Die Wolfgäng
www.wolfgaeng-hoerspiele.de

EMI-Happy-Kids/Lübbe Audio 2009
Produziert von der Laucherlounge
Regie: Oliver Rohrbeck
Musik: Dirk Wilhelm
Titelsong: Eisblume

Erzähler: Helmut Krauss
Vlad:  Maximilian Artajo
Faye: Jodie Blank
Wolf: Constantin Seidenstücker
Oliver (Schweinebacke): Nico Salblick
Jürgen (Hackfresse): Sebastian Fitzner
Michael (Pickelgesicht): Yannik Beeck
Direktor Penner: Christian Rode
Gerald Schaale: Wachtmeiter Schnappauf
Herr Tepesh: David Nathan
Frau Tepesh: Vera Teltz
Beltan: Uwe Büschken
 

   
Vlad bleibt fast die Spucke weg. Mitten in dem urwaldähnlichen Park steht eine Villa - oder ist es ein Schloss? Auf jeden Fall ist es uralt. Und auf keinen Fall will Vlad seine Ferien hier verbringen! Das alte Gemäuer hat nicht nur tonnenweise Staub zu bieten. Unheimliche Gestalten schleichen sich nachts in Vlads Träume. Tagsüber trifft er auf Faye, ein dünnes Mädchen mit langen blonden Locken, und einen seltsamen Jungen namens Wolf. Und auf die Jungs von der Schweinebande. Vlad muss unbedingt herausfinden, warum seine Eltern mit ihm nach Crailsfelden wollten. Noch hat er keinen blassen Schimmer ...

Gastsprecher: Andreas Hosang, Gisela Fritsch, Klaus Lauer, Britta Steffenhaben, Michael Bauer

61 Min.

Meine Wertung: + + + +
   

Wolf, Faye und Vlad sind ungleiche Freunde. Sie haben die Wolf-Gang gegründet, um sich gegen Hackfresse, Pickelgesicht und Schweinebacke - die Schweinebande - wehren zu können. Die haben eigentlich verschärften Hausarrest; aber warum sind sie dann locker in Crailsfelden unterwegs? Warum bläst sich der Ortspolizist so merkwürdig drohend gegenüber Wolf auf? Und warum hält Bürgermeister Dämonius der Dreizehnte seine Hand schützend über die Schweinebande? Dahinter muss ein finsteres Geheimnis stecken ...

Gastsprecher: Asad Schwarz Msesilamba, Oliver Rohrbeck, Rainer Fritzsche, Sabine Winterfeld

61 Min.
   
Meine Wertung: + +
   

Warum glauben Vlad und Wolf, Faye hätte mit der fiesen Schweinebande Krötenmemory am Trauernichttümpel gespielt - obwohl sie sich selbst überhaupt nicht daran erinnern kann? Faye ist stinksauer. Und weshalb schicken alle Eltern ihre Kinder mitten in der Nacht zur Schule, weil sie glauben, dass schon früher Morgen ist? In Crailsfelden ist die Welt aus den Fugen geraten. Faye und ihre Freunde Wolf und Vlad wollen wissen, wer sie auf den Kopf gestellt hat ...

Gastsprecher: Detlef Bierstedt, Leyla Rohrbeck, Jamie Schenker, Olaf Reichmann, Michael Pan, Klaus-Dieter Klebsch, Kerstin Sanders-Dornseif, Uli Krohm, Gisela Fritsch

63 Min.

Meine Wertung: + +
 

Dass Faye Draci in ihrer Schultasche mit in die Penner-Akademie schmuggelt, kann nicht gut gehen. Vlad und Wolf kriegen schnell spitz, dass sie etwas zu verbergen hat. Als es aus ihrer Tasche herausfaucht und kurz darauf ein kleiner Drache herausspringt, ist es für die drei von der Wolf-Gang zu spät: Noch bevor Draci entwischen kann, hat Wolf ihn zwar schon gepackt und unter die Jacke gestopft aber die fiese Schweinebande hat etwas davon mitbekommen. Angeheuert von skrupellosen Drachenjägern versuchen Schweinebacke, Pickelgesicht und Hackfresse das Drachenbaby zu finden und kleben sich an Fayes Fersen ...

