| Die Entdeckung des Himmels |
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Autor: |
Harry Mulisch |
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Produktion: |
NDR 1999 - Der Hörverlag 2007 |
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Regie: |
Vibeke von Saher |
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Bearbeitung: |
Valerie Stiegele |
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Musik: |
Henny Vrienten |
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Länge: |
130 Min. |
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Mitwirkende: |
Engel: Ulrike Krumbiegel
Cherubim: Gerd Baltus
Ono Quist: Cornelius
Obonya
Max Delius: Philipp Moog
Ada Broons: Anne Weber
Sophia Broons:
Marlen Diekhoff
Mutter Quist: Renate Schroeter
Bruder Quist: Volker
Hanisch
Helga Hartmann: Ulrike Grote
Quinten Quist als Kind: Ivo
Möller
Quinten Quist als junger Mann: Jens Wawrczeck
Krankenschwester:
Regine Lamster
Theo Kern: Werner Rehm
Piet Keller: Gerd
Samariter
Parteivorsitzender Koos: Jörg Gillner
Polizeibeamtin: Monika
Barth
Arzt: Raimund Lang
Ansager: Siegfried W. Kernen |
Inhalt: |
Onno und Max sind alte Freunde - bis sie sich beide in Ada verlieben. Was sie
nicht ahnen: Ihre Dreiecksgeschichte ist nur Spielball eines göttlichen Plans.
Denn Gott will seinen Vertrag mit der missratenen Menschheit lösen und die
Gesetzestafeln zurückhaben. Doch die Liebenden durchschauen nach und nach das
göttliche Vorhaben und versuchen, den Plan zu durchkreuzen. |
Bemerkungen: |
Harry Mulisch erzählt hier eine phantastische Geschichte, in der ein Engel ein
recht grausames Spiel mit den Menschen betreibt und aus Spaß an der Freude das
Schicksal üble Haken schlagen lässt. Keine sehr beruhigende Vorstellung, aber
trotzdem eine Geschichte, bei der das Zuhören Spaß macht. Allerdings sollte man
einiges an Geduld mitbringen, denn der Erzählfluss stockt durch die vielen
Wendungen schon ein wenig.
Mulischs Roman wurde von Valerie Stiegele für
den NDR bearbeitet und unter der Regie Vibeke von Saher umgesetzt. Wie man es
bei solchen Radioproduktionen gewöhnt ist, hat man auch hier eher zurückhaltend
produziert. Damit bleibt die Geschichte im Vordergrund.
Dort muss sie
sich bestenfalls noch den Platz mit einem sehr guten Sprecherensemble teilen,
denn hier sind durchweg sehr gute Sprecher am Werk. Insbesondere Jochen
Striebeck hat hier in der Rolle des Cherubim eine tolle Arbeit
abgeliefert.
"Die Entdeckung des Himmels" ist kein Hörspiel, das jedem
gefallen wird. Dafür ist die Geschichte zu besonders. Wer sich darauf einlassen
kann, den erwarten allerdings mehr als zwei Stunden schöner und angenehmer
(manchmal auch wohlig unangenehmer) Unterhaltung. |
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