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Buch und Produktion: David
Holy Regie und Bearbeitung: Björn Korthof Musik: Konstantinos Kalogeropoulos Chronarius: Christian Rode X: Dietmar Wunder Amon von Falkenfels: Kim Hasper Eye: Engelbert von Nordhausen Wanderer: Lutz Riedel Store: Hans-Georg Panczak Priester Cadderly: Lutz Mackensy Arachnae: Joseline Gassen Captain Skyne: Mario Hassert Kain, der Söldner: Bernd Rumpf Gundel, die Kräuterfrau: Regina Lemnitz Banon: Thomas Danneberg Rimak: Santiago Ziesmer Carbonius: Bert Stevens Großmagister Denarod: Detlef Bierstedt Beru: Claudia Urbschat-Mingues Luke: Elea Korthof Aya: Yesim Meisheit Türsteher: Henry Langner Gobbel: Frank Keiler Gerard, Wirt des Schlagenden Buben: Bodo Henkel Taron: Tobias Kluckert Zöllner von Danbar: Florian Schädlich Batros: Stefan Müller-Ruppert Artemis: Ingo Albrecht Gestaltwandler: Andi Krösing Gestaltwandler: Rieke Werner Stimme der Zeit: Wolfgang Pampel Stadtwachen: Sven Hasper, Jürgen Kluckert Schneedreckchen: Kristina von Weltzien Draco: Wolfgang Bahro Aldin Adersin: K. Dieter Klebsch Ticker: Santiago Ziesmer Bürger: Thorsten Pehl Abenteurer: Tobias Kluckert, Nico Kießling, Nadine Zaddam, Tamara Fleckenstein Adetin: Katharina von Daake Alter Sam: Henry König Mergol: Mario Gießler Verkäuferin: Stefanie Puke Wasserspeier: Felix Becker, Michael Seeboth, Katie Pfleghar, Jörg Schuler Geister: Steffen Wolff, Karen Schulz-Vobach, Jennifer Weiß, Juliana Cukier, Nicole Hannak, David Denemark, Andreas Kerbs Zwerge: Benno Lehmann, Dirk Stollberg, Timo Kießling, Roman Rehor, Nicolai Tegeler, Steffan Drotleff Sklaventreiber: Dirk Hardegen, Ekkehard Belle Kamil: Bernd Vollbrecht Aysha: Julia Haacke Gorasul: Stephan Winkowski Abdullah: Tom Vogt Sulman Sareibar: Reinhard Kuhnert Machmuth: Julien Haggége Memeth: Björn Korthoff Hasredin: Ernst Meincke Kasim: Martin Kessler Ali Bapa: Michael Pan Nebahath: Roland Hemmo Verkäufer: Peter Schmuttermaier Adept: Sebastian Bäcker Häscher: Daniel Langer, Sascha Kiss Sklave: Markus Oppermann Nedime: Tanja Green Kalif: Jan Schroeder Thoral: Herbert Ahnen Wächter: Heiko Simon Junge: Isabel Böcker Stimme des Kalifen: Martin Sabel Wüstensöhne: Normann Sonnleitner, Alex Turrek Bürger: Roman Mandelc, Christian Mitter, Johanna Bischof Omar: Michael Wietholt Batrabun: Tom Vogt |
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![]() Die letzten Helden - I - Über den Wolken Mordens Das Konzil der Elemente. Ein sagenumwobener Ort, an dem unsterbliches Wissen verborgen liegt. Nur ein verbotenes Ritual zeigt demjenigen den Schlüssel, der sich seinem eigenen Tod stellen wird. Als die Grafschaft von Falkenfels durch einen unbekannten, aber übermächtigen Gegner überfallen wird, sieht der Graf nur eine Möglichkeit, seinen Sohn Amon zu retten. Der Magier X soll mit ihm auf die Reise gehen, um das Konzil der Elemente zu finden. Doch bereits auf der ersten Etappe der Reise zeigt sich, dass ihnen dunkle Kräfte auf den Fersen sind. Denn über den Wolken Mordens kommt es zu einem heimtückischen Giftanschlag... |
