| Die geheime Asservatenkammer (1) Permuto - Laptop des Todes Buch, Musik, Produktion Jan Tappé JTM Records / pop.de 57 Min. ![]() Erzähler: Bodo Henkel Stevie: Oliver Krietsch Spinne: Jan Tappé Major Kramer: Andi Königsmann Joyie Fontana: Heiko Grauel Computerstimme: Heike Tappé Hassan, Schmitty, Abspann: Fritz Wunderlich Major Kramer ist Archivar der internationalen geheimen Schutzorganisation IVA. In der geheimen Asservatenkammer, in der er arbeitet, lagern hunderte von Beweismitteln (sogenannte Asservate) und die dazu gehörige Akten von myteriösen Verbrechen, die er in das neue Datenbanksystem einpflegen muss. Doch bevor der Major, die Daten eingeben kann, muss er jeden Fall noch einmal ausgiebig prüfen, um zu entscheiden, in welche Kategorie er gehört. "Permuto" - Laptop des Todes, ist sein erster Fall: Um Spielschulden zurückzahlen zu können, brechen Stevie und sein Freund Spinne in eine Computerfirma ein. Doch diese Firma ist keine gewöhnliche Softwareschmiede, sondern anscheinend eine okkulte EDV Sekte, die sich auf das Böse eingelassen hat. |
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| Bemerkungen: Es gibt Hörspiele, die lassen schon beim Titel den Puls in die Höhe gehen. Weniger, weil es gruselig klingt, sondern weil dem Hörer hier schon der Trash in die Augen sprungt. Unter dem vielversprechenden Reihentitel "Die geheime Asservatenkammer" prangt ausgerechnet der Episodenname "Laptop des Todes". Zum Glück "verspricht" dies aber mehr, als die Geschichte letztendlich hält. Ganz so trashig wird es nämlich nicht. Dennoch richtig große Literatur hat man dahinter nicht versteckt. Eingebettet in den Reihenrahmen, in dem ein Mitarbeiter des Geheimdienstes Ermittlungsakten nochmals durchgeht, wird hier die Geschichte vom "Laptop des Grauens" erzählt, einem Computer, der in der Lage ist, die Wünsche seines Besitzers wahr werden zu lassen, wirkt wie eine moderne Form der "Wunderlampen"-Geschichten. Die Mischung aus Mystery und Technik wirkt ein wenig sperrig, zumal sie auch als reines feststehendes Phänomen nicht im Ansatz ergründet wird. Auch der Plot an sich ist sehr gradlinig und überrascht den Hörer nicht sonderlich. Das ist leider - gerade für eine Auftaktfolge - doch etwas wenig. Die Umsetzung ist recht solide geraten. Man gibt sich hier schon Mühe, die Geschichte gut hörbar zu machen. So ist auch keiner der Aspekte, angefangen bei den Sprechern, über Musik und Geräusche, wirklich schlecht, leider ist aber auch nichts so Aufsehen erregend gut, dass man dadurch etwas wett machen könnte. Letztlich hatte ich mir vom Erstling aus der "Asservatenkammer" mehr versprochen. Leider sind alle Bereiche dieser Produktion bestenfalls durchschnittlich. Entsprechend eingeschränkt kann ich daher nur meine Empfehlung aussprechen: Wer die eher einfach gestrickten Gruselhörspiele, mit adäquatem Trashfaktor mag, der kann hier ruhig mal ein Ohr riskieren. Meine Wertung: + / - |
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