| Die drei Musketiere |
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Autor: |
Alexandre Dumas fils |
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Produktion: |
der hörverlag 2003 |
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Regie: |
Sven Stricker |
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Bearbeitung: |
Sven Stricker |
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Musik: |
Jan-Peter Pflug |
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Länge: |
131 Min. |
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Mitwirkende: |
Erzähler: Ulrich Pleitgen
d'Artagnan: Andreas Fröhlich
Athos: Thomas
Wenke
Porthos: Samuel Weiss
Aramis: Jens Wawrczeck
Constance Bonacieux:
Anna Carlsson
Kardinal Richelieu: Horst Stark
Mylady De Winter: Marion von
Stengel
Monsieur de Tréville: Klaus Dittmann
König Ludwig XIII.: Michael
Harck
Königin Anna von Österreich: Céline Fontanges
Herzog von Buckingham:
Marek Ehrhardt
Graf von Rochefort: Rainer Schmitt
Edelmann in Calais: Sven
Stricker
Florian Kienitz, Robert Missler, Kim Oehne, Tom Oehne, Jan-Peter
Pflug, Kay Poppe, Rolf Schmiedinger, Frank Thomé, Simon Wrobel
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Inhalt: |
"Einer für alle, alle für einen!" ist das Motto der drei unzertrennlichen
Abenteurer Athos, Porthos und Aramis. Und bald auch für d'Artagnan., den jungen
Draufgänger und Helden der turbulenten Handlung... Was andere Umsetzungen
verschweigen, können sie hier hören: Wie geht es nach dem dramatischen Hofball
weiter, was erleben die Musketiere bei der Belagerung von La Rochelle u.v.m.
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Bemerkungen: |
Sven Strickers Talent, klassische Stoffe in unterhaltsame und spannende
Hörspiele zu gießen, beweist er mit "Die drei Musketiere" mal wieder auf das
Vortrefflichste. Die Geschichte wird hier mit viel Tempo und Spannung erzählt
und ist damit zwar eine der längsten, aber dennoch eine der kurzweiligsten
Umsetzung dieses Themas.
Und das gelingt, obwohl großartiges
Kampfgetümmel, wie man es aus den entsprechenden Mantel- und Degenfilmen kennt,
eher in Maßen eingestreut sind und man die Spannung mehr aus der Geschichte,
denn aus Actionszenen, heraus zieht.
Für den Hörspaß sorgt auch die
Besetzung der Rollen - natürlich fallen hier gleich Andreas Fröhlich und Jens
Wawrczeck auf. Einzig ungewöhnlich ist da vielleicht die Besetzung, denn ich
hätte mir eher vorstellen können, dass Jens eher zur Rolle des d'Artangnan
gepasst hätte, als zu der des Aramis. In diese passt er meines Erachtens nicht
wirklich. Dennoch ist an seiner Leistung selbst, wie auch der der anderen
Sprecher, nichts auszusetzen.
Ein Schmankerl hat das Hörspiel bei den
Sprechern auch noch zu bieten: Horst Stark hat einen - leider nur kurzen -
Auftritt als Kardinal Richelieu.
Bei der Umsetzung kann sich Stricker wie
üblich auf die stets gute Arbeit Jan-Peter Pflugs verlassen. Dieser sorgt mit
den passenden Klängen für eine sehr schöne Atmosphäre, die der jeweiligen Szene
stets gerecht werden. Auch die sonstige klangliche Gestaltung weiß zu gefallen.
Für mich eine die beste Hörspielumsetzung des Themas. Kurzweilig,
spannend und gut in Szene gesetzt. Hier darf man gerne mal ein Ohr
riskieren.
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