| Die
Windsängerin - Teil 1 - Schatten über Westonbridge |
Teil
2 - Die Suche nach der
Wahrheit |
| |
Autor: |
Sven
Matthias |
Sven
Matthias |
|
Schnitt:
|
Sven
Matthias |
Sven
Matthias |
| |
Produktion: |
hoerspielprojekt
2009 (Sec. Edit 2010) |
hoerspielprojekt
2010 |
| |
Regie: |
Sven Matthias |
Sven
Matthias |
| |
Musik: |
Alexander Guhlke |
Alexander
Guhlke |
| |
Länge: |
78 Min. |
NN |
| |
|

|
 |
|
|
Mitwirkende:
|
Ryan
Kenrick: Sven Matthias
Dan Gusbird: Martin Sabel
Olivia: Tabitha Hammer (2. Edit: Sylvie Nogler)
Chloé: Conny Hartmann
Pater Elias: Detlef Tams
Die Muschelfrau: Sandra Sances (2. Edit: Ingrid
Mülleder)
Raoul: Nord Nord West
Mayra: Tatjana Auster
Baxter: Roman Ewert
Sarah: Marie Christin Natusch
|
Ryan
Kenrick: Sven Matthias
Dan Gusbird: Martin Sabel
Olivia: Sylvie Nogler
Pater Elias: Detlef Tams
Die Muschelfrau: Ingrid Mülleder
Raoul: Malcolm Andreasson
Mayra: Tatjana Auster
Baxter: Roman Ewert
|
|
|
Inhalt:
|
Rynan Kenrick, ein erfolgreicher und
wohlhabender Autor, leidet nach dem Tod seiner Frau an Depressionen und
einer Schreibblockade.
Sein Verleger bietet ihm sein vor kurzen erworbenes Landshaus auf der
Insel Haddington Island an, das er begleitet von seinem besten Freund
Dan Gusbird und seinem treuen Hausmädchen Olivia besucht.
Doch plötzlich geschehen merkwürdige Dinge, die in
dem beschaulichen Dorf Westonbridge ihren Anfang nehmen.
Wer ist die schöne Frau namens Chloé, die Ryan bei
der
Beerdigung ihrer Mutter sieht, und die ihn so an seine verstorbene Frau
erinnert?
Warum nahm sich ihre Mutter das Leben?
Und welches Geheimnis steckt hinter dem Verschwinden von
Chloés Geschwistern? |
Mit jedem
verstreichenden Tag wird die Situation für Ryan und Dan auf
Haddington Island immer bedrohlicher.
Während Ryan, gefangen in schmerzlichen Erinnerungen,
plötzlich von
heftigen Fieberschüben geplagt wird, macht Dan eine
grauenvolle
Entdeckung in den Dünen.
Und bei all dem wird es immer schwieriger zu erkennen, was die Wahrheit
hinter dem Geheimnis um die rätselhafte Chloé und
den Ort Westonbridge
ist. |
|
|
Bemerkungen:
|
Im
neuen Hörspielprojekt vom Hörspielprojekt geht es
schaurig
und mysteriös zu. Sven Matthias erzählt hier eine
Geschichte,
die zwar mit einer im Genre recht üblichen
Ausgangssituation
daherkommt, aber dann doch mehr und mehr originelle
Elemente
einbindet.
Relativ zügig steigt man in dieser Geschichte in den Plot ein.
Nach einem kurzen Auftakt, der die Protagonisten und den Handlungsort
kurz vorstellt, steht gleich die erste mysteriöse Szene an.
Eine
Beerdigung ist das Startsignal, nach dem sich Hörer und
handelnde
Figuren auf die Ergründung des Geheimnisses um die
Vorgänge
in und um Westonbridge machen.
Da es sich hier um den ersten Teil handelt, kann man ahnen, dass hier
noch nicht allzuviel aufgedeckt wird, stattdessen gibt es aber einige
schaurige Szenen, undurchschaubare Figuren und einen
vielversprechenden Handlungsverlauf.
Trotz der recht langen Spielzeit kommt hier keine Langeweile auf. Man
hat hier nie den Eindruck, dass es Szenen gibt, die für die
Handlung nicht wichtig sind und letztlich nur zum Aufpolstern der
Geschichte dienen.
Die Soundgestaltung hat mir gut gefallen. Musik und Geräusche
gibt
es nicht nur reichlich, sondern sie sind auch passend eingesetzt und
unterstützen die Handlung wirklich gut. Dieser Rahmen ist sehr
gelungen und man hört, dass man hier nicht nur mit Herzblut
und
Liebe zum Detail bei der Sache war, sondern dass auch das
nötige
Talent hierzu vorhanden ist.
Die Besetzung ist, bis auf das Problem, dass hier einige der Stimmen
etwas zu jung klingen, gut gelungen. Das kleine Sprecherensemble
liefert gute Arbeit ab. Obwohl man hier weder eine direkte
Regie,
geschweige denn mit einem gemeinsamen Einsprechen dienen kann, sind die
Leistungen für sich genommen sehr ordentlich.
Es ist schade, dass hier dadurch, dass jeder für sich
im
stillen Kämmerlein seine Rolle einspricht, die Dialoge hin und
wieder etwas unecht wirken. Aktion und Reaktion wollen manchmal nicht
so richtig zusammenpassen. Leider fällt dies im perfekten
Rahmen
von gut aufgestellter und ausgestalteter Geschichte etwas mehr auf.
Der erste Teil der "Windsängerin" bietet eine sehr willkommene
Abwechslung in diesem Genre, das oft mit zu ähnlichen
Geschichten
und Elementen bevölkert ist.
Die Story bietet gut erdachte und dargestellte schaurige Momente,
durchgängige Spannung und sorgt für eine hohe
Erwartungshaltung an den zweiten Teil.
Meine
Wertung: + + + +
|
|
|