| Gruselkabinett (26) - Die liebende Tote |
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Autor: |
Théophile Gautier |
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Produktion: |
Titania Medien 2008
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Regie: |
Stephan Bosenius und Marc Gruppe |
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Bearbeitung: |
Marc Gruppe |
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Länge: |
58 Min. |
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Mitwirkende: |
Alter Romauld: Kaspar Eichel
Bruder Mathieu: David Turba
Junger Romauld:
Julien Haggège
Clarimonde: Sabine Arnhold
Abbé Serapion: Christian
Rode
Barbara: Cornelia Meinhardt
Margehritone: Torsten Michaelis
Bruder
Vincent: Frank Schaff |
Inhalt: |
Der junge französische Priester Romuald wird des Nachts an das Lager einer
Sterbenden gerufen. Zwar kommt er zu spät, um ihr noch die letzte Ölung zu
spenden, jedoch willigt er ein, wenigstens die Totenwache zu halten. Allein in
dem prunkvollen Schlafgemach erkennt Romuald in der Toten die Kurtisane
Clarimonde wieder, deren Schönheit ihm seit langem nicht mehr aus dem Sinn
geht....
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Bemerkungen: |
Nachdem man mit "Charles Dexter Ward" wieder einen bekannteren Stoff vertont
hat, sind die beiden neuen Folgen doch eher als schauerliterarischer Geheimtipp
zu betrachten. Das muss aber nicht heißen, dass es hier inhaltlich ein paar
Stufen nach unten geht - ganz im Gegenteil: Die Macher von Titania Medien haben
ja in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass es gerade diese weniger
populären Stoffe sind, die in ihren Händen zu kleinen Meisterwerken
werden.
"Die liebende Tote" ist dafür ein gutes Beispiel. Die sehr
klassisch erzählte Geschichte funktioniert zwar nach gängigem Muster, überzeugt
aber letztlich durch eine sehr gelungene Umsetzung. Das beginnt mit dem wirklich
guten Skript, das die Geschichte im richtigen Tempo zu erzählen weiß.
Wenngleich sich das gruselige Gefühl nur zum Ende hin einstellt,
unterhält die Geschichte doch, aufgrund der Lebendigkeit der
Erzählung.
Da helfen natürlich auch sehr passend ausgewählte Sprecher.
Kaspar Eichel wirkt als erzählender Mönch sehr gut und auch sein jugendliches
Pendant, Julien Haggège, macht hier eine gute Figur. Ein Bereich, in dem es
bislang bei Titania wenig zu mäkeln gab, und der auch hier wieder vollkommen
überzeugen kann.
Sehr passend sind auch die Musiken ausgewählt.
Zeitgemäße klassische Stücke, die die Handlung perfekt unterstützen, verleihen
der Geschichte zusätzlich etwas edles, und tragen letztlich auch ihr Teil zur
tollen Atmosphäre dieses Hörspiels bei.
"Die liebende Tote" hat mich
richtig gut unterhalten - ein Hörspiel zum Füße hochlegen und genieße |
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