
Nach dem
großen Crash zwischen Kosmos und der Sony/BMG
sind die Hörspieltage der Drei Fragezeichen zunächst
einmal gezählt. Hierzu
noch etwas zu sagen, wäre müßig, es ist so
wie es ist. Die Fragezeichen sind
Hörspielgeschichte, jetzt kommen „die
dr3i“.
Da ich ein
Fan der frühen Hörspiele der alten Serie
bin, habe ich unter dem Ende der Serie nicht wirklich groß
gelitten. Vielmehr
hatte ich die Hoffnung, dass man gezwungenermaßen zu den
„roots“
zurückkehrt. Allerdings wurden meine Hoffnungen nicht
erfüllt.
Die neue
Serie baut auf dem Serienkonzept der letzten
Es ist eine
neue Serie, deshalb setze ich auch jetzt die
???-Brille ab und versuche mich ganz unvoreingenommen an
den ersten Folgen
Die Dr3i - 1 – Das Seeungeheuer
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Autor: |
Hendrik Buchna |
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Produktion: |
Europa
2006 |
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Regie: |
Heikedine Körting |
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Bearbeitung: |
André
Minninger, Leonie
Berger |
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Musik: |
Michael
Berg & SzinaTonstudio
EUROPA |
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Erzähler: Thomas Fritsch |
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Ein
Anwalt mit düsterer Vergangenheit, ein eins |
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Meine Meinung: |
Da
ist sie nun, die erste Folge der lang erwarteten neuen Serie. Als
erstes springt einem natürlich die Titelmelodie ans Ohr, aber
vor allem auch ins Ohr – Das Ding macht schon mal einen viel
besseren Eindruck als die Vorgängerversion. Überhaupt
habe ich an dieser
Folge musikalisch überhaupt nichts zu meckern. Das passt, das
klingt gut, das macht Laune. Auch
die Sprecher, allen vor ran die drei Hauptakteure machen ihren Job
eigentlich recht ordentlich. Fröhlich ist wie gewohnt gut, Wawrczeck bleibt etwas dahinter.
Oliver Rohrbeck indes
macht einen erheblich besseren Eindruck als in den letzten Folgen der
alten Serie. Sein gefürchtetes Overacting
hat er hier schon deutlich mehr im Griff. Die
Story hätte ich mir zum Auftakt schon etwas besser
gewünscht. Zwar kriegt man hier als kleines Schmankerl gleich
ein Hörspiel über eine Länge von zwei CDs,
aber leider reicht die Spannung in der Story für diesen
Zeitraum bei weiten nicht aus. Das Hörspiel ist nicht nur
lang, sondern auch –atmig.
Die Szenen und Dialoge werden oft sehr ausgewalzt. Hier wäre
weniger deutlich mehr gewesen. Auch
wird für meinen Geschmack zu viel geredet und zuwenig
gehandelt, was das Ganze etwas zu statisch macht. Leider
muss ich sagen, dass ich mir eine gelungene Auftaktfolge etwas anders
gewünscht hätte. Dafür hätte es
spannender und rasanter zugehen dürfen. Aber: Der Rahmen
stimmt, das Drumherum wirkt recht ordentlich und lässt
insoweit auf gute Hörspiele hoffen. Für diese Folge
reicht es erstmal aber nur für den Durchschnitt. |
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Meine Wertung: |
+ |
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Die Dr3i - 2 – Die Pforte zum Jenseits
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Autor: |
André Minninger |
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Produktion: |
Europa
2006 |
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Regie: |
Heikedine Körting |
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Bearbeitung: |
André
Minninger, Leonie
Berger |
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Musik: |
Michael
Berg & SzinaTonstudio EUROPA
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Erzähler: Thomas
Fritsch |
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Handelt es
sich bei dem alten Greis Sylvester Meyzel nur um ein
erwachsenes Kind, dem die Fantasie einen Streich spielt, oder wird er
tatsächlich von einem unsichtbaren Gast heimgesucht? |
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Meine
Meinung: |
So,
und genau so, hätte der Einstand sein dürfen. Diese
Folge macht richtig Laune auf mehr. Minninger
zeigt hier, dass seine „Stimmen aus dem Nichts“
nicht die Eintagsfliege war, für die man sie, nach seinen
recht schwachen sonstigen Folgen, hätte halten
können. „Die Pforte zum Jenseits“ sind von
Idee und Script eine Klasse für sich. Da können viele
Folgen der Vorläufer-Serie aus der jüngeren
Vergangenheit nicht mit. Das
Ende der Story wird sicherlich polarisieren. Einige werden es toll
finden, andere hassen – ich gehöre zur ersten
Gruppe, ich liebe solche Ideen! Die andern sollten sich den letzten
Track einfach schenken. Musikalisch
gibt es auch hier nichts zu meckern. Da klingt alles so, wie es sein
soll. Die eingesetzten Musikstücke, die zum Teil aus dem guten
alten Archiv st Auch
die Sprecher sind hier qualitativ weit vorne, zumindest was die
Hauptpersonen betrifft. Insbesondere die drei Protagonisten, sowie
Fritsch und Völz
machen einen klasse Job. Stimmen, die ich ohnehin nicht mag, tauchen
nur in Kleinstrollen auf und stören daher nicht merklich den
Hörgenuss. Alles in
allem, ist diese Folge schon der Paukenschlag, den ich mir von Folge
eins erhofft hätte. Beim ohnehin schon guten Serien-Paket hat
man ein Schippchen draufgelegt und Minniger
überrascht zudem mit einer sehr guten Story. Es gibt wenige
Hörspiele, die ich öfter hören
würde, dieses gehört sicherlich dazu. Hut ab und her
mit den „Kreuzen“ |
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Meine
Wertung: |
+
+ + + + |
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Folge 3 – Verschollen in der Zeit
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Autor: |
Hendrik Buchna |
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Produktion: |
Europa 2006 |
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Regie: |
Heikedine Körting |
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Bearbeitung: |
André
Minninger, Leonie
Berger |
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Musik: |
Michael
Berg & SzinaTonstudio EUROPA |
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Erzähler: Thomas
Fritsch |
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Zwei Wochen
Urlaub auf einer Karibikinsel! Jupiter, Peter und Bob können
ihr Glück kaum fassen. Doch was als vielversprechender
Ferienstart beginnt, entwickelt sich urplötzlich zum
unvorstellbaren Albtraum. Hoch über dem Atlantik
gerät das Flugzeug der drei in ein rätselhaftes
Unwetter und muss mitten im berüchtigten Bermuda-Dreieck auf
einer fremdartigen Insel notlanden. Was dann geschieht, führt
selbst Jupiter an die Grenzen seines Verstandes. Die unfassbaren
Ereignisse lassen jedoch keinen Zweifel: Die Passagiere von Flug 715
sind verschollen in der Zeit... |
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Meine Meinung:
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Zweite
Chance für Hendrik Buchna.
