| Die
Hexerin 3 - Die Tür ins Gestern |
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Autor: |
Jason Dark |
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Produktion: |
cocomico 2009 |
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Regie: |
Andy Muhlack |
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Bearbeitung: |
Marcell Gödde |
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Musik: |
Andy Muhlack |
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Länge: |
71 Min. |
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Mitwirkende: |
Sprecher: Bodo Primus
Doriana Gray: Suzan Erentok
Mason Flint: Michael-Che Koch
Kincaid: Reinhard Schulat-Rademacher
Sandor: Thomas Linden
Elizabeth Barthory: Susanne Armin-Zierold
Ines: Sandy Schlumm
Wächter: Marcell Gödde, Andy Muhlack, Thorsten
Schotten |
Inhalt: |
Doriana und Mason werden noch immer von
Vampirjägern gesucht. Während die Hexerin fieberhaft
nach
einem Versteck Ausschau hält, versucht Mason Flint trotz aller
Schwierigkeiten seiner Arbeit als Ermittler weiter nachzugehen. Sie
entscheiden sich für Dorianas früheren Zufluchtsort,
ein
altes Cottage in der Nähe Londons. Dort finden sie mit Hilfe
von
Dorianas Hexenkräften eine alte, mysteriöse
Tür. Diese
rettet sie zunächst vor ihren Verfolgern, doch was sie
dahinter
erwartet ist ungleich grausamer und gefährlicher...
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| Bemerkungen: |
Den
bisherigen Ausgaben der Hexerin mangelte es hauptsächlich an
inhaltlichen Aspekten. Die jeweiligen Umsetzungen konnten diese Scharte
auch nicht auswetzen, zumal man hier auch bestenfalls durchschnittliche
Qualität geboten bekam.
Gilt hier nun der Satz "Aller guten Dinge sind drei"? Hat sich im
dritten Teil etwas gebessert?
Um es kurz zu machen: Nein.
Ganz im Gegenteil: Dass in dieser Geschichte ein recht
typischer Groschelgruselplot als Grundlage dient, wäre noch zu
verschmerzen. Allerdings erzählt man diesen mit vollkommen
abgegriffenen und floskelhaften Gruselphrasen, die dem gesamten Text
einen sehr billigen Charakter geben. Der Peinlichkeit nicht genug, gibt
es auch einen Schwung "Erotik", der diesen Begriff allerdings nicht
wirklich verdient. Es wirkt dermaßen aufgesetzt und billig,
dass man kaum ums Fremdschämen herumkommt.
Die Umsetzung macht indessen einen etwas solideren Eindruck. Die
Sprecher agieren eigentlich recht gut - ihnen stehen allerdings die
merkwürdigen Dialoge und Verhaltensweisen, die das Skript
vorgibt ein wenig im Wege. Eine glaubhafte Rolleninterpretation ist
daher kaum möglich. Rein auf die Sprecherleistung selbst
bezogen, steigert man sich allerdings gegenüber den ersten
Folgen.
Mit der Ausgestaltung mit Musik und Geräuschen reisst man hier
zwar keine Bäume aus, sie genügt aber, um die
Geschichte zu erzählen. Allerdings ist man ein gutes
Stück davon entfernt, mit Standards anderer aktueller Serien
in diesem Genre mitzuhalten.
Man muss vermutlich ein ausgesprochener Fan des Gruseltrashs sein, um
dieser Folge etwas abgewinnen zu können. Letztlich sind es
hier Geschichte und Skript, die die ansonsten zumindest
durchschnittlichen Aspekte der Produktion mit nach unten ziehen.
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