| Die Fee mit dem Schießgewehr |
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Autor: |
Daniel Pennac |
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Produktion: |
WDR 1997 |
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Regie: |
Leonhard Koppelmann |
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Musik: |
Henrik Albrecht |
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Länge: |
118 Min. |
Inhalt: |
Teil 1 Die Stadt ist das Lieblingsfutter der Hunde
Teil 2 Mörder ist einer,
der das Leben zu leicht nimmt
Ein Schlitzer geht um in Belleville, Paris.
Diesmal sind seine Opfer armselige Rentner. Verständlich, dass die Angst
regiert. Und nachvollziehbar auch, dass ein altes Mütterchen aus Versehen einen
jungen Polizisten mitten auf der Straße erschießt und seinen Kopf dabei in eine
blutige Blume verwandelt. Oder doch nicht? Zumindest Ben Malaussène findet das
nicht ungewöhnlich, denn er kennt die Rentner im Viertel. Schließlich wohnt ein
ganzer Club drogenabhängiger Opas bei ihm zu Hause und teilt sich den Raum mit
Bens unzähligen Geschwistern. Der Polizist Pastor hofft, die tödliche
Rasierklinge bei Ben zu finden.
Daniel Pennac wurde 1944 - zufällig in
Casablanca - geboren und lebt heute in Paris als Lehrer und Schriftsteller. Sein
Roman "La fee carabine" wurde u. a. mit dem Prix Mystère de la Critique
ausgezeichnet. |
Bemerkungen: |
Tja, es gibt so eine Sorte Krimis, die gar nicht an mich gehen wollen - "Die Fee
mit dem Schießgewehr" gehört dazu. Die Geschichte an sich hat schon einiges an
Abstrusitäten zu bieten - die ohnehin gewöhnungsbedürftige Erzählung wird von
Leonard Koppelmann auch noch mal ordentlich in ein adäquates Hörspielkonzept
gegossen, so dass es hier schon wirklich schwer fällt, der Geschichte zu Folgen
- hier ist alles ein wenig zuviel des Guten. Schade, denn der Plot hätte
wirklich das Potential für zwei Radiostunden guter Unterhaltung. So werden sich
nur die Hörspielfans, die mit langem Atem eine solche Produktion genießen
können, durchhalten. |
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