Zumindest macht er es besser als im „Seeungeheuer“,
aber er lässt sich noch etwas Luft nach oben. Die Story ist
aufgrund des (auch
wenn es eine neue Serie ist) Drei-Fragezeichen-Kosmos – es
gibt nichts Übersinnliches - zu einfach zu durchschauen. Da
verwundert es dann doch, dass zumindest der ach so gescheite
Just…äh Jupiter doch lange auf der Leitung steht. Sieht
man mal davon ab, es ist ja immerhin eine Jugendkrimiserie, ist die
Story ganz ordentlich. Spannend erzählt, die Dialoge treten
nicht auf der Stelle. Das hat insoweit Hand und Fuß. Das
Niveau an guten Sprechern wird gehalten, eher sogar noch insges Alles in
allem muss man die dritte Folge als gelungen bezeichnen. Einige
Schwächen in der Vorlage sind da, aber es ist im Vergleich zu Buchnas erstem
Ausflug in die Serie schon eine wesentliche Steigerung zu verzeichnen.
Die Langeweile die dort vorherrschte ist hier nicht mehr zu finden.
Wenn es auf diesem Niveau weitergeht, bin ich mit der Serie sehr
zufrieden (man darf aber auch gerne auf das Niveau der
„Pforte zum Jenseits“ zurückkehren, da
wäre ich auch nicht böse…) |
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Meine Wertung: |
+ + + + |
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| Die Dr3i - 5 - Das Haus der 1.000 Rätsel | |||
|---|---|---|---|
| Autor: | Hendrik Buchna | ||
| Produktion: | Europa 2006 | ||
| Regie: | Heikedine Körting | ||
| Bearbeitung: | Leonie Berger | ||
| Musik: | Michael Berg & Szina,Tonstudio EUROPA | ||
| Länge: | 74 Minuten | ||
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Mitwirkende: |
Erzähler: Thomas Fritsch Jupiter Jones: Oliver Rohrbeck Peter Crenshaw: Jens Wawrczeck Bob Andrews: Andreas Fröhlich Jack Doolan: Eckart Dux Harold: Gernot Endemann Miss Lana: Sabine Schmidt-Kirchner Mademoiselle Nadine: Jennie Appel Toby Grissom: Lothar Grützner Frank Mortimer: Karl-Friedrich Gerster |
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Inhalt: |
Der in die Jahre gekommene Filmstar Jack Doolan steht vor einem Rätsel. Ein Unbekannter hat ihm drei geheimnisvolle Pakete mit seltsamen Inhalt zukommen lassen. Er bittet die Dr3i um Hilfe, die sich im noblen Royal Mountain Residence Hotel, in dem Doolan wohnt, sofort auf Spurensuche begeben. Dabei müssen sie zur Lösung des Rätsels zum Teil erheblich Opfer bringen... |
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Bemerkungen: |
Jupiter, Peter und Bob haben es diesmal mit einer der beliebten Rätselfolgen zu tun. Dabei dient als Kulisse (mal wieder) ein Luxus-Hotel, dass aufgrund seiner Größe und seiner Eigenheiten eine nettes Szenario der Möglichkeiten bietet. Die Rätsel sind zum Teil sehr abstruß und die Protagonisten haben so einiges zu ertragen. Insbesondere Bob muss zum Teil recht haarsträubende Dinge über sich ergehen lassen, die gerade ihn doch arg schmerzen. Gerade dieser Abschnitt nutzt eine gute Ecke Humor, der aber zu keiner Zeit billig wirkt, bzw. sich in Albernheiten verliert. Leider ist des Rätsels Lösung dann doch etwas flach geraten, so dass es für den ganz großen Wurf nicht reicht. Ein großer Vorteil ist aber die Rückbesinnung auf die altbewährten Ermittlungsarbeit, egal ob es dabei um die Nutzung der Bibliothek oder das Wälzen von Hotelplänen geht. Auch verzichtet man weitestgehend auf technischen Schnickschnack, da scheint man gelernt zu haben. Allerdings hat man einen Kritikpunkt, der schon in der vorherigen Serie vorhanden war, nicht beachtet - wiederum wird ein lebender Promi ohne Not einbezogen. Das ist zwar kein großes Problem, aber unschön ist es allemal. Insgesamt würde ich diese Folge qualitativ zwischen Folge 2 und 3 einordnen. Also auf jeden Fall eine Empfehlung für's Ohr! |
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| Meine Wertung: | + + + + | ||