die Szenen und Dialoge werden oft sehr ausgewalzt. Hier wäre weniger deutlich mehr gewesen.  Auch wird für meinen Geschmack zu viel geredet und zuwenig gehandelt, was das Ganze etwas zu statisch macht.

 

Leider muss ich sagen, dass ich mir eine gelungene Auftaktfolge etwas anders gewünscht hätte. Dafür hätte es spannender und rasanter zugehen dürfen. Aber: Der Rahmen stimmt, das Drumherum wirkt recht ordentlich und lässt insoweit auf gute Hörspiele hoffen. Für diese Folge reicht es erstmal aber nur für den Durchschnitt.

 

 

Meine Wertung:

+

 

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Die Dr3i - 2 – Die Pforte zum Jenseits

 

 

 

Autor:

André Minninger

 

Produktion:

Europa 2006

 

Regie:

Heikedine Körting

 

Bearbeitung:

André Minninger, Leonie Berger

 

Musik:

Michael Berg & SzinaTonstudio EUROPA

 

Die Dr3i Folge 2


Mitwirkende:


Erzähler: Thomas Fritsch
Jupiter Jones: Oliver Rohrbeck
Peter Crenshaw: Jens Wawrczeck
Bob Andrews: Andreas Fröhlich
Sylvester Meyzel: Wolfgang Völz
Dorothy Winter: Doris Kunstmann
Mr. Hendrik: Utz Richter
Kassiererin: Enie van de Meiklokjes
Inspektor Milton: Holger Mahlich
Inspektor Tomlin: Klaus Dittmann
Mr. X: Dirk Eichhorn
Tao: Tilman Maddaus
Supermarkt-Durchsage: André Minninger


Inhalt:


Handelt es sich bei dem alten Greis Sylvester Meyzel nur um ein erwachsenes Kind, dem die Fantasie einen Streich spielt, oder wird er tatsächlich von einem unsichtbaren Gast heimgesucht?
Handelt es sich bei dem alten Sylvester Meyzel nur um einen jung gebliebenen Greis, dem die Phantasie einen Streich spielt, oder wird er tatsächlich von einem unsichtbaren Gast heimgesucht? Als Meyzels nächtliche Alpträume tagsüber zur Realität werden, wendet er sich hilfesuchend an das Detektivunternehmen "Die Dr3i". Jupiter, Peter und Bob kommen ziemlich schnell zu der Erkenntnis, dass Meyzels Schilderungen jeder Logik entbehren. Aber als auch Peters Angstträume Wirklichkeit werden, beginnen die Jungs zu ermitteln.
Vor ihren Augen öffnet sich die Pforte zum Jenseits…

 

Meine Meinung:

So, und genau so, hätte der Einstand sein dürfen. Diese Folge macht richtig Laune auf mehr. Minninger zeigt hier, dass seine „Stimmen aus dem Nichts“ nicht die Eintagsfliege war, für die man sie, nach seinen recht schwachen sonstigen Folgen, hätte halten können. „Die Pforte zum Jenseits“ sind von Idee und Script eine Klasse für sich. Da können viele Folgen der Vorläufer-Serie aus der jüngeren Vergangenheit nicht mit.

Das Ende der Story wird sicherlich polarisieren. Einige werden es toll finden, andere hassen – ich gehöre zur ersten Gruppe, ich liebe solche Ideen! Die andern sollten sich den letzten Track einfach schenken. 

 

Musikalisch gibt es auch hier nichts zu meckern. Da klingt alles so, wie es sein soll. Die eingesetzten Musikstücke, die zum Teil aus dem guten alten Archiv stammen, passen sich überall hervorragend ein und unterstützen die Stimmung des Hörspiels bestens.

 

Auch die Sprecher sind hier qualitativ weit vorne, zumindest was die Hauptpersonen betrifft. Insbesondere die drei Protagonisten, sowie Fritsch und Völz machen einen klasse Job. Stimmen, die ich ohnehin nicht mag, tauchen nur in Kleinstrollen auf und stören daher nicht merklich den Hörgenuss.

