| Die
einsame Radfahrerin |
| |
Autor: |
Arthur Conan Doyle |
| |
Produktion: |
SWR/MDR/RBB 2004 |
| |
Regie: |
Stefan Hilsbecher |
| |
Bearbeitung: |
Alexander Schnitzler |
| |
Musik: |
Henrik Albrecht |
| |
Länge: |
50 |
| |
Serie |
Die Abenteuer des Sherlock Holmes / Krimisommer
mit
Sherlock Holmes und Dr. Watson
|
| |
Folge |
2 |
|
|
 |
Mitwirkende: |
Sherlock Holmes: Walter Renneisen
Dr. Watson: Peter Fitz
Miss Violett Smith: Christiane Leuchtmann
Mr. Woodley: Achim Hall
Mr. Carruthers: Klaus Hemmerle
Mr. Williamsen: Michael Holz |
Inhalt: |
Im April 1895 bekommt Sherlock Holmes das erste
Mal
Besuch von der jungen, schönen Miss Violet Smith. Ihr Vater
ist tot,
und vor einigen Monaten trafen sie und ihre Mutter auf zwei dubiose
Männer auf Heimaturlaub von Südafrika, die sie
über ein großes Erbe
ihres kürzlich verstorbenen Onkels Robert Smith, der schon
seit vielen
Jahren in Südafrika lebte, in Kenntnis setzten.
Unter der Bedingung, jedes Wochenende nach Hause fahren zu
dürfen, nahm
Miss Smith sogar das Angebot des einen Herrn an, gegen blendende
Bezahlung seiner Tochter Klavierunterricht zu geben und zog zu ihm
auf's Land. Kurz darauf war die einsame Radfahrerin jedoch nicht mehr
einsam auf der kleinen Landstraße zwischen Mr. Carruthers
Anwesen und
dem Bahnhof.
Mit viel ungewollter Liebe im Spiel spinnt sich um die "kleine Frau"
eine schlimme Intrige. |
Bemerkungen:
|
Die Serien, die in der Reihe "Krimi-Sommer"
leiden ja
oft an enem extrem hohen Erzähleranteil, der auch zudem
ständig Dialoge
unterbricht, so dass es oft, wie eine inszenierte, eher eine Lesung mit
verteilten Rollen, wirkt. Bei der Sherlock-Holmes-Reihe des Jahres 2004
ist dies allerdings nicht so extrem störend, wie z. B. bei
Pater Brown
im darauffolgenden Jahr, denn hier ist nicht nur der grundlegende
Erzählstil besser, es wirkt auch dadurch, das diese
Erzähltexte von
Watson (Peter Fitz) gesprochen werden etwas passender. Das Duo
Renneisen und Fitz ist ohnehin eine sehr gute Besetzung für
das
Ermittlergespann - gerade in diesem Hörspiel klingen sie sogar
recht frisch und nähern sich so dem Alter in ihrer literarischen
Vorlage.
Trotz allem kommt diese Umsetzung nicht an die großen
Holmes-Hörspiele
des BR aus den sechziger Jahren heran. Im Vergleich zu den anderen
Krimi-Sommer-Serien der beteiligten Sender ist es allerdings mit
Abstand die beste.
Diese Folge ist dafür innerhalb der Serie dafür nur
durchschnittlich. |
|