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![]() Die letzten Helden - II - Die Katakomben von Danbar Das sagenumwobene Konzil der Elemente wird nur der finden, der sich einem geheimen Ritual unterzieht und durch eine mit einem Dolch gezogene Runenzeichnung auf dem Körper einen Seelenvertrauten erschafft. Nach ihrer Ankunft in Danbar steckt der Magier X in Schwierigkeiten, denn die blutigen Runen auf seinem Arm wachsen und zeigen ihm in immer gefährlicheren Visionen den weiteren Weg zum Konzil der Elemente. Währenddessen lernt der junge Krieger Amon von Falkenfels den zwielichtigen Draco kennen, der die Gefährten durch das meilenweite Labyrinth der unterirdischen Katakomben Danbars führen soll. Doch die Expedition in die Unterwelt ist gefährlicher als sie ahnen, denn in den Katakomben warten nicht nur lebensgefährliche Fallen und Rätsel auf die Helden, sondern auch die Geißel der Stadt: Ein riesiger Drache! |
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![]() Die letzten Helden - III - Die Wüste der Ewigkeit Der Weg zum Konzil der Elemente, jenem geheimnisumwitterten Ort, an dem magisches Wissen verankert liegt, scheint für den Magier X und seinen Begleiter Amon von Falkenfels vorerst beendet. Gefangen und X´ magischen Fähigkeiten beraubt, verschleppen Sklavenhändler sie in die Wüstenhauptstadt Karakesh, wo sie getrennt voneinander verkauft werden. Während es X gelingt, seinem Käufer zu entkommen, muss Amon nicht nur sein Geschick im Zweikampf auf Leben und Tod in der Arena beweisen, sondern auch das Wüstenmädchen Aisha beschützen. Doch was hat es mit den immer wieder auftauchenden Harpyien auf sich? Und welche Rolle spielt der alte Magier Nebahath in diesem Spiel? Erstmals steht X vor einem Rätsel, dass er scheinbar selbst mit all seinem Wissen und Verstand nicht zu lösen vermag... |
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![]() Bemerkungen:
Das Hörspiellabel Holysoft arbeite seit geraumer Zeit im stillen Kämmerlein, ohne dass große Infos, was denn da genau geschieht, nach Außen gedrungen wären. Die Bombe platzte im Frühjahr 2010, als man mitteilen konnte, dass man eine der größten und umfangreichsten Hörspielserien nicht nur geplant, sondern auch bereits komplett aufgenommen hatte. 24 Folgen mit Spielzeiten von einer bis zu fünf (oder gar sechs) CD-Längen und einem Sprecherensemble mit mehr als 300 Akteuren - ein beachtliches Pensum, als auch Risiko - denn ob und wie der Markt die Produktion annimmt, muss sich ja noch zeigen. Aber es hat - gerade in der aktuellen Marksituation - auch Vorteile. Derzeit ist das Etablieren neuer Serien schwierig, da viel Vertrauen in die Labels, eine Serie auch zum Ende zu bringen, durch viele Einstellungen verbrannt ist. Hier kann Holysoft natürlich punkten, denn das Rohmaterial ist ja hier bereits komplett, und die Gefahr, dass man hier nicht bis zur letzten Episode kommt, doch sehr überschaubar. Hinzu kommt, dass der Seriencharakter von "Die letzten Helden" zwar vorhanden, aber nicht so ausgeprägt ist, dass man auch ein (kürzeres) Abenteuer auch einzeln antesten kann. Beim Thema "Antesten" sollte man auch erwähnen, dass Holysoft auf "dieletztenhelden.com" extrem lange Hörproben - bis 70 (!) Minuten je Episode - zur Verfügung stellt. Ein Schritt, der in Punkto Kundenfreundlichkeit Maßstäbe setzt. Bei "Die letzten Helden" handelt es sich um einen Originalhörspielproduktion. David Holy, Eigner des Labels "Holysoft", zeichnet auch für den Inhalt verantwortlich. Man bewegt sich im klassischen Fantasy-Genre, hält aber die dort üblichen Klischees im Rahmen. So gibt es zwar die typische Aufgabe am Anfang und die anschließende Reise der Protagonisten, auf deren Weg sie die diversen Abenteuer erleben, allerdings schafft man es aus diesem Rahmen spannende Abenteuer-Geschichten zu erzählen, die mit gut