Die Mondnacht
  Autor: Stanislaw Lem
  Produktion: BR/NDR/SDR/SFB 1976 - (der hörverlag)
  Regie: Dieter Hasselblatt
  Bearbeitung: Klaus Staemmler
  Länge: 49 Min.
  Die Mondnacht - Cover

Mitwirkende:

Dr. Blopp: Bodo Primus
Dr. Mills: Horst Michael Neutze
Stimme aus Houston: Reinhard Glemnitz15
Speaker: Manfred Schott
Stations-Computer: Gisela Hoeter

Inhalt:

Dr. Blopp und Dr. Mills, zwei Raum- bzw. Mondforscher, müssen kurz vor ihrer Ablösung entdecken, daß der Druck in ihrer Forschungsstation auf dem Mond rapide absinkt und daß der Sauerstoff bis zur Ankunft der rettenden Rakete nur noch für einen reichen wird.
Unausgesprochene Konsequenz in den Köpfen beider Mondforscher: Einer muß sterben. Im Überlebenskampf versucht jeder der beiden Männer, den anderen umzubringen. Dabei gibt es jedoch ein Problem: ein hinter unzerstörbarem Panzerglas deponiertes, nicht abstellbares Tonbandgerät zeichnet jeden Laut in der Forschungsstation und jedes dort gesprochene Wort auf - der Täter wäre also anhand dieses Bandes zu überführen. Nun versucht jeder, das Band zu täuschen. Es beginnt ein Pokern um Leben und Tod.

Bemerkungen:

Das Stück nach Stanislaw Lem ist natürlich wie für's Hörspiel geschaffen. Denn hier lauscht man quasi der erwähnten, unzerstörbaren Bandaufnahme aus der Mondbasis. Das hat natürlich die Konsequenz, dass das Hörspiel recht nüchtern gehalten ist.
Das Verwirrspiel, dass die beiden vom Tode bedrohten betreiben, um die Bandaufnahme zu manipulieren ist erstklassig. Äußerst kurzweilig und auch für den Nicht-SF-Fan interessant, lohnt es, der "Mondnacht" zuzuhören.

 

 

Meine Wertung: + + + +

 


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