| Domination 001 - Der Fall des Dr. Schmidt |
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Autor: |
Arne Adler und Alexander Lemke |
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Produktion: |
Rikahoe 2007 |
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Regie: |
Arne Adler und Alexander Lemke |
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Musik: |
diverse |
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Länge: |
65 Min. zu lang |
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Mitwirkende: |
Alexander Lemke, Arne Adler, Klaus "Attila" Zimmermann, Christin Dehninger, Dirk
Eriksson, Julia Viehmann, Sebastian Egert, Martin Schulz, Jörn Maass, Matthias
"Monikon" Moneke, Aline Jatho |
Inhalt: |
Der Staatssekretär Martin Osborne ist seit vier Tagen spurlos verschwunden!
Alle Anhaltspunkte und Hinweise führen ins Nichts! Die offiziellen
Behörden sind ratlos und zur Untätigkeit verdammt!
Was geschieht in der
mysteriösen East-Klinik? Welche Rolle spielt der zweifache Nobelpreisträger Dr.
Schmidt in diesem Fall?
Wird der Spezialagent Steve Thompson Licht ins
Dunkel bringen können?
Ist er die letzte Rettung?
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Bemerkungen: |
Wenn man weiß, dass der Labelname "Rikahoe" die Abkürzung für "richtig kaputte
Hörspiele" ist, dann erschreckt einen diese Produktion vielleicht nicht mehr zu
sehr - wer aber aufgrund des einfach gestalteten Covers, nur eine
ernstzunehmende Amateurproduktion erwartet, dessen Gehörgang wird mehr als eine
Stunde ordentlich gequält.
Zum Inhalt dieser Folge gibt es nicht viel zu
sagen, außer dass er wenig Substanz hat. Daher stört es auch nicht groß, dass
man dem Gehörten kaum folgen kann. Denn egal, wie sehr man sich auch auf die
Handlung konzentriert, man wird durch teilweise desaströse Sprecherleistungen
und Effekte ständig abgelenkt.
Die Sprecher sind durch die Bank Amateure;
das wäre nicht schlimm, aber leider sind die Leistungen bei keinem wirklich
annehmbar. Auch Doppelbesetzungen kann man schon mal hinnehmen, hier wird es
diesbezüglich allerdings richtig schaurig, da man zum Teil so extrem versucht
anders zu klingen, dass es schon mitunter in den Ohren weh tut. Arne Adler als
Stumpf schießt hier den Vogel ab - das grenzt hart an
Körperverletzung.
Auch die Effekte sind zum großen Teil einfach nur
gruselig und passen weder vom Timing noch vom Klang dorthin, wo sie eingesetzt
werden. Es klingt weder glaubhaft, noch hilft es dem Bild von der Geschichte,
sondern verwirrt im Regelfall nur den Hörer.
Die musikalische
Untermalung ist noch das Beste an dieser Produktion, was aber nicht viel heißt,
denn die Musiken werden zum einen schon mal mit dem Holzhammer in die Handlung
geschlagen, zum anderen ist der Sound zum Teil unter aller Kanone.
Insgesamt muss ich sagen, dass diese Produktion schon eine Frechheit
darstellt. Klar, produziert man hier bewusst Trash-Hörspiele, aber selbst dieses
Genre hat im Regelfall andere und vor allem höhere Qualitätsansprüche, als sie
hier auch nur im Ansatz geboten werden. Diese Leistung wäre selbst für ein
Fan-Hörspiel, das man kostenlos irgendwo als Download erhält, zu wenig.
Sicherlich hat jeder das Recht, schlechte Hörspiele zu machen, dafür
aber noch Geld zu kassieren, ist allerdings schon sehr gewagt.
Um auch
mal einen positiven Satz loszuwerden: Rikahoe lässt sich mit dieser Produktion
für kommende Projekte noch viel Raum, um sich zu steigern.
Ich habe ja
nun schon einige Hörspiele hören dürfen, muss allerdings sagen, dass mir so
etwas noch nicht untergekommen ist. Daher gibt es heute eine Premiere, und ich
vergebe die bislang noch nie genutzte Niedrigstwertung. |
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