durchdachten Details aufwarten. David Holy etabliert interessante Figuren, deren Besonderheiten genug Potential bieten, um auch in späteren Episoden noch überraschen zu können. Gerade bei der ersten Folge zeigt sich, wie sinnvoll es sein kann, sich nicht an eine fixe Spielzeit halten zu müssen. So gelingt es, nicht nur die wichtigen Charaktere einzuführen, sondern auch gleich eine Abenteuergeschichte miteinzubinden, die eben nicht eingeschränkt ist. Auch wenn ich kein ausgewiesener Fantasy-Fan bin, konnte ich mich dieser Geschichte auch nicht entziehen und war mehr als froh, dass ich gleich nach der ersten, auch die zweite Folge hören konnte. In dieser zeigt sich dann nochmals deutlicher, dass man wirklich in der Lage ist, nicht nur die Fantasy-Folio zu füllen, sondern eben auch überraschen kann. Man mischt ausreichend Genretypisches, um die Bilder plastisch zu gestalten, unterhält aber mit originellen Wendungen und Detailideen. Die gut vorstellbaren Bilder dominieren auch die dritte Episode. Für einige Geschmäcker mag man das übertreiben, da man sich innerhalb einer konstruierten Fantasywelt, etwas zu sehr an gängige Orientbilder anlehnt, so etwas Eigenständigkeit aufgibt und auch ein paar Brüche zwischen Realität und Fiktion merkbar werden lässt. Allerdings kann man dies auch zum Humor dieser Reihe hinzurechnen, denn bierernst geht es hier auch eher nur selten zu. Man gibt sich zwar keinen groben Albernheiten hin, dennoch gibt es viele lockere Sprüche und auch kleine Sticheleien auf das Genre. Der Anteil ist groß genug, um einen eigenen Unterhaltungswert zu etablieren, aber auch so dezent, dass es die Hardcorefans nicht stören dürfte. Neben den unterhaltsamen Geschichten überrascht man mit einer mehr als oppulenten Umsetzung. Für die Inszenierung hat man Björn Korthof verpflichtet, der mit dem Label Hearoic vor geraumer Zeit u. a. für "MIND" bereits einige Lorbeeren einheimsen durfte. Ihm gelingt es, aus den Geschichten mit einer immensen Anzahl an Charakteren eine nachvollziehbare Hörproduktion zu machen. Auch an diesem Punkt geht Holysoft in die Vollen. Beim Ensemble setzt man auf viele bewährte Kräfte. Ob ausgewiesene Schauspieler, Synchronsprecher oder talentierte Seiteneinsteiger, es gelingt hier ein homogen agierendes Ensemble zu etablieren, was bei dem Umfang des Projektes und des Ensembles, sowie dem hörbar geworden Ergebnis für die sehr gute Regiearbeit spricht. Gelungen darf man auch die sonstige akustische Gestaltung bezeichnen. Tolle Scores von Konstantinos Kalogeropoulos sorgen dafür, dass die unterschiedlichen Handlungsorte zu einer vorstellbaren Kulisse werden. Zudem findet sich das jeweilige Handlungstempo hierin ebenfalls wieder. Insgesamt muss ich zugeben, dass mich diese ersten drei Episoden, auch unabhängig von meiner Skepsis im Vorfeld, überrascht haben. Obwohl Fantasy nicht mein bevorzugtes Genres ist, haben mich diese Folgen richtig gut unterhalten. Die gut erzählten, spannenden Geschichten in dieser gelungenen Umsetzung, dürften auch für viele ein Tipp sein, die dem Genre sonst auch eher skeptisch gegenüber stehen. Neben den Produktionen an sich, überzeugt aber auch der sehr kundenorientierte Auftritt des Labels, an dem sich viele etablierte Verlage die eine oder andere Scheibe abschneiden dürfen. Meine Wertung: + + + + |
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Und
damit geht es weiter: |
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