| Gruselkabinett
(31) Die Gespenster-Rikscha |
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Autor: |
Rudyard Kipling |
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Produktion: |
Titania Medien 2008
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Regie: |
Stephan
Bosenius und Marc Gruppe |
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Bearbeitung:
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Marc
Gruppe |
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Länge: |
51 Min. |
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Mitwirkende: |
Theobald Jack Pansay: Matti Klemm
Agnes Keith-Wessington: Arianne Borbach
Kitty Mannering: Uschi Hugo
Dr. Heatherlegh: Bodo Wolf
Hamilton: Wilfried Herbst
Rikscha-Verleiher: Tommy Morgenstern
Wirt: Jochen Schröder
Damen der Gesellschaft: Gisela Fritsch und Eva-Maria Werth
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Inhalt: |
Gravesend 1882
Theobald Jack Pansay lernt auf einem Schiff nach Indien die dort mit
einem Offizier der britischen Armee verheiratete Agnes Keith-Wessington
kennen. Sie beginnen während der Überfahrt eine
leidenschaftliche Affäre miteinander. Als Theobald die
Verbindung
nach einem gemeinsam verbrachten Sommer in Simla beendet, kommt es zu
einer Katastrophe mit ungeahnten Folgen… |
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| Bemerkungen: |
Die
Gruselgeschichte des Dschungelbuch-Autoren Kipling stellt eine ganz
neue Herausforderung an Titania Medien. Die Geschichte, die in Indien
spielt, verlangt natürlich ein deutlich anderes Klangbild. Mit
den
üblichen klassischen Musikstücken käme man
hier nicht
sonderlich weit. Diese Hürde meistern Stephan Bosenius und
Marc
Gruppe - wer hätte auch daran gezweifelt? - wieder einmal
hervorragend. Es gelingt die Atmosphäre, die Handlungszeit und
Ort
der Geschichte sehr gut akustisch darzustellen, ohne diese mit
Klischees zu überfrachten.
Die Erzählung selbst passt wunderbar in die Reihe des
Gruselkabinetts. Sie gehört zwar zu
den eher
unbekannteren Geschichten. Dies ist aber bislang immer durch deutliche
Pluspunkte bei der Originalität der Geschichte belohnt worden.
Das
gilt auch für "Die Gespenster-Rikscha" - auch sie ist ein
Farbtupfer in der Reihe und überzeugt durch eine sehr angenehm
schaurige Geschichte, die bestens zu unterhalten weiß.
Vom schauspielerischen Aspekt ist man auf gewohnt gutem Niveau
unterwegs. Die Geschichte gönnt allerdings den Schauspielern
nur
wenig Möglichkeiten, sich zu präsentieren. Einzig
Matti Klemm
und Arianne Borbach haben dann doch in ihren Rollen eine paar
emotionale Facetten zu bieten, die sie auch beide auf ihre Art
meistern.
Ein Hörspiel, das insgesamt perfekt in die Reihe passt.
Inhaltlich
und in der Umsetzung originell, zeigt man hier einmal mehr, dass
Titania Medien in der Lage ist, auch aus weniger bekannten
Spukgeschichten, erstklassige Hörspiele zu zaubern. |
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