 

Alles in allem, ist diese Folge schon der Paukenschlag, den ich mir von Folge eins erhofft hätte. Beim ohnehin schon guten Serien-Paket hat man ein Schippchen draufgelegt und Minniger überrascht zudem mit einer sehr guten Story. Es gibt wenige Hörspiele, die ich öfter hören würde, dieses gehört sicherlich dazu. Hut ab und her mit den „Kreuzen“

 

Meine Wertung:

+ + + + +

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Folge 3 – Verschollen in der Zeit

 

 

 

Autor:

Hendrik Buchna

 

Produktion:

Europa 2006

 

Regie:

Heikedine Körting

 

Bearbeitung:

André Minninger, Leonie Berger

 

Musik:

Michael Berg & SzinaTonstudio EUROPA

 

 

Die Dr3i Folge 3


Mitwirkende:


Erzähler: Thomas Fritsch
Jupiter Jones: Oliver Rohrbeck
Peter Crenshaw: Jens Wawrczeck
Bob Andrews: Andreas Fröhlich
James Taylor: Wanja Mues
Ray Wells: Dietrich Adam
Frank Caspian: Christian Redl
Jonathan Grant: Bernd Stephan
Christy Grant: Anja Topf
George Drummond: Eberhard Haar
Tom Drummond: Patrick Bach


Inhalt:


Zwei Wochen Urlaub auf einer Karibikinsel! Jupiter, Peter und Bob können ihr Glück kaum fassen. Doch was als vielversprechender Ferienstart beginnt, entwickelt sich urplötzlich zum unvorstellbaren Albtraum. Hoch über dem Atlantik gerät das Flugzeug der drei in ein rätselhaftes Unwetter und muss mitten im berüchtigten Bermuda-Dreieck auf einer fremdartigen Insel notlanden. Was dann geschieht, führt selbst Jupiter an die Grenzen seines Verstandes. Die unfassbaren Ereignisse lassen jedoch keinen Zweifel: Die Passagiere von Flug 715 sind verschollen in der Zeit...

Meine Meinung:

Zweite Chance für Hendrik Buchna. Zumindest macht er es besser als im „Seeungeheuer“, aber er lässt sich noch etwas Luft nach oben. Die Story ist aufgrund des  (auch wenn es eine neue Serie ist) Drei-Fragezeichen-Kosmos – es gibt nichts Übersinnliches - zu einfach zu durchschauen. Da verwundert es dann doch, dass zumindest der ach so gescheite Just…äh Jupiter doch lange auf der Leitung steht.

Sieht man mal davon ab, es ist ja immerhin eine Jugendkrimiserie, ist die Story ganz ordentlich. Spannend erzählt, die Dialoge treten nicht auf der Stelle. Das hat insoweit Hand und Fuß.

 

Das Niveau an guten Sprechern wird gehalten, eher sogar noch insgesamt gesehen verbessert. Auch bei den Musikstücken hat man noch ein paar Takte aus dem Keller geholt, die nicht nur Erinnerungen an die gute alte Zeit weckt, sondern auch vor allem das Hörspiel stimmungsvoll unterstützt.

 

Alles in allem muss man die dritte Folge als gelungen bezeichnen. Einige Schwächen in der Vorlage sind da, aber es ist im Vergleich zu Buchnas erstem Ausflug in die Serie schon eine wesentliche Steigerung zu verzeichnen. Die Langeweile die dort vorherrschte ist hier nicht mehr zu finden. Wenn es auf diesem Niveau weitergeht, bin ich mit der Serie sehr zufrieden (man darf aber auch gerne auf das Niveau der „Pforte zum Jenseits“ zurückkehren, da wäre ich auch nicht böse…)

 

 

Meine Wertung:

+ + + +

 

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Die Dr3i -  4 - Zug um Zug
  Autor: Tim Wenderoth / Yona Franke / Moritz v. Fulmenstöcker
  Produktion: Europa 2006
  Regie: Heikedine Körting
  Bearbeitung: Leonie Berger
  Musik: Michael Berg & Szina,Tonstudio EUROPA
  Länge: 79 Minuten
  Cover - Die Dr3i 04

Mitwirkende:

