| Die fünfte Frau |
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Autor: |
Henning Mankell |
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Produktion: |
WDR 1999 - der hörverlag |
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Regie: |
Hans Gerd Krogmann |
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Bearbeitung: |
Valerie Stiegele |
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Länge: |
102 Min. |
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Mitwirkende: |
Kriminalkommissar Kurt Wallander / Erzähler: Ulrich Pleitgen
Ann-Britt: Anne
Weber
Tyren: Matthias Ponnier
Martinsson: Christian Koerner
Hansson:
Jürg Löw
Linda: Ute Rosenbauer
Runfelt: Hans-Werner Leupelt
Hoslowski:
Reinhart Firchow
Melander: Ulrich Beseler
Weibliche Stimme: Chantal
Schlicht
Yvonne Ander: Marianne Rogée
Sprecher: Volker Risch
Frau
Blomberg: Manuela Alphons
Annika Carlmann: Katharina Palm
Svedberg:
Vittorio Alfieri
Oliver Brod, Ulrike Grote, Ilse Strambowski |
Inhalt: |
1. Teil: Die Sprache des Mörders
2. Teil: Die Vergeltung
Ein
dichtender Hobbyornithologe, ein Orchideensammler und ein Wissenschaftler wurden
so grausam ermordet, dass es selbst einem erfahrenen Polizisten kalt den Rücken
herunterläuft. Kommissar Wallander geht wie immer mit Intuition und
psychologischem Gespür an die Aufklärung: Auf den ersten Blick scheinen die
Opfer achtbare Bürger gewesen zu sein. Auf den zweiten Blick aber verschwimmen
plötzlich die Grenzen zwischen Opfern und Tätern. Am Ende siegt die
Gerechtigkeit. Aber der Grund, auf dem sie steht, ist längst
unterhöhlt...
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Bemerkungen: |
Wallander schlägt sich hier mit einem sehr
unüblichen Serienkiller herum. Aus der grausamen Art, wie dieser
seine Opfer tötet, zieht sich hier ein Großteil des
Interesses. Der Fall ist ansonsten zwar auch sehr spannend, kann aber
vom Ablauf nicht sonderlich im Bereich Originalität
überzeugen. Dennoch sind die Details gut ausgetüftelt und
stimmig.
Aber immerhin ist die Umsetzung von Hans Gerd Krogmann sehr gelungen.
Das Flair der Romanvorlage fängt er gut ein und insbesondere
Ulrich Pleitgen gibt de Protagonisten ein sehr passendes und stimmiges
Bild. Er überzeugt sowohl in der Erzählerrolle, als auch als
handelnde Figur. Auch bei der restlichen Riege gibt es
überzeugende Besetzungen und Leistungen.
Ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist die Musik - die für
mein Empfinden hier nicht wirklich zur Geschichte passen will und der
Atmosphäre ein bisschen zuwider läuft.
Auch wenn Mankell hier das Rad nicht
unbedingt neu erfunden hat, stimmt hier Spannung und Flair der Geschichte. Daher
kann ich das Hörspiel empfehlen, man wird knapp zwei Radiostunden lang gut
und spannend unterhalten. |
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