| Die schöne Diva von Saint-Jacques |
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Autor: |
Fred Vargas |
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Produktion: |
SWR 2002 - DAV 2002 |
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Regie: |
Michael Riessler |
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Bearbeitung: |
Andrea Otte |
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Länge: |
64 Min. |
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Mitwirkende: |
Armand Vandoosler: Otto Sander
Erzählerin: Sophie von Kessel
Marc
Vandoosler: Michael Maertens
Mathias Delamare: Konstantin Graudus
Lucien
Devernois: Daniel Morgenroth
Juliette Gosselin: Ulrike Kriener
Sophia
Simeonidis: Renate Schroeter
Pierre Relivaux: Klaus Barner
Alexandra
Haufman: Katharina Müller
Leguennec: Walter Renneisen
Christophe
Dompierre: Mark Oliver Bögel
Vernant: Klaus Manchen
Eric Masson: Christian
Berkel
der alte Simeonidis: Walter Laugwitz
Dubois, Polizist: Jürg
Löw
u.a. |
Inhalt: |
Im Garten der Sängerin Sophia im Pariser Faubourg St. Jacques steht eines
Morgens ein Baum, der am Tage zuvor noch nicht da stand. Niemand hat ihn
gepflanzt. Sophia empfindet ihn wie eine Bedrohung. Wenige Tage später ist sie
spurlos verschwunden. Ihr Nachbar Marc, ein junger Historiker, derzeit ohne Job
und ohne Frau, beginnt auf eigene Faust zu recherchieren, da weder der Ehemann
noch die Polizei sich zunächst für den Fall interessieren.
Und je tiefer er
gräbt - unter der rätselhaften Buche wie in der Vergangenheit der verschwundenen
Diva - , um so mehr Steine bringt er ins Rollen, die zwei Morde auslösen, bis er
am Ende auf einen uralten Hass stößt, der beinahe auch ihn das Leben kosten
wird.
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Bemerkungen:
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Fred Vargas kann erzählen - ohne Effekthascherei schafft sie Spannung, ohne
Abstruses sorgt sie für Verwirrung und ohne Trivialität gelingt ihr
Unterhaltung.
"Die schöne Diva" ist ein Paradebeispiel dafür - ein formal
etwas seltsamer Krimi, da man sich an den Stil der Französin durchaus etwas
gewöhnen muss. Aber hat einen der Fall mal gepackt, gibt es kein
Entrinnen.
In diesem Fall ermitteln die "Evangelisten", die auch später
nochmal in "Der untröstliche Witwer" zu Gehör kommen dürfen.
Das Flair
des Buches wurde in dieser Umsetzung des SWR exzellent eingefangen. Hier haben
Andrea Otte in der Bearbeitung und Ulrich Lampen in der Regie eine behutsame und
vor allem großartige Arbeit abgeliefert.
Die Sprecher hat man mit sehr
viel Sorgfalt ausgewählt, sie passen zu ihren Charakteren und verleihen Ihnen
Farbe und Ausdruck. Die Frage nach der Leistung braucht man bei der Besetzung
gar nicht großartig zu stellen. Hier sprechen die Namen fast schon für sich und
in der Tat gibt es in diesem Punkt nicht den Hauch eines Makels.
Auch
wenn man vielleicht eine Weile braucht, bis man mit dem Stil von Vargas zu Recht
kommt, wenn einen das Fieber gepackt hat, will man mehr!
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