Erzähler: Thomas Fritsch
Jupiter Jones: Oliver Rohrbeck
Peter Crenshaw: Jens Wawrczeck
Bob Andrews: Andreas Fröhlich
Onkel Titus Jones: Hans Meinhardt
Tante Mathilda Jones: Karin Lieneweg
Inspektor Milton: Holger Mahlich
Kommissar Reynolds: Wolfgang Draeger
Mr. Walker: Gustav Adolph Artz
Donald Forthland: Günter Lüdke
Shane Montana: Jürgen Thormann
Jim: Wolfgang Berger
Doc Brown: Tim Wenderoth
Finnegan: Fabian Harloff

Inhalt:

Ein alter Zeitungsartikel weckt die Neugier des ersten Detektivs. Wo sind die $ 500.000 aus dem Überfall auf den Postzug geblieben? Was geschah wirklich vor 12 Jahren am alten Bahnhof von Rocky Beach? Was wusste die verstorbene Ellie Sparrow und inwieweit war die ehemalige Postangestellte in den Raubüberfall verwickelt? Ein leeres Blatt Papier und eine wirre Buchstabenkombination sind nur zwei der zahlreichen kleinen Puzzleteile, die zusammengefügt werden müssen. Als sich auch noch andere Gestalten für das verschollene Geld zu interessieren scheinen, wird es erst Recht Zeit für Die Dr3i sich mit dem Fall zu beschäftigen.
Zug um Zug suchen sie nach den Antworten auf die vielen Fragen, die sich ihnen stellen...

Meine Meinung:

-
Meine Wertung: + +

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Die Dr3i -  5 - Das Haus der 1.000 Rätsel
  Autor: Hendrik Buchna
  Produktion: Europa 2006
  Regie: Heikedine Körting
  Bearbeitung: Leonie Berger
  Musik: Michael Berg & Szina,Tonstudio EUROPA
  Länge: 74 Minuten
  Cover - Die Dr3i 5

Mitwirkende:

Erzähler: Thomas Fritsch
Jupiter Jones: Oliver Rohrbeck
Peter Crenshaw: Jens Wawrczeck
Bob Andrews: Andreas Fröhlich
Jack Doolan: Eckart Dux
Harold: Gernot Endemann
Miss Lana: Sabine Schmidt-Kirchner
Mademoiselle Nadine: Jennie Appel
Toby Grissom: Lothar Grützner
Frank Mortimer: Karl-Friedrich Gerster

Inhalt:

Der in die Jahre gekommene Filmstar Jack Doolan steht vor einem Rätsel. Ein Unbekannter hat ihm drei geheimnisvolle Pakete mit seltsamen Inhalt zukommen lassen. Er bittet die Dr3i um Hilfe, die sich im noblen Royal Mountain Residence Hotel, in dem Doolan wohnt, sofort auf Spurensuche begeben. Dabei müssen sie zur Lösung des Rätsels zum Teil erheblich Opfer bringen...

Bemerkungen:

Jupiter, Peter und Bob haben es diesmal mit einer der beliebten Rätselfolgen zu tun. Dabei dient als Kulisse (mal wieder) ein Luxus-Hotel, dass aufgrund seiner Größe und seiner Eigenheiten eine nettes Szenario der Möglichkeiten bietet.
Die Rätsel sind zum Teil sehr abstruß und die Protagonisten haben so einiges zu ertragen. Insbesondere Bob muss zum Teil recht haarsträubende Dinge über sich ergehen lassen, die gerade ihn doch arg schmerzen.

Gerade dieser Abschnitt nutzt eine gute Ecke Humor, der aber zu keiner Zeit billig wirkt, bzw. sich in Albernheiten verliert.

Leider ist des Rätsels Lösung dann doch etwas flach geraten, so dass es für den ganz großen Wurf nicht reicht.

Ein großer Vorteil ist aber die Rückbesinnung auf die altbewährten Ermittlungsarbeit, egal ob es dabei um die Nutzung der Bibliothek oder das Wälzen von Hotelplänen geht.

Auch verzichtet man weitestgehend auf technischen Schnickschnack, da scheint man gelernt zu haben. Allerdings hat man einen Kritikpunkt, der schon in der vorherigen Serie vorhanden war, nicht beachtet - wiederum wird ein lebender Promi ohne Not einbezogen. Das ist zwar kein großes Problem, aber unschön ist es allemal.

Insgesamt würde ich diese Folge qualitativ zwischen Folge 2 und 3 einordnen. Also auf jeden Fall eine Empfehlung für's Ohr!
Meine  Wertung: + + + +

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