Gastsprecher: Stefan Kaminski

68 Min.

Meine Wertung: + + +
 

Bemerkungen:
Eine neue Hörspieljugendserie erblickt das Licht der Welt: "Die Wolf-Gäng". Erfolgsautor Wolfgang Hohlbein liefert das Buch dazu, das Label Lauscherlounge produziert die Reihe für eine Kooperation von EMI Happy Kids und Lübbe Audio.

Inhaltlich erfindet man das Rad des Jugendhörspiels nicht neu. Bekannte, bewährte und vor allem populäre Elemete halten hier Einzug, werden jedoch recht originell gemixt. Hohlbein sammelt hier allerlei Figuren des Gruselgenres in der fiktiven Stadt Crailsfelden, die deren Refugium vor der realen Welt ist. Den Auftakt zur Reihe bringt den Zuzug der Familie Tepesh. Sohn Vlad, noch ahnungslos, dass er kein normaler Junge, sondern ein Vampir ist, muss sich hier mit den üblichen Problemen eines neuen Umfeldes herumschlagen. Dazu kommen erschwerend die Besonderheiten, die aufgrund des magischen Hintergrundes noch hinzu.

Obwohl das thematisch schon genügen würde, packt man auch noch ein kleines Abenteuer dazu, das nochmal zusätzliche Spannung bringt und auch gleich dafür sorgt, dass man die Rivalität zwischen der Wolf-Gäng und der Schweinebande, den drei fiesen Mitschülern Schweinebacke, Hackfresse und Pickelgesicht, die auch für künftige Folgen ein paar viel versprechende Handlungselemente bietet.

Diese erste Folge ist damit absolut kurzweilig und macht aufgrund der originellen Mischung recht viel Spaß. Leider bestätigen die weiteren Folgen den guten Eindruck nur bedingt, da die Abenteuer, die die Wolf-Gäng nun bestreiten müssen, nicht ganz den Unterhaltungswert besitzen, den die temporeiche erste Folge bot.

Folge 2 kommt mit einer etwas einfach gestrickten Geisterjäger-Geschichte daher, der es nur hier und da mal durch einzelne spannende Szenen ein wenig Hörinteresse zu erzeugen. Hier hilft zum Glück ein wenig die interessantere Rahmenszenerie, die immer nochmal für ein hörenswertes Detail sorgen kann.

In der Episode "Der Wächter der Wahrheit" bringt man einen sehr verwirrenden Plot, der zwar letztendlich halbwegs logisch schließt, bis dahin allerdings doch eher merkwürdig konfus wirkt. Die Geschichte macht es der eigentlichen Zielgruppe über weite Strecken nicht gerade leicht, ihr zu folgen.

Wieder deutlich runder geht es dann in der letzten Folge zu. Auch wenn der Titel etwas merkwürdig anmutend, ist das Abenteuer, das sich hinter "Draci und die Schweinebande" versteckt, doch wieder recht unterhaltsam. Das liegt auch daran, dass man zum phantastischen Anteil auch ein paar reellere Probleme mit einbaut, die das Ganze etwas greifbarer machen.

Die Umsetzung ist, wie man es von der Lauscherlounge kennt, recht ordentlich. Der Ein- und Ausstieg jeder Folge bildet der Song "Du bist wie ich" der Berliner Band Eisblume. Es wirkt zwar als Titellied zunächst etwas deplatziert, hat aber einen ordentlichen Ohrwurm-Charakter. Ansonsten spendiert man der Reihe einen überschaubare Musikauswahl, die aber recht gut zum Thema passt und "Der Wolf-Gäg" auch recht schnell ein wiedererkennbares Gesicht verleiht.

Bei den Sprechern gibt es leider etwas Licht und Schatten. Man hat viele große und vielbeschäftigte Sprecher an Board, die zu großen Teilen auch eine beanstandungslose Arbeit abliefern. Insbesondere bei den jüngeren Ensemblemitglieder sind allerdings kleinere Schwächen hörbar. Hier hätte die Regie gerne nochmal die eine oder andere etwas merkwürdige Betonung oder zu starre Performance nachbessern sollen.


