Jaqueline Berger/Erzähler 1: Marion von
Stengel
Joyce La Fayette: Gabriele Wienand
Patricia Cameron: Melanie Fouche
Bob Andrews: Mario Hassert
Erzähler 2: Helgo Liebig
Ronald Brown: Volker Brandt
Sharon: Katja Brügger
Ellis: Reent Reins
Bernatolli: Eckart Dux
Lacour: Christian Rode
Priester: Udo Schenk
Templer: Jens Wendland
Michael McCraw: Tom Linden
Inhalt:
Jaqueline Berger hat die letzten Hinweise zur
Lösung des Rätsels auf Haiti erhalten. Von den unter
Lebensgefahr erbeuteten Gegenständen sind laut Aussage
des Templerführers Lacour nur zwei Dinge
nötig. Damit hat
sie die letzten Hinweise zur Vervollständigung des Puzzles
gefunden. Löst sie auch dieses Rätsel, steht sie am
Ziel ihrer Suche. Doch der Weg dorthin ist gefährlicher als
alles, was Jaqueline und ihre Partner bisher überstanden
haben. Die feindlichen Templer sind auf ihrer Spur, doch als sie
endlich vor dem größten Geheimnis der Christenheit
steht erkennt sie, wer die ganze Zeit über ihr
größter Feind war ...
Bemerkungen:
In dieser 6. Folge
schließt sich nun der Zyklus. Man gönnt der
Geschichte hier deutlich mehr Spielzeit - nahezu das Doppelte des
Üblichen - und hat so genügend Raum, um das Ende
dieser Jagd zu erzählen. Quasi die komplette erste CD
schildert das Abenteuer an sich - eine spannende und rasante
Spurensuche durch Geheimnisse und Verschlüsselungen,
die auf realen Gegebenheiten fußen und in sich gut kombiniert
werden. Es mündet in einer sehr überraschenden
Entdeckung und einem "Knallerfinale", das auch gleichzeitig den
Endpunkt der ersten CD bildet.
Im zweiten Teil widmet man sich der Aufarbeitung der
Hintergründe des Fundes. Dies geschieht
größtenteils in Monologen, was zwar hier als
durchaus logische Form in Ordnung ist, aber das hohe Tempo aus dem
ersten Teil nicht mehr erreicht. Sicherlich wäre das auch
durch die Umsetzung in einem Rückblick in Spielszenen kaum
möglich gewesen, hier hätte man aber diesen Punkt
durch etwas mehr Flair wettmachen können.
Inhaltlich bleibt es aber durchaus interessant. Autor G. Arentzen hat
hier das Thema durchaus schlüssig aufgearbeitet und bietet
einen durchaus runden Abschluss dieser Miniserie.
Die Umsetzung bietet das gewohnte Bild: Gute Sprecher, die durchaus
überzeugen. Probleme gibt es, wie gehabt, nur in den
actionreichen Sequenzen, wo die Emotionen - insbesondere der
Protagonistinnen - nicht zur Dramatik der Situation passen. Aber das
sind letztlich Kleinigkeiten, die den ansonsten guten Eindruck des sehr
stark besetzten Ensembles kaum trüben.
Die akustische Ausgestaltung hat mir gut gefallen. Die bekannten, sehr
stimmigen Musiken sorgen für das nötige Flair, die
Geräuschkulisse ist solide und macht die Szenen und
Handlungsorte recht plastisch.
Eine gute und unterhaltsame Folge zum Abschluss, die mir insbesondere
im ersten Teil sehr viel Hörspaß bereitet hat.