Nathaniel de Salis: Harald Halgardt
Adam Salton / Brankyah: Christian Stark
Arthur Salton: Stefan Brentle
Allen W. Dulles: Peter Weiss
Richard Salton: Konradin Kunze
Ewen Cameron: Peter Woy
Chime: Martin Schleiss
Emily Salton (alt): Cornelia Dörr
Emily Salton (jung): Gwenyth Dimoyo
Obergruppenführer: Peter Tabatt
William Salton: Günter Merlau
Nikola Tesla: Christoph Memmert
Arabella March: Reinhilt Schneider
Rudolf Heß: Helmut Gentsch
Johan Berger: Wolfgang Bahro
Karl Ernst Haushofer: Jens Pfeiffer
Rudolf von Schottendorf: Lutz Riedel
Maria Ortisch: Simona Pahl
Pfarrer: Peter Groeger
Sekretärin: Dorothea Hagena
SS-Soldat Heinrich: Nico Olsen
US-Soldat: Florian Pfarr
Bachim: Andi Luke La Cubba
Inhalt:
Während der Psychologe Dr. Ewen Cameron 1945
nach Nürnberg berufen wird, um dort einen Patienten in Augenschein
zu nehmen, treffen Adam und Nathaniel auf der Weltausstellung in
Chicago auf einen der Pioniere der Elektrizität.
Sind die Erkenntnisse der bizarren Experimente der okkulten Orden des
19. Jahrhunderts von den Nationalsozialisten aufgegriffen und in
fortführende Forschungen vom amerikanischen CIA eingeflossen?
Bemerkungen:
Recht
lange mussten die Fans der Serie ausharren, bis nun endlich mit "Die
Herren der Welt" die neue Episode in den Regalen auftauchte. Gerade bei
dieser sehr komplexen Handlung, wäre ein schnellerer Rhythmus
wünschenswert und angezeigt.
Aber das lange Warten hat sich gelohnt. Die Fans erwartet auch in der
neunten Ausgabe wieder die bekannt gute Mischung von Mystik und realen
Ereignissen und Personen. Das Ganze wird auf verschiedene Zeit- und
Handlungsebenen verteilt, was das Hörspiel interessant, aber nicht
gerade leichtgängig macht.
In dieser Folge merkt man nochmals deutlich, dass die Serie ihrem Ende
entgegengeht. Es werden einige offene Fragen mit Antworten versehen,
die zwar noch nicht alle abschließend sind, aber zumindest wieder
etwas mehr Durchblick verschaffen. Die Erklärungen und der
inhaltliche Weiterbau der Geschichte nimmt auch den Großteil der
Handlung ein. Platz für actiongeladene Abenteuerszenen bleibt hier
nicht. Dennoch bekommt der Hörer hier ausreichend interessantes
Futter, so dass ihm die Spielzeit von fast siebzig Minuten zu keiner
Zeit langweilig wird.
Bei der Inszenierung ist es Günter Merlau wieder gelungen, sehr
gute und passende Kulissen für die die Geschichte zu schaffen. So
sind die einzelnen Handlungsebenen und -orte gut getrennt und
wiedererkennbar dargestellt. Die gesamte Episode ist atmosphärisch
dicht und sehr stimmig mit Geräuschen und Musik unterlegt.
Die verschiedenen Handlungsstränge bedingen ein recht großes
Ensemble, das grundsätzlich mit guten Leistungen aufwarten kann.
Allerdings gibt es einige kleinere Rollen, die nicht ganz
überzeugend gespielt wurden, was im sonst sehr homogenen Cast
schon etwas heraussticht.
Auch wenn es in dieser Folge etwas ruhiger zugeht, spannend und
interessant bleibt es doch auch weiterhin. Die Folge bringt dem
Hörer wieder einige Antworten und setzt so ein paar weitere
Puzzleteile ins Bild, bei dem man so langsam erahnen kann, was
schlussendlich herauskommen wird.
"Die schwarze Sonne" ist auch in der neunten Ausgabe eine Empfehlung wert!