Mit einem vielversprechenden Auftakt startet die "Wolf-Gäng" in ihr Serienleben. Nach einer - insbesondere inhaltlich - hörenswerten ersten Episode, fällt man dann aber etwas in die Durchschnittlichkeit zurück - Nicht wirklich schlecht, aber eben auch nichts, was sich dem Hörer wirklich aufdrängt. Dennoch - die Reihe wird sicherlich ihre Fans finden, allein da sie thematisch ein vielversprechendes Gebiet beackert.


(5) Die Rückkehr der Trolle

Fays Eltern fahren übers Wochenende auf einen Kongress. Sie freut sich auf ein gemütliches Wochenende zu Hause. Doch dann entwischt ihre kleine Schwester Hola. Im Gegensatz zu Fay hat sie großen Spaß am Fliegen! Vlad und Wolf helfen sie wieder einzufangen. Doch ganz so einfach ist das nicht. Verzweifelt bitten sie Nathan den Halbweisen sogar die Zeit zurückzudrehen. Der aber lehnt entschieden ab. Schließlich kann man in Crailsfelden nicht einfach mal so in die Verkettung von Ereignissen eingreifen. Und tatsächlich: Es hätte viel schlimmer kommen können! Auf der Suche nach dem ausgebüchsten Elflein lernen sie einen TV-Reporter kennen und entdecken das fast schon vergessene Bergvolk der Trolle, die an eine seltsame Prophezeiung glauben.

Erzähler: Helmut Krauss
Faye: Jodie Blank
Vlad: Maximilian Artajo
Wolf: Constantin Seidenstücker
Beltain (Fayes Mutter) : Maud Ackermann
Hola (Fayes kleine Schwester): Leyla Rohrbeck
Martin Meuser : Oliver Siebeck
Reporter Hugo Ego: Simon Jäger
Verkäufer: Reinhard Kuhnert
Papagei: Gerald Schaale
Kirke-Schpock: Uli Krohm
Nathan, der Halbweise: Dieter Klebsch
Nocuma (männliche Waldfee): Uve Teschner
Puck (weibliche Waldfee): Tanja Fornaro
Andere Fee (weibliche Fee): Tanja Geke
Troll1: Klaus Lauer-Wilms
Troll2: Daniel Gärtner
Trollfrau: Katarina Tomaschweski
Burk (Trollkind): Filipe Pirl
Trollkönig: Reinhard Scheunemann
Frau : Vera Teltz
(Andere Trollfrau): Ute Noack

 

(6) Rettet die Elfen

Fays Großonkel und Zauberer Mauritius Spinnenbein hat sich auf einen Wettstreit mit Blasius, dem schwarzen Magier eingelassen. Die Regeln sehen vor, dass jeder Zauberer drei junge, edle und mutige Stellvertreter bestimmen muss, die für ihn antreten. In seiner Verzweiflung bittet Mauritius Faye, Vlad und Wolf um Hilfe. Was sie noch nicht wissen ist, dass sie ausgerechnet gegen ihre Erzfeinde die Schweinebande antreten müssen. Blasius behauptet, der Hüter der Elfen zu sein. In Wahrheit aber ist er der Hüter der Dunkelelben, ein abgrundtief böser Zweig der Elfen, der vor 111 Jahren aus Crailsfeld verbannt wurde. Wenn Blasius und die Schweinebande gewinnen, wird Boshaftigkeit und Hass in der Stadt Einzug halten. Da hilft nur ein Angriff aus der Luft. So würden Elfen es tun - wenn sie keine Flugangst hätten …!


Erzähler: Helmut Krauss
Faye: Jodie Blank
Vlad: Maximillian Artajo
Wolf: Constantin Seidenstücker
Oliver (Schweinebacke) : Nico Sablick
Michael (Pickelgesicht): Jannick Beeck
Jürgen (Hackfresse): Sebastian Fitzner
Direktor Penner: Christian Rode
Gundelmiene: Irina von Bentheim
Hugo Ego: Simon Jäger
Drache: Stefan Kaminski
Blasius der 95.: Lutz Riedel
Mauritius der 127.: Stefan Kaminski
Zuschauer : Andreas Hosang
ZuschauerinTanja Fornaro

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