DIE DR3I - 8 - Der Jahrhundertstein
  Autor: Markus Winter
  Produktion: Europa 2007
  Regie: Heikedine Körting
  Bearbeitung: Leonie Berger
  Musik: Michael Berg & Szina / Tonstudio Europa, HERTzTON
  Länge: 77 Min.
  Cover

Mitwirkende:

Erzähler: Thomas Fritsch
Jupiter Jones: Oliver Rohrbeck
Peter Crenshaw: Jens Wawrczeck
Bob Andrews: Andreas Fröhlich
Taro: Stefan Brönneke
Officer Hunter: Jürgen Kluckert
Türsteher: Arndt Schmöle
Motelangestellter: Jelko von Tiele-Winckler
Museumsdirektor: Rainer Schmitt
Tante Mathilda: Karin Lieneweg
Harvey Denton: Klaus Herm
Mrs. Fox: Nana Spier
Inspektor Milton: Holger Mahlich
Arthur Heatherly: Rainer Brandt
Melissa Heatherly: Stephanie Kirchberger

Inhalt:

Durch Zufall gelangen die drei Juniordetektive aus Rocky Beach in den Besitz eines Fragmentes des sogenannten Jahrhundertsteins, einer spätmittelalterlichen Steintafel. Noch bevor sie weiterführende Ermittlungen anstellen können wird der Stein gestohlen. Für Jupiter, Peter und Bob ist das aber noch lange kein Grund aufzugeben. Doch sie sind nicht die Einzigen, die hinter ihm her sind. Wer ist der geheimnisvolle Unbekannte, der im Hintergrund die Fäden zieht und die Dr3i wie Schachfiguren dahin schiebt, wo sie ihm am meisten nützen? Wer steckt hinter der Maske des einarmigen Bogenschützen, der Ihnen stets einen Schritt voraus ist? Urplötzlich spitzt sich die Situation zu und sie befinden sich in Lebensgefahr.

Bemerkungen:

Mit dem "Jahrhundertstein" bringt man bei den DR3I mal wieder einen deutlich längeren Fall. Das sorgt im ersten Moment für Skepsis, denn 77 Minuten angemessen mit Inhalt zu füllen gelang bisher eher selten.

Hier allerdings würde die Geschichte schon dafür genügen. Längen sind hier zwar hier und da vorhanden, allerdings stören diese nur geringfügig.

Ein größeres Problem stellen einige Merkwürdigkeiten dar. Es geht gleich am Anfang los, mit der Karikatur eines Türstehers, der vielleicht in einer deutschen Disco passend wäre, in Rocky Beach aber extremst deplatziert wird. Auch das seltsame Verhalten des Regisseurs oder von Taro Togati lässt hier ein wenig Zweifel an den Figuren aufkommen. Insgesamt sind die neu eingeführten Charaktere nicht wirklich gut durchdacht. Da dürfte man etwas sorgfältiger vorgehen und nicht nur den Fluss der Geschichte im Auge haben.

Ansonsten konnte mich die Geschichte aber recht gut unterhalten. Sie war originell und brachte die nötige Portion Spannung mit.

Ein vermeintliches Highlight war die Rückkehr des Taro Togati. Leider fällt sowohl die Darstellung der Figur als auch die Performance von Stefan Brönneke etwas zu blass aus. Da hätte ich mehr erwartet.

Ansonsten gibt es bei den Sprechern die übliche solide Kost, ohne große Ausreißer nach oben oder unten.

Die Untermalung ist auch eher durchschnittlich - da kann und darf man etwas mehr erwarten.

Noch ein gutes Stück entfernt, ein echter Kracher zu werden, aber immerhin eine doch ganz nette Folge, die zwar ein paar ordentliche Macken hat, aber mich zumindest ganz angenehm zu unterhalten wusste.

 

 

Meine Wertung: + + +

 


 

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