| Die kleine Hexe |
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Autor: |
Otfried Preußler |
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Produktion: |
WDR - DAV 2007 |
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Regie: |
Annette Kurth |
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Bearbeitung: |
Ingeborg Tröndle |
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Musik: |
Ingfried Hoffmann |
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Länge: |
129 Min. |
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Mitwirkende: |
Kleine Hexe: Laura Maire
Abraxas: Jens Wawrczeck
Erzähler: Andreas
Pietschmann
Rumpumpel: Regina Lemnitz
Oberhexe: Gisela
Trowe
Kräuter-/Knusperhexe: Barbara Ratthey
Wald-/Sumpfhexe: Gisela
Claudius
Wind-/Wetterhexe: Bettina Engelhardt
Thomas: Lukas
Schreiber
Vroni: Céline Vogt
Maronimann: Peer Augustinski
und
Luzie
Kurth, Ernst August Schepmann, Sigrid Bode, Nina Danzeisen, Isis Krüger, Thomas
Lang, Frauke Poolmann, Ludger Burmann, Walter Gontermann, Martin Bross, Horst
Mendroch, Tom Zahner, Johanna Burg, Nina Haßler, Max von der Groeben, Luca
Kämmer |
Inhalt: |
1. Teil : Heia, Walpurgisnacht, 34 Min.
2. Teil : Gute Taten, 32 Min.
3. Teil : Herbst- und
Winterhexerei, 33 Min.
4. Teil : Der größte Streich, 33 Min.
Die kleine Hexe ist erst
127 Jahre alt und wird deshalb von den großen Hexen nicht für voll genommen. Mit
127 Jahren sind Hexen auch noch viel zu jung, um bei der alljährlichen
Walpurgisnacht mitzufeiern. Aber die kleine Hexe möchte gerne und mischt sich
heimlich unter die großen Hexen. Leider wird sie dabei von der fiesen Muhme
Rumpumpel entdeckt und vor Gericht gestellt. Das Urteil: Die kleine Hexe muss
ein Jahr lang beweisen, dass sie eine "gute" Hexe ist. Erst, wenn sie diese
Aufgabe bewältigt hat, darf sie die Walpurgisnacht mitfeiern. |
Bemerkungen:
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Es ist zwar immer etwas fragwürdig, selbst eine gute Vorlage zum wiederholten
Male neu aufzulegen. Gute Hörspielumsetzungen der Geschichte der kleinen Hexe
gab es schon, nun hat sich der WDR nochmals an diese Geschichte begeben.
Das
Ergebnis gibt dem Ansinnen doch letztlich Recht, denn was hier Annette Kurth und
ihr Team geboten haben, kann sich durchaus sehen lassen.
Die Geschichte
der kleinen Hexe, die erst 127 Jahre alt ist und doch so gern in den Kreis der
Hexen aufgenommen werden würde, funktioniert auch heute noch. Dazu hätte es
sicherlich einiger Modernisierungen nicht bedurft, die man hier vorgenommen hat.
Weniger im Text, denn in der musikalischen Gestaltung, denn man hat ein paar
Lieder einfließen lassen, die schon recht albern wirken und genauso klingen, wie
sich Erwachsene vorstellen, das Musik, die Kindern gefällt, heute klingen
müsste. Hätte man hierauf verzichtet, wäre das Hörspiel besser
geworden.
Einer singt aber überraschend gut - Jens Wawrczeck, den man
hier auch insgesamt für seine Sprechleistung hervorheben muss. Er spricht und
singt den Raben Abraxas konsequent in einer passenden Stimmlage. Bei diesem
Textumfang eine sehr beachtliche Leistung. Aber auch das restliche Heer der
Sprecher ist nicht nur von der Papierform gut. Tolle Stimmen, passend
eingesetzt, damit ist diese Produktion in diesem Punkt erstklassig.
Die
Musik habe ich ja schon bemängelt, das betrifft aber in der Tat nur die gut
gemeinten Gesangsstücke. Die musikalische Untermalung ist jedoch sehr gelungen.
Auch die eingesetzten Effekte klingen gut und wirken nur in Ausnahmefällen etwas
zu aufgesetzt.
Insgesamt ist die Neuvertonung durchaus gelungen. Bis auf
die eingestreuten Gesangsstücke, gibt es hier kaum etwas auszusetzen. Zum Glück
sind die in einem überschau- und hörbaren Rahmen, so dass der Hörgenuss nicht
allzu sehr leidet und man sich ansonsten von einem richtig guten Hörspiel
unterhalten wird.
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